AW: [echo] NEU!! bei the thing-hamburg
Beate Wassermann
mail at beatewassermann.de
Wed Dec 20 18:53:00 CET 2006
Liebe Cornelia,
bitte nehmt mich für ein halbes Jahr aus der mailing- list heraus,
schöne Tage,
Beate Wassermann
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: echo-bounces at soundwarez.org [mailto:echo-bounces at soundwarez.org] Im
Auftrag von cornelia sollfrank
Gesendet: Mittwoch, 20. Dezember 2006 10:28
An: echo mailingliste
Betreff: [echo] NEU!! bei the thing-hamburg
liebe echo-abonnenten!
gerade die beschauliche vorweihnachtszeit eignet sich besonders, sich
in aller ruhe mal wieder mit den neuesten veröffentlichungen bei THE
THING Hamburg zu befassen.
nicht nur nehmen (lesen) und nachdenken, sondern auch geben (feedback)
und damit den ansprüchen der jahreszeit gerecht werden!
http://thing-hamburg.de
besonders zu empfehlen:
***Kollektivität und Basisdemokratie! Die Neue Gesellschaft für
bildende Kunst in Berlin
Ania Corcilius
Die Neue Gesellschaft für bildende Kunst (NGBK) wurde 1969 als
selbstorganisierter und basisdemokratischer Kunstverein gegründet. Vor
dem Hintergrund veränderter sozialer und wirtschaftlicher Bedingungen
gibt es heute mehr und mehr Widersprüche zwischen den festgeschriebenen
Vereinsstrukturen und dem Selbstverständnis der kritischen Analyse
gesellschaftlicher Verhältnisse. Als Vereinsmitglied und
Ausstellungsmacherin fordert Ania Corcilius ein Überdenken der
Organisationsformen Verein und Kollektiv.
[Dieser Artikel ist besonders auf dem Hintergrund der Vorgänge im
Hamburger Kunstverein von besonderer Bedeutung.]
***Freies Radio in Hamburg: Die Debatte um Selbstorganisation
Selbstorganisation? Wie buchstabiert sich das? Geht es nicht um
Aneignung? Wie kann diese aussehen? Zumal in einem männerdominierten
Projekt? FSK war immer wieder Gegenstand von Auseinandersetzungen
inhaltlichen, programmatischen, organisatorischen. Seit dem Umzug in
die Eimsbüttler Chaussee 21 gewinnt das Projekt neue Perspektiven. Zur
Dokumentation und als Nachtrag zu unserem ersten Schwerpunkt
'Selbstorganisation' zwei Texte: - re[h]tro ist hip - Freies Radio ist
unversöhnlich
***Was für ein Zusammen? von Detlev Fischer
Eine Person nähert sich vom Rand einem nebulösen Ding. Das Ding winkt.
Die Person erkennt von außen Zusammenhänge und entlarvt andere als
seine eigenen Projektionen. Vor einer weiteren Annäherung will der
Beobachter die sich aufeinander zu bewegenden Systeme genauer zu
beleuchten: System DF, die sich annähernde Person, ist ein schreibender
Künstler zwischen Tortendiagrammen seiner Zeitökonomie und sich selbst
als dunklem Fleck. System TT, dem sich genähert und das deshalb
beobachtet wird, organisiert sich überhaupt erst selbst vor einer
Blaupause aus der Vergangenheit und produziert deshalb laufend
Missverständnisse. System DF zeichnet immer weiter ausgreifende Linien
zwischen Erinnerungen, Selbstbeobachtung und theoretischen
Strukturvorschlägen, in den Flächen dazwischen wird etwas wie ein
Künstlerbild sichtbar.
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