[echo] 3. Philosophische Lesung
bianca gabriel
bianca_gabriel at hotmail.com
Mon Dec 11 11:57:54 CET 2006
hallo harald,
leider konnte ich zu deiner lesung neulich nicht kommen
habe bei meinem aufenthalt in japan verschiedene kayseki meals geniessen
koennen
und bin interessiert mehr zu erfahren ueber das und essen an sich in
japan....
falls du das nochmal in hamburg wiederholst/weiterführst wuerde ich mich
sehr freuen,
wenn du mir bescheid sagst
hast du zufällig die arte reihe ueber japan aufnehmen koennen? lief im
november
herzliche gruesse von bianca, (nachbarin von anke)
>
>
> > Veranstaltungshinweis für morgen, Freitag, den 1. 12.!
> >
> > 3. Vortrags-Performance in der Reihe ³Philosophische Lesungen²
> > ___________________________________________________
> > DER JAPANISCHE WEG DES ESSENS
> > Philosophische Reflexionen zur fernöstlichen Esskultur
> >
> > Vier Lesungen mit Harald Lemke
> >
> > Freitags, jeweils von 21.00-22.30, im Markthof
> > Marktstrasse 102, HH (gegenüber vom Hinterconti)
> >
> > 1. Lesung: 20. Oktober
> > 2. Lesung: 17. November
> > 3. Lesung: 1. Dezember
> > 4. Lesung: 15. Dezember
> >
> > Eintritt: 1,90 Euro (incl. 1 Getränk)
> >
> > Auf einem wenig bekannten Bild ist der französische Philosoph Michel
>Foucault
> > in einem japanischen Zen-Kloster zu erkennen. Er wirkt, mit einer
>Mönchsrobe
> > bekleidet und mit seinem kahl rasierten Schädel, wie ein Zen-Meister
>unter
> > anderen. Foucault, der zu diesem Zeitpunkt bereits als der große
>Philosoph³
> > gilt, ist gerade im Begriff, aus einem Kochtopf zu essen. Die Essschale
>in der
> > einen Hand, einen großen leeren Löffel in der anderen Hand, schöpft er
>aus dem
> > Eintopf, so als ob er Zen-Weisheit mit Löffeln³ schöpfen wolle. Das
>Essen der
> > Klosterküche scheint reichlich asketisch, man könnte denken, der
>Geschmack der
> > zen-buddhistischen Leere sei aufgetischt worden: eine Schale Reisbrei
>und
> > sonst Nichts! Wie denkt Foucault, der Theoretiker einer neuen
>Lebenskunst,
> > der nach Japan gereist ist, weil ihn angesichts der Krise des
>abendländischen
> > Denkens und der Notwendigkeit einer Philosophie der Zukunft³ ganz
>besonders
> > das ganz andere Leben in einem Zen-Tempel, nämlich die Zen-Praxis, die
> > Übungen und Regeln³ (Foucault) interessieren, über diesen ganz anderen
> > Geschmack? Kann man eine philosophische Lebenskunst des Essens mit der
>Praxis
> > des ÐZenð zusammenbringen? Und falls ja, was ist dieses Zen und sein
>ÐWegð,
> > wenn beides nichts mit einem religiösen Zen-Buddhismus zu tun haben
>soll? Wie
> > wäre Ðder Weg des Essensð aus der Sicht eines westlichen Philosophen zu
> > denken? Und wie vermeidet man es gerade heute , zum Buddha zu werden,
>wenn
> > man isst, ohne philosophisch zu sein?
>
>
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