[echo] open call

Frank Keil-Behrens keilbuero at t-online.de
Wed Dec 6 14:16:29 CET 2006


Kommt jeweils an ...

Gruß
Frank

Ole Frahm schrieb:

> da ich den ersten nicht selbst erhalten habe, versuche ich es ein
> weiteres mal:
>
> THE THING HAMBURG
> OPEN CALL und Einladung zum offenen REDAKTIONSTREFFEN
>
> Sonntag 10.12.06
> 20  Uhr Buttclub , Hafenstrasse 126
>
> SCHWERPUNKT
> ÖFFENTLICHKEITEN+ KUNST (arbeitstitel)
>
> Nach dem  Launch  mit dem Schwerpunkt „Selbstorganisation“  ist der
> nächste Schwerpunkt, der auch längerfristig Anlässe für  Debatten und
> Positionen auf THE THING geben soll ÖFFENTLICHKEITEN+ KUNST
>
> Es geht um den öffentlichen Raum, um Machtverhältnisse, Konflikte
> und  Vorstellungen  dazu was das für ein Raum sein kann und wo. Es
> geht um privatisierten Raum, der ehemals als öffentlich erschien (wie
> z.B. die Europapassage) und nun wie selbstverständlich bestimmte
> Öffentlichkeiten jenseits des Warentauschs ausschließt. Die Stadt
> ringt mit spektakulären Besetzungen des öffentlichen Raums um
> internationale Aufmerksamkeit, die touristische Öffentlichkeit
> begehrt aber eine Stadt, die nichts Unerwartetes hat. Der
> Ökonomisierung des Raums entspricht seine Kontrolle. Gibt es
> unkontrollierte Räume? Was ist mit den Un-Orten, den Brachen und
> Zwischenräumen? Bilden sie ein Gegenmodell? Was heißt es, wenn
> neuerdings KünstlerInnen gezielt angeworben werden, diese der
> ökonomischen Nutzung wieder zuzuführen? Texte zwischen
> Spielbudenplatz und Park Fiction, Hafensafari und Roter Flora, Großer
> Bergstraße und Kirchdorf Süd, Soho und Wilhelmsburg interessieren uns.
>
> Aber es gibt noch andere öffentliche Räume: Was ist mit den Zeitungen
> in Hamburg? Was mit dem Kunstverein? Was mit FSK? Auch die
> Öffentlichkeiten von The Thing wollen kritisiert sein. Greift das
> Konzept der Gegenöffentlichkeit noch, wenn die Kulturbehörde es
> finanziert? Und wie hat sich die  Rolle von Kunst im öffentlichen
> Raum in Hamburg über die letzten 20 Jahre verändert? Welche spielt
> sie heute? Welche Rolle könnte sie spielen? Oder könnte sie sich ganz
> von solchen Rollen befreien? Alles zwischen den
> Vorzeigegrossprojekten der Behörden und subversive Interventionen
> interessiert, wenn es nicht als gegeben genommen wird - und jenseits
> der Oppositionen, jenseits des Dazwischen andere Räume aufgesucht
> werden.
>
> Noch mehr Ideen für Themen, Artikel oder anderer Art Beiträge zur
> Veröffentlichungen auf THE THING?
> Kommen Sie zahlreich zum offen Redaktionstreffen, So 10.12. 19.20
> Buttclub!
>
> Weiterhin gilt:
> Verschiedene Textsorten und -längen sind möglich, beispielsweise
> Recherchen, Essays, Beobachtungen, Gespräche, Interviews, Reviews und
> andere schnelle oder schwergewichtige Texte zwischen 1.500 und 10.000
> Zeichen. Für einen auf THE THING HAMBURG veröffentlichten Beitrag
> gibt es durchschnittlich 100 Euro.
>
> Vorschläge oder Skizzen zum Thema und weitere Rückmeldungen werden
> außerdem gerne unter  redaktion at thing-hamburg.de empfangen.
> _______________________________________________
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> echo at soundwarez.org
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