[echo] Freundliche Aufruf wir sind woanders³ , kindertag
M ó ka Farkas
fraufarkas at elektrohaus.net
Sun Oct 15 10:25:48 CEST 2006
von 2. november bis 12 november findet in der museumsrtasse 31 in Altona die
ausstellung wir sind woanders, eine ausstellung der hamburger kunstorte³
statt.
am Sonntag, den 3. november von 14.00 bis 19.00 uhr planen wir WERKEN2,
einen nachmittag für kinder und bitten um beteiligung.
wir würden gerne künstlereltern und ihre kinder zum thema machen.
geplant ist, ergebnisse künstlerische arbeiten zu präsentieren, die in
zusammenwirken zwischen eltern und kindern entstanden sind, denn wie wir
wissen, gibt es sie, nur werden sie nie ausgestellt.
form:
- es werden 4 bis 5 installationen aufgestellt
- die installationen sollen ein interaktives element erhalten, damit
die kinder, die als gäste kommen, entweder an der installation
selbst weiterbauen, oder die möglichkeit erhalten sie bespielen zu
können
- schön wäre es, wenn ihr eure kinder gewinnen könntet, die arbeiten
zu beschreiben oder zu erklären wie es funktioniert.
wer ideen hat und lust verspürt die räumlichkeiten anzuschauen, kann dies am
Mittwoch, den 18.10 zwischen 18.00 und 19.00 Uhr tun
Musik:
alle kinder, die uns besuchen möchten sind dazu eingeladen, ihre
lieblingslieder mitzubringen, ein DJ wird sie für sie auflegen.
Ideen und Konzepte bitte an die MailAdresse: farkas at balticraw.org schicken.
schöne grüsse: móka farkas und tim voss // koordination
ein beispiel wie es funktionieren kann:
Monica Lisa Blotevogel: Schiffsversuchsanstalt
Material: Kunststoffplane, Holz, Pumpe, Wasser, Schiffe aus verschiedenem
Material
Die Arbeit besteht in einer circa 3-5 Meter langen, 40 cm breite Wasserbahn
sein, auf der Schiffe fahren werden. Neben der Wasserbahn wird Material
ausliegen, aus dem Besucher eigene Schiffe bauen und mitfahren lassen
können. Durch die Pumpe angetrieben, fliesst das Wasser im Kreislauf auf
zwei Ebenen, ähnlich einem Förderband.
Es werden für die Schiffe zwei Fahrtmöglichkeiten geboten:
1. Das Schiff wird mit einem Nylonfaden an den Boden der Wasserbahn
verankert. Durch die von der Pumpe erzeugten Strömung entsteht die optische
Täuschung, dass das Schiff sich vorwärts bewegt.
2. Das Schiff schwimmt ohne Verankerung mit der Strömung. Der Kapitän muss
das Schiff aus dem Wasser holen, bevor es am Ende der Bahn in den Abgrund
stürzt.
Die Arbeit Schiffsversuchsanstalt³ bezieht Besucher ein, in dem diese eine
Situation vorfinden, die zur kurzen Auseinandersetzung mit dem Schiffsbau
einlädt. Ein kleines Boot kann in wenigen Sekunden aus Papier gefaltet oder
in einigen Minuten aus verschiedenem Material konstruiert werden. Ob und wie
die selbst gefertigten Schiffe fahren, wird in der Wasserbahn erprobt.
Schiffsversuchsanstalt³ verfolgt ein ähnliches Prinzip wie die bisherigen
Ausstellungsarbeiten von Monica Blotevogel: Die Beteiligung der Besucher ist
notwendig für das Gelingen des Werks. Die Arbeit soll Bedingungen für Ideen
und Diskussionen um Kunstwerke schaffen, aber auch zu dem Bau vieler Schiffe
führen.
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