[echo] HEUTE: D-Radio 19:30 Uhr: Wen soll de r Staat fördern? ( Kunstförderung )
Kniess, Katharina
k.kniess at tipp-presse.de
Wed Sep 27 12:07:47 CEST 2006
Guten Tag !
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Katharina Knieß
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Gesendet: Mittwoch, 27. September 2006 02:32
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Betreff: Re: [echo] HEUTE: D-Radio 19:30 Uhr: Wen soll de r Staat fördern? (
Kunstförderung )
vielen dank
habe ich leider verpasst
habe noch zwei anmerkungen zu unserum terrassentrinken
"groß rauskommen" kann man natürlich gerade besonders gut wenn man
ein leuchturmprojekt aller batz für wilhelmsburg raushaut, das
möglichst nicht ganz so hohl ist ...
es darf ruhig ein paar hundert tausend kosten ... muss aber auch "leuchten"
bevor das mit der kunst kaierre los geht
würde ich dich ja gerne noch für einen kunsthasserstammtisch gewinnen
wie siehts aus
leibe grüsse
jan
>Brotlose Kunst und Lebenskünstler
>
>Wen soll der Staat fördern?
>
>DeutschlandradioKultur (25. 9. 06, 19:30 Uhr) von Adolf Stock
>
>Den meisten Künstlern geht es finanziell schlecht. Sie erkaufen sich
>ihre kreative Unabhängigkeit durch einen geringen Lebensstandard. Ist es
>eine staatliche Aufgabe, Künstler zu fördern, die sich am Markt nicht
>durchsetzen können?
>Welche Verpflichtungen hat eine ausgewiesene Kulturnation? In den 70er
>Jahren wurde neben der klassischen Kunstförderung - die vor allem den
>Museen, Theatern und der Oper zugute kam - eine soziale Alimentierung
>üblich.
>
>Die Künstlersozialversicherung wurde eingeführt, und es gibt bis heute
>eine unübersehbare Zahl von Stipendien und Förderungsmöglichkeiten, die
>vor allem jüngeren Künstlern zur Verfügung stehen. In Zeiten von Hartz
>IV wandelt sich das Bild, Künstler gelten plötzlich als soziale
>Avantgarde, denn im Guten wie im Schlechten sind sie das Vorbild jeder
>Ich-AG. Sie kennen schon jeden Trick, wie man mit Kreativität und
>Selbstbehauptung ein Leben jenseits der fest gefügten Arbeitswelt lebt.
>
>Literatur:
>Caroline Dangel, Michael-Burkhard Piorkowsky unter Mitarbeit von Thomas
>Stamm: Selbstständige Künstlerinnen und Künstler in Deutschland -
>zwischen brotloser Kunst und freiem Unternehmertum? Hg. v. Deutscher
>Kulturrat,
>Rheinische-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Vereinigte
>Diestleistungsgewerkschaft ver.di
>
>Bankleer (Karin Kasböck und Christoph Leitner) und Jan-Baptiste Joly:
>Where works ends and mission begins. Stuttgart (merz & solitude. Reihe
>Projektiv) 2005
>
>Adrienne Goehler: Verflüssigungen. Wege und Umwege vom Sozialstaat zur
>Kulturgesellschaft. Frankfurt am Main (Campus Verlag) 2006
>
>
>Radioankündigung der Sendung auf DeutschlandradioKultur (19:30 Uhr)
>http://www.dradio.de/dkultur/programmtipp/zeitfragen/538632/
>
>Frequenzen auf
>http://www.dradio.de/dkultur/frequenzen/
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