[echo] 3. Philosophische Lesung

bianca gabriel bianca_gabriel at hotmail.com
Mon Dec 11 12:01:53 CET 2006


sorry... das RE: [echo] 3. Philosophische Lesung war eigentllch nicht als 
rundmail gedacht

aber falls jmnd sonst die arte reihe ueber japan aufgenommen hat:
ich wuerde mich ueber eine rueckmeldung sehr freuen,

bianca


>>http://www.biancagabriel.de /// +49 (0) 179 399 70 24




>From: Harald Lemke <mail at haraldlemke.de>
>Reply-To: "Kunst, Kritik und Kulturpolitik in Hamburg" 
><echo at soundwarez.org>
>To: <echo at soundwarez.org>
>Subject: [echo] 3. Philosophische Lesung
>Date: Thu, 30 Nov 2006 10:08:49 +0100
>
>
> > Veranstaltungshinweis für morgen, Freitag, den 1. 12.!
> >
> > 3. Vortrags-Performance in der Reihe ³Philosophische Lesungen²
> > ___________________________________________________
> > DER JAPANISCHE WEG DES ESSENS
> > Philosophische Reflexionen zur fernöstlichen Esskultur
> >
> > Vier Lesungen mit Harald Lemke
> >
> > Freitags, jeweils von 21.00-22.30, im Markthof
> > ­ Marktstrasse 102, HH (gegenüber vom Hinterconti)
> >
> > 1. Lesung:  20. Oktober
> > 2. Lesung:  17. November
> > 3. Lesung:  1. Dezember
> > 4. Lesung:  15. Dezember
> >
> > Eintritt: 1,90  Euro (incl. 1 Getränk)
> >
> > Auf einem wenig bekannten Bild ist der französische Philosoph Michel 
>Foucault
> > in einem japanischen Zen-Kloster zu erkennen. Er wirkt, mit einer 
>Mönchsrobe
> > bekleidet und mit seinem kahl rasierten Schädel, wie ein Zen-Meister 
>unter
> > anderen. Foucault, der zu diesem Zeitpunkt bereits als “der große 
>Philosoph³
> > gilt, ist gerade im Begriff, aus einem Kochtopf zu essen. Die Essschale 
>in der
> > einen Hand, einen großen leeren Löffel in der anderen Hand, schöpft er 
>aus dem
> > Eintopf, so als ob er Zen-Weisheit “mit Löffeln³ schöpfen wolle. Das 
>Essen der
> > Klosterküche scheint reichlich asketisch, man könnte denken, der 
>Geschmack der
> > zen-buddhistischen Leere sei aufgetischt worden: eine Schale Reisbrei 
>und
> > sonst ­ Nichts! Wie denkt Foucault, der Theoretiker einer neuen 
>Lebenskunst,
> > der nach Japan gereist ist, weil ihn angesichts der Krise des 
>abendländischen
> > Denkens und der Notwendigkeit einer “Philosophie der Zukunft³ ganz 
>besonders
> > das “ganz andere Leben in einem Zen-Tempel, nämlich die Zen-Praxis, die
> > Übungen und Regeln³ (Foucault) interessieren, über diesen ganz anderen
> > Geschmack? Kann man eine philosophische Lebenskunst des Essens mit der 
>Praxis
> > des ÐZenð zusammenbringen? Und falls ja, was ist dieses Zen und sein 
>ÐWegð,
> > wenn beides nichts mit einem religiösen Zen-Buddhismus zu tun haben 
>soll? Wie
> > wäre Ðder Weg des Essensð aus der Sicht eines westlichen Philosophen zu
> > denken? Und wie vermeidet man es ­ gerade heute ­, zum Buddha zu werden, 
>wenn
> > man isst, ohne philosophisch zu sein?
>
>
>
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>echo at soundwarez.org
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