[echo] Bertelsmann: Macht ohne Mandat
Joerg Stange
metasynapse at web.de
Tue Sep 26 12:27:06 CEST 2006
Macht ohne Mandat
Die Experten der Bertelsmann-Stiftung sind in der deutschen Politik
allgegenwärtig: Von den Kommunen bis zum Kanzleramt, von den Hochschulen
bis zur Sozialhilfe. Die entscheidende Frage: Beraten sie die Politiker
nur -- oder machen sie selbst Politik?
Von Harald Schumann
Die Lage ist dramatisch, daran lässt Johannes Meier keinen Zweifel.
Schon das Ausmaß der Verschuldung sei "unmoralisch", erklärt der Mann
mit dem wachen Managerblick hinter der Primanerbrille. Darum gelte es,
"die Effizienzreserven zu heben, was anderes können wir uns gar nicht
leisten." Folglich müssten "Leistungen vergleichbar gemacht" werden,
damit erkennbar wird, wo was schief läuft. "So machen wir den
Veränderungsprozess zum Produkt", erklärt er und der Jargon verrät seine
Herkunft. Acht Jahre hat Meier bei McKinsey Unternehmen beraten und vier
Jahre für General Electric eine Tochterfirma saniert.
Doch das Unternehmen, von dem der McKinsey-Mann heute spricht, ist
nichts Geringeres als die Bundesrepublik Deutschland. Denn Meier ist
geschäftsführender Vorstand der Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh, einer
einzigartigen Organisation: Sie verwandelt das Geld aus ersparten
Steuern von Europas größtem Medienkonzern in strategische
Politikberatung. Dabei ist die Stiftung mit ihrem Anteil von 76 Prozent
an der Bertelsmann AG nicht nur die reichste ihrer Art in Deutschland.
Zugleich arbeitet sie operativ, also ausschließlich auf Initiative ihres
Gründers, des Konzernpatriarchen Reinhard Mohn und seiner Mitarbeiter.
Externe Anträge werden nicht entgegen genommen, dafür drängen die
Bertelsmänner umso eifriger mit eigenen Projekten in die deutsche
Regierungsarbeit.
Gleich, ob es um die Reform von Schulen und Hochschulen geht oder den
Umbau der Sozialsysteme, ob die steigende Alterung der Bevölkerung
bewältigt werden muss oder der Aufbau einer europäischen Armee
organisiert wird, eines ist so fast immer sicher: Die Experten der
Bertelsmann-Stiftung sind auf höchster Ebene beteiligt, als Berater, als
Moderatoren -- und als Antreiber. Von den Kultusministerien bis zum
Kanzleramt, von den Kommunalverwaltungen bis zum Amt des
Bundespräsidenten gibt es kaum eine politische Behörde, die nicht mit
der Stiftung kooperiert. Diese, so heißt es im Leitbild der
Organisation, verstehe sich "als Förderin des gesellschaftlichen
Wandels" und nehme "aktiven Einfluss" zugunsten einer "zukunftsfähigen
Gesellschaft".
Die Bertelsmann-Stiftung, behaupten dagegen Kritiker wie der frühere
SPD-Politiker Albrecht Müller, sei "ein Staat im Staate", der sich "wie
ein gefährlicherKrake" ausbreite und "die neoliberale Ideologie in die
Gesellschaft" transportiere. Durch Vorabsprachen mit Politikern jenseits
der Parlamente betreibe sie gar "eine Privatisierung der Politik", meint
der Publizist Frank Böckelmann, Autor eines Buches über den
Bertelsmann-Konzern.
Wer am Stadtrand von Gütersloh, am Sitz von Konzern und Stiftung nach
Bestätigung für derlei Thesen sucht, wird zunächst enttäuscht. Gegenüber
der Konzernverwaltung liegt da ein verzweigtes Labyrinth aus Glas und
Stahl am Ufer eines kleinen künstlichen Sees, der im besten Ökokitsch
gestaltet ein Inselchen umschließt und von rasenbewachsenen Wällen
umgeben ist. Weder Stacheldraht noch Wachleute schützen die
vermeintliche Machtzentrale. Und hinter den Fenstern des hellen
dreistöckigen Zweckbaus sitzen an die 300 Wissenschaftler, die
vielleicht ambitioniert sind, aber gewiss nicht die Demokratie
sabotieren wollen.
Da entwickelte etwa der Ökonom Andreas Esche mit seinem Team den
"Wegweiser demographischer Wandel", mit dessen Hilfe sich jedermann per
Internet eine Bevölkerungsprognose für die eigene Kommune erstellen
kann, einschließlich von Empfehlungen für die politische Planung. Das
einfach zu handhabende Werkzeug bricht das große Thema auf die Region
herunter und "erzeugt die Betroffenheit der Entscheider vor Ort", meint
Esche -- was womöglich mehr bewegt als alle mahnenden Reden.
Nicht minder nützlich ist das Programm, das die Schulforscher der
Stiftung zur Selbstbewertung von Schulen entwickelten. Mittels Befragung
von Lehrern, Schülern und Eltern können damit die Akteure selbst
herausfinden, wo ihre Schule steht und wie sie sich entwickelt. Schon
mehr als 1000 Schulen in Deutschland verwenden das Programm.
Nützliche Instrumente wie diese sind jedoch lediglich ein Nebenprodukt
der Gütersloher Denkfabrik. Vorrang hat vielmehr die direkte
Beeinflussung politischer Entscheidungen, und dies vor allem im Sinne
des Stifters Reinhard Mohn. Gespeist aus seinem Erfolg als Europas
Medien-Tycoon Nr. 1 entwickelte Mohn das missionarische Bedürfnis, die
ganze Gesellschaft nach seinen Vorstellungen umzugestalten. Indem "die
Grundsätze unternehmerischer, leistungsgerechter Gestaltung in allen
Lebensbereichen zur Anwendung gebracht werden", soll das Regieren besser
werden, stets nach dem Prinzip "so wenig Staat wie möglich".
Darum ist es kein Zufall, dass die Experten der von Mohn schon 1977
gegründeten Stiftung alle Akteure der Gesellschaft vornehmlich nach
Leistungsrängen einteilen. Gleich ob Arbeitsvermittlung,
Gesundheitsversorgung, Kommunalverwaltung, Hochschulen oder ganze
Bundesländer und Staaten, die Reformer aus Gütersloh finden für alles
scheinbar objektiv messbare Leistungskennziffern, um Wettbewerb und
politischen Druck zu erzeugen. Doch die Verklärung
betriebswirtschaftlicher Methoden zum gesellschaftspolitischen Leitbild
("Leistungen vergleichbar machen") erzeugt zwangsläufig eine
ideologische Schlagseite.
Offenkundig ist das beim internationalen Standort-Check, den die
Stiftung halbjährlich herausgibt. Nicht nur steht da Deutschland stets
an letzter Stelle. Zugleich liegen auch die Schweden viele Plätze hinter
den USA, weil eine niedrige Staatsquote und stagnierende Löhne als
erstrebenswerter Vorteil gelten. Dass es den meisten Schweden weit
besser geht als der Mehrheit der Amerikaner ficht die Standortmesser
nicht an. Das seien eben die Ergebnisse ihres anerkannten
ökonometrischen Modells, sagt Projektmanager Thorsten Heilmann.
Solch ideologische Geschlossenheit war auch für die Vorbereitung der
rot-grünen Arbeitsmarktreformen nicht unerheblich. An diesem Großprojekt
der Schröder-Regierung waren die Bertelsmänner gleich an mehreren
Schlüsselstellen beteiligt. Maßgeblich war etwa das von der Stiftung
mitfinanzierte "Projektbüro Benchmarking", das im Jahr 1999 im Auftrag
des Kanzleramtes die dänische, niederländische und britische
Arbeitsmarktpolitik als "Benchmark", als Maßstab pries. Die beauftragten
Experten forderten schon damals die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe
und mehr Druck zur Arbeitsaufnahme. Die damit ausgelöste Reformwelle
hält der beteiligte Bertelsmann-Experte Eric Thode für einen der größten
Stiftungserfolge, wenn auch "die konkrete Ausgestaltung falsch gelaufen"
sei.
Zuvor hatten er und seine Kollegen schon beim damals noch amtierenden
Bundespräsidenten Roman Herzog und den Vertretern von 250 Kommunen über
die "Vergeudung der Ressourcen" bei der Betreuung von
Langzeitarbeitslosen vorgetragen. "Der Präsident suchte ein neues Thema
und wir hatten eines", erinnert sich Projektleiter Frank Frick. In der
Folge organisierte er eine mit Kommunalvertretern und Sozialpartnern
besetzte Arbeitsgruppe. An deren Vorlagen schließlich orientierte sich
die Hartz-Kommission bei der Vereinheitlichung von Arbeitslosen- und
Sozialhilfe.
Ist Hartz IV also eigentlich ein Bertelsmann-Projekt? "Ganz sicher
nicht" versichert Frick. Schließlich seien "die Vertreter aller
gesellschaftlichen Gruppen" beteiligt gewesen, die Stiftung habe
allenfalls Vorschläge gemacht, entschieden hätten schließlich andere.
Das stimmt und ist doch nur die halbe Wahrheit. Denn der Fall belegt
auch, wie maßgeblich die Mohnsche Denker- Truppe zuweilen die politische
Agenda setzt, weil ihre Vorarbeiten den Rahmen abstecken. So vergaßen
die Benchmarker aus Gütersloh darauf hinzuweisen, dass die Erfolge
anderer Länder auf völlig anderen Bedingungen aufbauen. Von der massiven
Ausweitung des öffentlichen Sektors der Briten oder den hohen Ausgaben
der Dänen für die Fortbildung ihrer Arbeitslosen war nie die Rede.
Ausgeblendet blieben auch die absehbaren sozialen Folgen. Zwar ist in
den Gütersloher Leitsätzen viel von "Menschlichkeit" und "Solidarität"
die Rede. Gleichwohl hat die Denkfabrik unter hunderten von Expertisen
bis heute nicht eine einzige hervorgebracht, die sich mit den 1,2
Millionen Kindern befasst, deren Familien mit der Reform in eine
Armutsexistenz gezwungen wurden. Helga Spindler, Professorin für
Sozialrecht in Köln, wirft ihren Kollegen im Bertelsmann-Dienst darum
vor, sie hätten "kritische Stimmen ausgeblendet" und seien "mit dafür
verantwortlich, dass die Betroffenen gar nicht angehört wurden".
Derlei blinde Flecken sind bei Deutschlands Politik- und
Wirtschaftselite allerdings nicht ungewöhnlich. Die Ausblendung der
Verlierer gehört vielerorts zum guten Ton, insofern verstärken die
Stiftungsexperten allenfalls den Mainstream. Ihre besondere Bedeutung
gewinnen die Politikberater im Bertelsmann-Auftrag erst durch den
Verbund mit dem Medienkonzern dahinter. Dabei unterstellen Kritiker
zuweilen, die Konzernführung missbrauche ihre Medienmacht für politische
Zwecke. Doch das kann Stiftungssprecher Andreas Henke getrost als
"Verschwörungstheorie" zurückweisen. "Unsere Ansichten finden in
Bertelsmann-Medien eher weniger Publizität als bei anderen", versichert er.
Und doch gibt es einen Zusammenhang: Mögen Konzern und Stiftung auch
formal getrennt wirken, für die Politik und die öffentliche Meinung
handeln sie als Einheit, schon weil der Name derselbe ist und die
Konzernmatriarchin Liz Mohn in beiden Unternehmen das Sagen hat. Nur zu
gern lässt sich das politische Personal daher auf allen Ebenen zur
Mitarbeit gewinnen. Das führt nicht nur zu glanzvoll inszenierten
Veranstaltungen wie dem International Bertelsmann Forum, das vergangenen
Freitag unter Beteiligung von Kanzlerin Angela Merkel gleich im
Auswärtigen Amt stattfand. Weit wichtiger sind die vielen
Gesprächskreise, mit denen die Reformer aus Gütersloh ihre Wunschpartner
einbinden.
So hält Projektleiter Frick derzeit die "Reform des Arbeitsrechts" für
eine dringende Aufgabe. Darum habe die Stiftung "eine Kommission
einberufen", an der mit Reinhard Göhner (CDU) und Klaus Brandner (SPD)
die maßgeblichen Leute der Regierungsfraktionen beteiligt sind. Und das
ist nur das jüngste Projekt. Vergleichbare Zirkel gibt es für alle
Politikfelder, wo die Stiftung tätig ist, selbstverständlich unter
Einschluss der leitenden Beamten.
Meister dieser umfassenden Vernetzung ist der Münchner Politikprofessor
Werner Weidenfeld, der neben Liz Mohn und deren Tochter Brigitte sowie
Johannes Meier ebenfalls dem Stiftungsvorstand angehört. Weidenfeld,
ehedem Amerika- Koordinator der Kohl-Regierung, sorgt für die
internationale Präsenz und hält den Kontakt zu den Spitzenpolitikern.
Für Gerhard Schröder organisierte er zuletzt den "Kanzler-Dialog" mit
den Spitzen aller Parteien, weil "wir helfen sollten, die Opposition
einzubinden", wie er sagt. Zum Dank für die hochrangige Anbindung
finanziert ihm die Stiftung sein "Centrum für angewandte
Politikforschung" an der Münchner Universität, wo weitere 100
Wissenschaftler beschäftigt sind.
Die "fokussierte Partnerschaft" mit Ministerien und Parlamenten, wie
Vorstand Meier es nennt, folgt dem Prinzip der gegenseitigen
Instrumentalisierung. Beamte und Politiker erhalten einen geschützten
Raum, wo sie kostenlos und exklusiv informiert werden und diskutieren
können. Die politischen Anstifter von Bertelsmann sichern sich dafür den
Zugang zu allen Projekten, die sie beeinflussen wollen. Im Ergebnis ist
es gleich, wer gewählt wird. Irgendwie regiert die Bertelsmann-Stiftung
immer mit.
Derlei Netzwerkarbeit kostet nach Schätzung von Mitarbeitern gut ein
Viertel der Stiftungsausgaben, zumal man sich gern an exklusiven Orten
wie dem Schlosshotel Kronberg oder dem bayerischen Kloster Seeon trifft.
Dabei versichern Weidenfeld und Meier stets, die Stiftung sei
parteipolitisch neutral. Doch das stimmt so nicht. Denn
selbstverständlich werden Politiker und Beamte mit den richtigen
Ansichten bevorzugt. Vertreter der Linkspartei sucht man auf den
Einladungslisten vergeblich. Auch bei den Grünen befasst sich die
Stiftung am liebsten mit deren marktradikalen Exponenten wie Oswald
Metzger oder Cem Özdemir.
Die größte Wirkung erreichte die Stiftung auf diesem Weg im
Bildungswesen. Dort fungiert zumindest zeitweilig der Ökonom Detlev
Müller-Böling als eine Art Bundeskoordinator für die Hochschulpolitik
und füllt das Vakuum, das sich aus der fehlenden Zuständigkeit des
Bundes ergibt. Der frühere Dortmunder Uni-Präsident leitet den
Stiftungsableger "Centrum für Hochschulentwicklung" (CHE), das fast alle
Kultusministerien und viele Universitäten berät, nicht zuletzt auch,
weil seine Rankinglisten gefürchtet sind. Ähnlich wie Weidenfeld verfügt
Müller-Böling über eine sehr gewinnende Art -- und langen Atem. Seit mehr
als zehn Jahren wirbt er für sein Modell von der "entfesselten
Hochschule", die starker Führung statt demokratischer Selbstverwaltung
bedarf. Dazu gehören auch Studiengebühren, die nach seiner Ansicht bei
richtiger Ausgestaltung "sozialverträglich" sind. Um Widerstände zu
überwinden, lässt Müller-Böling auch schon mal verbreiten, sogar die
Mehrheit der Studierenden sei dafür. Tatsächlich hatten die Befragten
bei der Umfrage aber nur drei verschiedene Gebührenmodelle zur Auswahl --
ein plumper Trick.
Mit den Jahren überzeugte der Hochschulreformer so vor allem die
Bildungspolitiker der Union. Während noch bis in die Neunziger Jahre
Studiengebühren auch bei Konservativen als unsozial galten, sind sie
heute in allen Unionsgeführten Ländern beschlossene Sache. "Dafür hat
Herr Müller-Böling den Boden bereitet", meint Ex-Forschungsministerin
Edelgard Bulmahn (SPD), die im Gebührenkampf am Ende unterlag. "Wir
machen nur Vorschläge, entscheiden tut die Politik", sagt dagegen der
CHE-Chef.
Beides ist richtig, und eben das rückt die Stiftung ins Zwielicht. Denn
über die personellen Netzwerke wird der selbst ernannte "Reformmotor"
zum eigenständigen politischen Akteur, der außerhalb der Parlamente eine
Art Eliten-Konsens schafft -- und nebenbei auch noch positive PR für den
Konzern erzielt. Für solche Zwecke sei "die Steuerbefreiung für
gemeinnützige Stiftungen aber nicht gedacht", kritisiert der Göttinger
Soziologe und Kenner der internationalen Stiftungslandschaft, Frank Adloff.
Tatsächlich wirtschaftet die Nebenregierung in Gütersloh de facto mit
öffentlichem Geld. Immerhin sparte Konzernpatriarch Mohn durch die
Übertragung von drei Vierteln des Aktienkapitals auf die Stiftung gut
zwei Milliarden Euro Erbschafts- oder Schenkungssteuer. Zudem ist die
jährliche Dividenden-Zahlung an die Stiftung steuerfrei. Insofern gibt
sie mit ihrem Jahresetat von rund 60 Millionen Euro nicht mal annähernd
das aus, was sie den Fiskus kostet.
Umso schwerer wiegt, dass der Bertelsmann-Stiftung ausgerechnet das
fehlt, was ihre Experten allen anderen verordnen: Wettbewerb und
Kontrolle durch externe Prüfer. Nicht nur mangelt es an Einrichtungen,
die ähnlich unabhängig aber mit anderen politischen Zielen
Politikberatung betreiben. Zudem muss sich die Stiftung vor keinem
Parlament und Rechnungshof für den Einsatz ihrer Gelder rechtfertigen.
Das hält Stiftungsforscher Adloff für "einen unhaltbaren Zustand". Die
Zivilgesellschaft "sollte Mitsprache einfordern", meint er und nennt die
USA als "benchmark". Nicht nur dürfen steuerbegünstigte Stiftungen dort
nicht mehr als 20 Prozent eines Unternehmens halten, um möglichen
Interessenkonflikten vorzubeugen. Zudem müssen sie akribisch ihre
Ausgaben öffentlich abrechnen. Müssten die Netzwerker von Bertelsmann
die Ausgaben für ihre teuren Konferenzen und die Namen aller geladenen
Gäste stets nennen, so hofft Adloff, "könnte das ja auch politische
Debatten ganz anderer Art erzeugen."
Das Vorhaben wäre auch als Bertelsmann-Projekt geeignet. Die Förderung
"demokratischer Öffentlichkeit" ist eines der Stiftungsziele.
http://www.tagesspiegel.de/sonntag/archiv/24.09.2006/2790609.asp
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