[echo] DIE NEUE FILMSCHAU mit Hamburg Programm

doro carl doro at abbildungszentrum.de
Sat Nov 25 13:37:45 CET 2006


Die neue Filmschau
1.-3. Dezember 06 in Hamburg (Lichtmeß Kino und Metropolis Kino)
10. & 11. Dezember 06 in Berlin (Kino Arsenal)

arsenal experimental präsentiert vom 1. bis 3. Dezember in Hamburg in 
den
Kinos Lichtmeß und Metropolis und am 10. und 11. Dezember im Kino 
Arsenal
in Berlin mit fünf Filmprogrammen und Installationen: „Die neue 
Filmschau.
Experimentelle Filme, Videos & Installationen aus Hamburg & Berlin“. Sie
gewährt einen Einblick in das aktuelle künstlerische Filmschaffen im
ortlosen Grenzbereich zwischen Film und bildender Kunst. „Die neue
Filmschau“ versucht nachzuzeichnen, wie sich jene Leerstelle in beiden
Städten thematisch und ästhetisch verdichtet und im Hinblick auf
Arbeitsweisen und Arbeitszusammenhänge organisiert. Den Blick dabei
ausschließlich auf Hamburg und Berlin zu richten, erlaubt ein genaues
Hinsehen und eröffnet einen Dialog zwischen den beiden Filmstädten mit
ihren unterschiedlichen Vernetzungen. Die ausgewählten Arbeiten 
verbindet
dabei ihr Interesse an der Perspektive: Der Kamerablick und der Ort der
Kamera wird ebenso zum Gegenstand der filmischen Betrachtung wie die
Sichtweisen – und deren Verschiebungen – der Protagonisten und der
FilmemacherInnen. Fokussiert wird besonders der Raum zwischen dem
Dokumentarischen und der Fiktion. Subversiv und auch spielerisch wird 
die
Frage aufgeworfen: Wie inszeniert sich das, was wir für wahr halten und
wie funktioniert die Performance der Evidenz? Wo verweigern sich die
Bilder der Festlegung (z.B. als Werk der Kunst oder des Kinos) und
verweisen damit auf eine grundsätzliche Vielzahl möglicher
Wahrnehmungsweisen?
Der namensgebende Bezugspunkt ist die „Hamburger Filmschau“, die 1968  
zum
ersten Mal stattfand und deren filmisch-ästhetischer Ungehorsam als 
„Film-Happening“ in die Geschichte einging. „Sie nannten sich nicht
Regisseure, sondern FilmemacherInnen, weil sie kein spartenhysterisches,
sondern ein ganzheitliches Interesse am Film und seinen 
unterschiedlichen
Sprachen im Sinn hatten. Sie machten also Filme, das heißt, sie 
schrieben
und produzierten neue spielfilmartige und dokumentarische Gebilde,
experimentierten mit den unterschiedlichsten Formen von Film und seiner
Präsentation und schufen einige bedeutende Werke des Avantgardefilms“,
erinnert sich Heinz Emigholz im Katalog, der zur Veranstaltung 
erscheint.
„Die neue Filmschau“ versucht, die heutige Differenz eines anderen 
Kinos 
auszuloten.

DAS PROGRAMM

----------------- DIE NEUE FILMSCHAU - HAMBURGER AUSGABE 
------------------

Fr 01.12.
METROPOLIS KINO

19.00h ERÖFFNUNGSPROGRAMM (Details siehe Berliner Ausgabe der neuen
Filmschau 10.12.)
21:15h BERLIN PROGRAMM (Details siehe Berliner Ausgabe der neuen 
Filmschau
11.12.)

im Anschluss als Installation im Kino:
COUNTDOWN TO NOTHING (Lucile Deasamory, Musik: Kevin Blechdom)

INSTALLATIONEN im Foyer des Metropolis:TRUST AND TRY (Josephin Böttger /
2005/06 / Videoloop / 7:59 Min); PROPRIO APERTO (Judith Hopf, Natascha
Sadr Haghighian & Florian Zeyfang / 2005 / Videoloop / 6 Min)


Sa 02.12.
LICHTMESS KINO
19:00h HAMBURG PROGRAMM (Details siehe Berliner Ausgabe der neuen
Filmschau 10.12.)
21:15h AMTLICHER STAND DER DINGE: Einblick in die noch unfertigen Filme
und den Werkprozess von Peter Ott & Ted Gaier, Silke Fischer, Volko
Kamensky, Jörn Staeger und Romeo Grünfelder – Gespräch über Positionen,
Ästhetik und Vernetzungen.

INSTALLATIONEN im Foyer des Lichtmeß: KUHBERGFÜHRUNG (Dorothea Carl / 
1999
/ Hi8 / DV / 8:15 Min); PASSING SUBURBIA (Beate Rathke, Christine
Woditschka / 2006 / DV / Videoloop, 4:29 Min); PROPRIO APERTO (Judith
Hopf, Natascha Sadr Haghighian & Florian Zeyfang / 2005 / Videoloop / 6
Min); TRUST AND TRY (Josephin Böttger / 2005/06 / Videoloop / 7:59 Min),
ÜBUNG ZUR GELASSENHEIT (Dorothea Carl / 2004 / DV / Videoloop / 7:30 
Min)

So 03.12.
METROPOLIS KINO
19h Uhr JONA (Hamburg) Peter Ott Digibeta 86' (Details siehe Berliner
Ausgabe der neuen Filmschau 11.12.)

------------------ DIE NEUE FILMSCHAU - BERLINER AUSGABE 
------------------

So 10.12, 17h
ERÖFFNUNGSPROGRAMM
MIEZEN   Carsten Knoop   1991-2006   35mm / Found Footage   3:24’
13 ODER 14   Jan Peters   2004   DV 22’
KOSMOS   Thorsten Fleisch   2004   16mm   5:15’
DESI’RE / THE GOLDSTEIN REELS   Romeo Grünfelder   2005   35mm   3:30’ 
THE
HONGKONG SHOWCASE   Michael Brynntrup   2005   DV   3:20’
ZIELPUNKTE DER STADT   Jörn Staeger   2004   HDVideo / 35mm  8’
MUMMY   Isabell Spengler   2006   DV   2:30’
MAMAEV KURGAN (POESIE DES ALLTÄGLICHEN #001)   Steffen Ramlow   2006   
DV/ Super 8   4:20’
REPETER ALBA NEGRA   Jeanne Faust, Jörn Zehe   2006   DV   7’
BÄRBEL ERZÄHLT EINEN FILM   Karl Heil   2005   DV   1:30’
Das Eröffnungsprogramm mit Arbeiten aus Hamburg und Berlin beginnt mit 
MIEZEN (1991-2006), einer Zusammenstellung des sonst unsichtbaren 
Vorlaufs zur Hauttonabstimmung des Films. Jan Peters begibt sich mit 
Fundstücken aus eigenen Filmen und den Archiven des Institut National  
de
l’Audiovisuel (INA) in Paris auf eine Zeitreise. KOSMOS besteht aus 
direkt auf dem Filmmaterial gezüchteten Kristallen. Romeo Grünfelder 
verwirrt in DESI’RE – THE GOLDSTEIN REELS das Publikum: Ein
rätselhafter Fund, angeblich aus dem Nachlass des amerikanischen
Filmkünstlers Jack Goldstein, wird nüchtern kommentiert, während
Unfassbares geschieht: eine unbekleidete Frau verschwindet vor unseren 
Augen im Meer. Michael Brynntrups Miniatur THE HONGKONG SHOWCASE) macht 
das Schaufenster des Emporio Armani Megastore in Hongkong zur Bühne. In 
ZIELPUNKTE DER STADT reist der Betrachter durch ein urbanes
Deutschland, in dem sich die architektonischen Epochen überlagern. In 
MUMMY geht es um das Spiel des Sehens und gesehen Werdens. Steffen  
Ramlow
entfaltet in MAMAEV KURGAN (#001 der Serie „poesie des
alltäglichen“) langsam ein Panorama der tagtäglichen Arbeit an der 
Erinnerung. Ungläubig staunt man beim Anblick der Statuen des Mamaev 
Hügels in Wolgograd über Größen und Verhältnisse. In REPETER ALBA NEGRA
  bietet die Beobachtung einer rumänischen Schauspieltruppe in einem
Vorort von Paris einen fesselnden Blick in die Theatralität des
Alltäglichen. Karl Heils Miniatur BÄRBEL ERZÄHLT EINEN FILM ist eine 
Momentaufnahme zum Thema Film im Film im Stil des Cinéma vérité .

So 10.12, 19h
PROGRAMM: CHRISTINE NOLL BRINCKMANN
DIE URSZENE Christine Noll Brinckmann   1981   16mm   6’
EMPHATIE UND PANISCHE ANGST   Christine Noll Brinckmann   1989   16mm  
  38’
DRESS REHEARSEL / KAROLA 2   Christine Noll Brinckmann   1981  16mm  14’
Carte Blanche für Christine Noll Brinckmann:
VALSE TRISTE   Bruce Conner   USA 1977
GENTLY DOWN THE STREAM   Su Friedrichs   USA 1981
Der „Schlüsselfilm“ von Christine Noll Brinckmann, DIE URSZENE, gibt 
einen Überblick über die stilistische Vielfalt der Schlafzimmer im 
Frankfurter Raum und reflektiert spielerisch die voyeuristische
Imagination, die Teil der filmischen Erfahrung ist. Brinckmann hat mit 
ihren Filmen Filmtheorie geschrieben, Skizzen entworfen für ihre
späteren filmtheoretischen Texte. Der Avantgardefilm ist für Brinckmann 
nicht als Gegenöffentlichkeit zum Mainstream interessant. Vor dem 
Hintergrund der Schaulust entwickelt sie vielmehr einen Zugang zum  
Kino,
der beides gleichermaßen umfasst. In diesem Verständnis eines  Kinos, 
das
die Perspektive des Zuschauers einnimmt und davon absieht,  
vorgefertigten
Genres Zielgruppen zuzuordnen, stand sie dem Arsenal  stets beratend 
sehr
nahe. Als Verleih macht es sich „arsenal
experimental“ nun zur Aufgabe, ihr Gesamtwerk in den Kontext der
Gegenwartskunst zu stellen. Wir möchten daher ein Programm, in dem 
Brinckmann einige ihrer Filme selbst wiederum in die amerikanische 
Avantgardegeschichte einbettet und unser Thema der Relation von
Dokumentation und Fiktion unter dem Aspekt der Traumdeutung im Film 
beleuchtet, hier mit einbeziehen. (Konzipiert wurde es für die Reihe 
„Kino im Kopf“, die ebenfalls in diesem Monat im Arsenal zu sehen ist.)

So 10.12., 21h
HAMBURG PROGRAMM
DAS LÄCHELN DER MONA LISA   Dorit Kiesewetter   2006   35mm   3’
ALLES WAS WIR HABEN   Volko Kamensky   2003   16mm   22’
LIGHTBOY (in Berlin zu sehen)   Eva Könnemann   2003   DV   17’
DER FIRMLING   Nina Könnemann   2004   DV   3’
ON THE JETTY   Jörn Zehe   2006   DV   6’
INTERVIEW   Jeanne Faust   2003   DV   9’
SAT.Land   Martin Heckmann   2006   10:40’
Im Anschluss im Kino als Installation (Loop):
COUNTDOWN TO NOTHING   Lucile Desamory   2004   DV / Super 8 / M: Kevin 
Blechdom   13’
Das Programm mit Arbeiten aus Hamburg eröffnen wir mit DAS LÄCHELN DER 
MONA LISA, einem Film aus Kinderzeichnungen, in denen Mona Lisa auch 
anders kann. Volko Kamensky untersucht in ALLES WAS WIR HABEN die 
Konstruktion von Heimatverbundenheit an einem musealen Ort der
Erinnerung. Eva Könnemanns berichtet in ihrem „Mockumentary“ LIGHTBOY  
vom
mysteriösen Verschwinden von Tom Gun, dem Sänger der Band „Light  Boy“.
Die stumme Videoarbeit DER FIRMLING folgt dem Weg zweier Männer  durch 
den
Tiergarten während der Love Parade. ON THE JETTY zeigt
Traktoren in Bewegung. Der Pier dient ihnen als Bühne für ihre
Prozession in Richtung Wattenmeer. Jeanne Faust entgleitet in ihrem  
Film
INTERVIEW die Situation. In einem verstörend seltsam anmutenden  
Interview
entzieht sich Lou Castel der Konvention. Ein langsamer Flug  über eine
montierte Topografie aus hochaufgelösten Satellitenbildern  wandelt sich
in SAT.LAND von einer erhabenen Betrachtung zu einer eher  militärischen
Perspektive. Wir beschließen den Eröffnungsabend mit  einem glorreich
hysterischen Musical der in Berlin lebenden Künstlerin  Lucile Desamory.
COUNTDOWN TO NOTHING entstand in Zusammenarbeit mit  der Musikerin Kevin
Blechdom.

Mo 11.12, 19h
BERLIN PROGRAMM
DIE URSZENE   Christine Noll Brinckmann   1981   16mm   6’
S. – JE SUIS, JE LIS A HAUTE VOIX [PASSING FOR]   Brigitta Kuster    
2005 
 DV   17’
AVTOBUS (POESIE DES ALLTÄGLICHEN #002)   Steffen Ramlow   2006   DV / 
Super 8   4:25’
FALLS   Niklas Goldbach   2006   DV   10:28’
DIE AUSSTELLUNG   Juliane Zelwies   2005   DV   20’
LANTOUY   Isabell Spengler   2006   DV   7’
LOST PROPERTY   Bin Chuen Choi   2006   DV   20’
Es ist ein zentrales Anliegen von „arsenal experimental“,
Filmgeschichte in der zeitgenössischen Kunst zu kontextualisieren.  
Nicht
zuletzt aus diesem Grund stellen wir DIE URSZENE von Christine  Noll
Brinckmann noch einmal an den Anfang des Berlin-Programms – als  eine
spielerische Reflexion des Schauens und ein Kommentar zur
Öffentlichkeit und Privatheit des Kinos. Brigitta Kuster beschäftigt  
sich
in S. JE SUIS, JE LIS À HAUTE VOIX [passing for] mit der
Grenzpassage und dem Passing, also dem „Durchgehen als“, eine Art 
Subjekteffekt der Grenze, der in keiner Weise bloß „die Migrantin“ 
betrifft. Grundlage dieses Videos ist die Reportage „Clandestine“ von 
Anne Tristan (1993). In AVTOBUS, #002 der seriellen Arbeit „poesie des 
alltäglichen“ verdichtet sich eine an sich unscheinbare Szene zum 
assoziativen Porträt eines Ortes und ihrer Menschen. Niklas Goldbachs 
Video FALLS zeigt die Niagara-Fälle in verlangsamten und auf dem Kopf 
stehenden Aufnahmen mit Sound-Fragmenten des von Henry Hathaway
inszenierten Thrillers „Niagara“. DIE AUSSTELLUNG erweist sich als 
beißende Parodie auf die Ökonomien des Kunstmarkts. Die Aufnahmen zu 
Isabell Spenglers und Daniel Adams Video LANTOUY entstanden im
sagenumwobenen Lantouy in Südfrankreich. In dem Film LOST PROPERTY  
greift der Filmemacher Bin Chuen Choi das Arbeitsprinzip eines
Fundbüros auf. In seiner Heimatstadt Hongkong besucht er Orte der 
Erinnerung, seine Familie und alte Freunde.

Mo 11.12., 21h
JONA (Hamburg)   Peter Ott   2006   Digibeta   86’
JONA (HAMBURG) von Peter Ott (2004) beginnt als Porträt eines
Ausgestoßenen. Der Filmemacher begleitet einen Junkie an Knotenpunkte  
der
Drogen-Geografie Hamburgs. Doch in dem Maße, in dem der Film die 
Persönlichkeit des Junkies entwickelt, zerfällt die Person des
Filmemachers. Biblische Untergangsszenarien nehmen ihn mehr und mehr 
gefangen. JONA (HAMBURG) ist ein radikaler Film über das Filmemachen  
und
die Resultate einer abstrusen Drogenpolitik.

So 10. & Mo 11.12. sind folgende Installationen im Foyer zu sehen:
KUHBERGFÜHRUNG   Dorothea Carl  1999 / Hi8 / DV   8:15'
ÜBUNG ZUR GELASSENHEIT   Dorothea Carl   2004   DV / Videoloop   7:30’
TRUST AND TRY   Josephin Böttger   2005/06   Videoloop   7:59’
PLACEHOLDER   Jochen Schmith   2005   DV / Videoloop   6:32’
PASSING SUBURBIA   Beate Rathke, Christine Woditschka   2006   DV / 
Videoloop   4:29’
Im Foyer sind an beiden Tagen eine Vielzahl von Installationen zu  
sehen.
In KUHBERGFÜHRUNG lässt Doro Carl Menschen über Bilder sprechen,  die
vormals an ihren Wänden hingen – eine Reflexion über die
Anwesenheit des Abwesenden. In ÜBUNG ZUR GELASSENHEIT wird der
Stoizismus indischer Kühe zur spiegelverkehrten Relation einer Welt in 
ständiger Bewegung. TRUST & TRY  entwirft ein Bild Hamburgs, das
spielerisch das Genre Science Fiction zitiert: zwei Wissenschaftler 
experimentieren mit Phänomenen der Schwerelosigkeit. PLACEHOLDER
vermittelt in einer langsamen kreisförmigen Kamerafahrt entlang einer 
Musterhaussiedlung eine Ahnung von der Unheimlichkeit des
Immergleichen. In PASSING SUBURBIA bewegt sich die Kamera entlang der 
kulissenhaften Architektur einer Neubau-Fertighaussiedlung am Stadtrand 
von Berlin. Unterbrochen wird die Fahrt durch das Erscheinen von
Dragkings: Ein Eigenheimwestern.

In der Black Box zeigen wir:
TYPHOON / TALON   Nina Könnemann   2006   Digitale Fotos auf DV / 
Videoloop / 1:30’ & 2’
Zwei installative Arbeiten von Nina Könnemann. Die Filme sind nach 
Achterbahnen benannt. Die Kamera simuliert den Ablauf der Rundfahrt,  
die
Bewegung wurde über mehrere Poster gelegt, die Aktion des einen 
ermöglicht die Erfahrung des anderen.

Ein KATALOG mit Beiträgen von Stefanie Schulte Strathaus und Heinz
Emigholz erscheint Anfang Dezember.

Wir danken unserer Hamburger Kollegin Maike Höhne sowie ganz besonders 
bei der Rusch-Stiftung, die dieses Austauschprogramm zwischen Hamburg  
und
Berlin initiiert, ermöglicht und unterstützt hat.

Für weitere Informationen:

Christine Sievers | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

030 269 55 143 oder cs at fdk-berlin.de

Kino Arsenal 1 & 2 | Potsdamer Straße 2 | 10785 Berlin |
www.fdk-berlin.de



More information about the echo mailing list