[echo] 3. August 19h HAMMERBROOK
Tom Thiel
th-th at gmx.de
Thu Aug 3 11:22:51 CEST 2006
Lieber Rolf Kellner,
schade, dass ich nicht von diesem Projekt erfahren habe, als es noch in
Planung war. Da hätte ich auch gern teilgenommen. Ich habe mein Atelier
seit 5 Jahren in der Wendenstrasse und würde mich freuen, wenn Du mich
für zukünftige Projekte in Deine Planung aufnimmst. Inzwischen bist Du
jederzeit zu einem Atelierbesuch willkommen.
Meine Arbeit bewegt sich im Grenzbereich zwischen bildender Kunst und
Design, ich baue Möbel und kleine Gebrauchsgegenstände aus gebrauchten
Hölzern, die so einem neuen Benutzungszusammenhang zugeführt werden. Das
künstlerische Konzept dabei ist, dass die Aufladung mit Zeit, Patina und
Gebrauchsspuren so weitergehen kann. Das macht die Herstellung von
Gebrauchsgegenständen nötig, die nicht wie autonome Kunstwerke beim
Entstehen von Patina zum Restaurator getragen werden.
Einige meiner Arbeiten siehst Du auf der website: www.designklicks.de
unter Product-Design das Suchwort "wabi-sabi" führt zu meinen Arbeiten.
(Leider funktioniert die Suche nach meinem Namen aus unerklärlichen
Gründen nicht.)
Beste Grüsse,
Tom Thiel
Tom Thiel * Wendenstrasse 329 * D-20 537 Hamburg * Fon: 040 / 389 37 40
* mobil: 0179 / 328 15 07 * e-mail: th-th at gmx.de
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: echo-bounces at soundwarez.org [mailto:echo-bounces at soundwarez.org] Im
Auftrag von Rolf Kellner
Gesendet: Mittwoch, 2. August 2006 19:33
An: 'Local Art Network'
Betreff: [echo] 3. August 19h HAMMERBROOK
Eröffnung: Do 3. August, 19 Uhr
HAMMERBROOK
Ausstellung im KuBaSta
Über-, Vor- und Grenzgänge
Kunst in der Stadtentwicklung
4.-24. August - Mi bis So 16-21 Uhr
(Führungen durch den Stadtraum zu den Entstehungsorten - immer Sonntags
18h
Start: KuBaSta Repsoldstraße 45)
Die Ausstellung gibt einen Blick auf die Kunst- und Kulturszene
Hammerbrooks
frei. HAMMERBROOK zeigt neben Einzelkünstlerinnen und Künstlern auch
Projekte, bei denen sich die einzelnen Disziplinen kreuzen, und die
damit
neue Sichtweisen auf Kunst, Bauen und Stadtentwicklung, Fotografie und
Design ermöglichen. Rückgewinnung von öffentlichen und halböffentlichen
Räumen am Beispiel der "kulturellen Sukzession".
Katrin Bethge mit Gulliver Theis (Projektionen und
Photographie/Lichtkästen)
Lena Schmidt (Zeichnung+Objekt)
Andreas Janson (Stadtmöbel-mobiler Andachtsraum / mobile Kapelle)
Henning Alberti (Fotografien Brooklyn)
Günther Westphal (Fotografien und Sozialskulptur Münzviertel)
Meng Yin (Collagen und Zeichnung)
Antje Sauer (Fotografie und Objekt)
Markus Binner und Simon Starke (oben eine Begrüßungsanlage für die
Stadteinfahrt)
Jeong-Eun Lee (Stadtlabyrinth)
Kulturelle Sukzession
Brachflächen, Konversionsflächen, nicht mehr bzw. untergenutzte
Industrieareale, verwaiste Fußgängerzonen, bieten ausgezeichnete
Standortmöglichkeiten für eine kulturelle Sukzession, z.B. mit
Ausbildung
einer vielgestaltigen Nischennutzung von leer stehenden Geschäften oder
der
"Neubesiedelung" von monosozialen Wohnsiedlungen, die oftmals auch nicht
mehr dem aktuellen Wohnstandarts entsprechen.
Die kulturelle Sukzession ist ein sofort, natürlich einsetzender Prozess
mit
langfristiger und nachhaltiger Wirkung, der durch die Spontanbesiedlung
der
Gebiete durch die kreativen Schichten geprägt ist. Dieser
Besiedlungsvorgang
kann durch stützende Maßnahmen beschleunigt werden.
Maßnahmen sind z.B. kostenneutrale Überlassung von Räumen, kooperative
Verwaltungen, unterstützende Bezirksgremien und Sachhilfe sonstiger
Einrichtungen, wie THW, Kirchen, Hilfsorganistionen, NGOs etc.
Im urbanen Kontext ist die kulturelle Sukzession eine wichtige
Grundvoraussetzung für die Schaffung von Kreativ-Quartieren.
Kreativ-Quartiere erfordern neben diesen förderlichen Maßnahmen gezielt
Prozess-Steuerungen. Die urbanen Katalysatoren, die die einzelnen
Interessen
ausgleichen können.
Sukzessionsflächen stellen so während ihrer Entwicklung wichtige
Stadträume
mit unterschiedlichsten Funktionsausprägungen dar. Die endgültigen
stadträumlichen Funktionen sind häufig erst nach Jahrzehnten vollständig
ausgebildet. Während dieser Zeit bilden sich wertvolle Nischennutzungen
aus,
die ihrerseits wieder Impulse für weitere Entwicklungen setzen.
Rolf Kellner
rk at ueberNN.de
www.ueberNN.de
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KuBaSta Raum für Kunst Bauen Stadtentwicklung / Repsoldstr.45 /
Münzviertel
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"Sprechzeiten" Mittwochs 19-23h
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HAFENSAFARI 4 5.-27. Aug. 2006 Wilhelmsburg / Neuhof
Tägliche Safaris: Mo-Fr 17.30 h, Sa 14.15 h, So 14.45 h Start:
Busterminal
B am S - Bahnhof Wilhelmsburg
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