[echo] offene redaktion: the thing

Ole Frahm ole.frahm at gmx.net
Mon Dec 4 14:46:49 CET 2006


THE THING HAMBURG
OPEN CALL und Einladung zum offenen REDAKTIONSTREFFEN

Sonntag 10.12.06
20 Uhr Buttclub , Hafenstrasse 126
www.thing-hamburg.de

SCHWERPUNKT
ÖFFENTLICHKEITEN+ KUNST (arbeitstitel)

Nach dem  Launch  mit dem Schwerpunkt „Selbstorganisation“  ist der  
nächste Schwerpunkt, der auch längerfristig Anlässe für  Debatten und  
Positionen auf THE THING geben soll ÖFFENTLICHKEITEN+ KUNST

Es geht um den öffentlichen Raum, um Machtverhältnisse, Konflikte  
und  Vorstellungen  dazu was das für ein Raum sein kann und wo. Es  
geht um privatisierten Raum, der ehemals als öffentlich erschien (wie  
z.B. die Europapassage) und nun wie selbstverständlich bestimmte  
Öffentlichkeiten jenseits des Warentauschs ausschließt. Die Stadt  
ringt mit spektakulären Besetzungen des öffentlichen Raums um  
internationale Aufmerksamkeit, die touristische Öffentlichkeit  
begehrt aber eine Stadt, die nichts Unerwartetes hat. Der  
Ökonomisierung des Raums entspricht seine Kontrolle. Gibt es  
unkontrollierte Räume? Was ist mit den Un-Orten, den Brachen und  
Zwischenräumen? Bilden sie ein Gegenmodell? Was heißt es, wenn  
neuerdings KünstlerInnen gezielt angeworben werden, diese der  
ökonomischen Nutzung wieder zuzuführen? Texte zwischen  
Spielbudenplatz und Park Fiction, Hafensafari und Roter Flora, Großer  
Bergstraße und Kirchdorf Süd, Soho und Wilhelmsburg interessieren uns.

Aber es gibt noch andere öffentliche Räume: Was ist mit den Zeitungen  
in Hamburg? Was mit dem Kunstverein? Was mit FSK? Auch die  
Öffentlichkeiten von The Thing wollen kritisiert sein. Greift das  
Konzept der Gegenöffentlichkeit noch, wenn die Kulturbehörde es  
finanziert? Und wie hat sich die  Rolle von Kunst im öffentlichen  
Raum in Hamburg über die letzten 20 Jahre verändert? Welche spielt  
sie heute? Welche Rolle könnte sie spielen? Oder könnte sie sich ganz  
von solchen Rollen befreien? Alles zwischen den  
Vorzeigegrossprojekten der Behörden und subversive Interventionen  
interessiert, wenn es nicht als gegeben genommen wird - und jenseits  
der Oppositionen, jenseits des Dazwischen andere Räume aufgesucht  
werden.

Noch mehr Ideen für Themen, Artikel oder anderer Art Beiträge zur  
Veröffentlichungen auf THE THING?
Kommen Sie zahlreich zum offen Redaktionstreffen, So 10.12. 19.20  
Buttclub!

Weiterhin gilt:
Verschiedene Textsorten und -längen sind möglich, beispielsweise  
Recherchen, Essays, Beobachtungen, Gespräche, Interviews, Reviews und  
andere schnelle oder schwergewichtige Texte zwischen 1.500 und 10.000  
Zeichen. Für einen auf THE THING HAMBURG veröffentlichten Beitrag  
gibt es durchschnittlich 100 Euro.

Vorschläge oder Skizzen zum Thema und weitere Rückmeldungen werden  
außerdem gerne unter  redaktion at thing-hamburg.de empfangen.




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