[echo] Re: echo Digest, Vol 1, Issue 18
Gaby Harms
GabyHarms at gmx.de
Wed Nov 15 18:23:08 CET 2006
Gerne leite ich die Antwort von amnesty international / betr.Ausschreibung Plakatwettbewerb Cap San Diego weiter. (umgkehrt leite ich auch Infos zu Tamm- Tamm weiter.)
Gaby
Lieber 3 Rooosen,
Eines vorweg – es ist bedauerlich, dass amnesty international aufgrund des knappen Budget dieser Ausstellung nicht möglich ist, ein angemessenes Preisgeld auszusetzen. Dass amnesty international sich ausschließlich aus Spenden finanziert und nicht von Regierungsgeldern finanziert braucht nicht weiter ausgeführt werden.
Eines der seit Gründung weltweit eingesetztes Mittel zur Verteidigung der Menschenrechte ist der Einsatz von Plakaten, die für amnesty international von zahlreichen „bedeutenden“ und auch weniger „bedeutenden“, zum Teil selbst betroffenen Künstlern zur Verfügung gestellt wurden. Ein Teil dieser Plakate werden auf der Cap San Diego ausgestellt – auch von ausländischen Künstlern, deren Plakate wahrscheinlich nur dies eine mal in Deutschland ausgestellt werden.
Im Internet sind schnell Künstler zu finden, für die sich amnesty international einsetzt . Hier nur einige:
Dharma Raj Dangol, Bildhauer, Nepal
Siamak Pourzand, Iran
Naushad Waheed, Zeichner und Karikaturist, Malediven
Khadija Yahya Bukhari – libanesische Sängerin
Frau Manal Ahmad Mustafa Khalid, 31 Jahre, Regieassistentin, Ägypten
Debebe Eshetu, Äthiopien
Auch befindet man sich bei der Unterstützung von amnesty in guter Gesellschaft (einfach mal auf die Homepage www.artforamnesty.org gehen).
Man kann die Beteiligung an diesem Wettbewerb auch als Chance auf eine Veröffentlichung, einen Druck des Entwurfs, auf die Plakatierung in Hamburg oder auch einfach als Spende (nicht steuerlich absetzbar) an amnesty international (vielleicht in Solidarität mit bedrohten Künstlern) begreifen.
ai Ausstellungsgruppe/Cap San Diego
>
> >in eurem ai wettbewerb finden sich leider 2 punkte,
> >die allen angesprochenen übel aufstoÃen müssten.
>
> >wieder einmal sollen designer, künstler etc.umsonst arbeiten auf
> eigene >kosten entwickeln und versenden und dann noch alle verwertungsrechte
> >daran abtreten.
> >von "ehre" haben wir alle schon nen ganzen sack voll.
> >so ist es ja kein wunder, wenn immer mehr von uns aus der ksk fliegen,
> >weil sie keine einnahmen haben.
> >die druckkosten werden ja auch bezahlt!, also wird irgendwo geld da sein.
>
> >gerade gegenan dieses "ehrenhaften umsonst-arbeitens" muss man
> kämpfen!.
> >, auch wenn oder gerade wenn es sich um auslober wie zb ai handelt,
> >denn sonst kann sich ai bald um die menschenrechte von künstlern in
> >unserem eigenen land kümmern oder sollte man lieber ai hamburg
> >auflösen, weil sie menschenunwürdige ausschreibungen im eigenen land
> >ausloben?
>
>in eurem ai wettbewerb finden sich leider 2 punkte,
> >die allen angesprochenen übel aufstoÃen müssten.
>
> >wieder einmal sollen designer, künstler etc.umsonst arbeiten auf
> eigene >kosten entwickeln und versenden und dann noch alle verwertungsrechte
> >daran abtreten.
> >von "ehre" haben wir alle schon nen ganzen sack voll.
> >so ist es ja kein wunder, wenn immer mehr von uns aus der ksk fliegen,
> >weil sie keine einnahmen haben.
> >die druckkosten werden ja auch bezahlt!, also wird irgendwo geld da sein.
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> >gerade gegenan dieses "ehrenhaften umsonst-arbeitens" muss man
> kämpfen!.
> >, auch wenn oder gerade wenn es sich um auslober wie zb ai handelt,
> >denn sonst kann sich ai bald um die menschenrechte von künstlern in
> >unserem eigenen land kümmern oder sollte man lieber ai hamburg
> >auflösen, weil sie menschenunwürdige ausschreibungen im eigenen land
> >ausloben?
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