[echo] open call
Ole Frahm
ole.frahm at gmx.net
Tue Dec 5 01:52:21 CET 2006
da ich den ersten nicht selbst erhalten habe, versuche ich es ein
weiteres mal:
THE THING HAMBURG
OPEN CALL und Einladung zum offenen REDAKTIONSTREFFEN
Sonntag 10.12.06
20 Uhr Buttclub , Hafenstrasse 126
SCHWERPUNKT
ÖFFENTLICHKEITEN+ KUNST (arbeitstitel)
Nach dem Launch mit dem Schwerpunkt „Selbstorganisation“ ist der
nächste Schwerpunkt, der auch längerfristig Anlässe für Debatten und
Positionen auf THE THING geben soll ÖFFENTLICHKEITEN+ KUNST
Es geht um den öffentlichen Raum, um Machtverhältnisse, Konflikte
und Vorstellungen dazu was das für ein Raum sein kann und wo. Es
geht um privatisierten Raum, der ehemals als öffentlich erschien (wie
z.B. die Europapassage) und nun wie selbstverständlich bestimmte
Öffentlichkeiten jenseits des Warentauschs ausschließt. Die Stadt
ringt mit spektakulären Besetzungen des öffentlichen Raums um
internationale Aufmerksamkeit, die touristische Öffentlichkeit
begehrt aber eine Stadt, die nichts Unerwartetes hat. Der
Ökonomisierung des Raums entspricht seine Kontrolle. Gibt es
unkontrollierte Räume? Was ist mit den Un-Orten, den Brachen und
Zwischenräumen? Bilden sie ein Gegenmodell? Was heißt es, wenn
neuerdings KünstlerInnen gezielt angeworben werden, diese der
ökonomischen Nutzung wieder zuzuführen? Texte zwischen
Spielbudenplatz und Park Fiction, Hafensafari und Roter Flora, Großer
Bergstraße und Kirchdorf Süd, Soho und Wilhelmsburg interessieren uns.
Aber es gibt noch andere öffentliche Räume: Was ist mit den Zeitungen
in Hamburg? Was mit dem Kunstverein? Was mit FSK? Auch die
Öffentlichkeiten von The Thing wollen kritisiert sein. Greift das
Konzept der Gegenöffentlichkeit noch, wenn die Kulturbehörde es
finanziert? Und wie hat sich die Rolle von Kunst im öffentlichen
Raum in Hamburg über die letzten 20 Jahre verändert? Welche spielt
sie heute? Welche Rolle könnte sie spielen? Oder könnte sie sich ganz
von solchen Rollen befreien? Alles zwischen den
Vorzeigegrossprojekten der Behörden und subversive Interventionen
interessiert, wenn es nicht als gegeben genommen wird - und jenseits
der Oppositionen, jenseits des Dazwischen andere Räume aufgesucht
werden.
Noch mehr Ideen für Themen, Artikel oder anderer Art Beiträge zur
Veröffentlichungen auf THE THING?
Kommen Sie zahlreich zum offen Redaktionstreffen, So 10.12. 19.20
Buttclub!
Weiterhin gilt:
Verschiedene Textsorten und -längen sind möglich, beispielsweise
Recherchen, Essays, Beobachtungen, Gespräche, Interviews, Reviews und
andere schnelle oder schwergewichtige Texte zwischen 1.500 und 10.000
Zeichen. Für einen auf THE THING HAMBURG veröffentlichten Beitrag
gibt es durchschnittlich 100 Euro.
Vorschläge oder Skizzen zum Thema und weitere Rückmeldungen werden
außerdem gerne unter redaktion at thing-hamburg.de empfangen.
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