[echo] Senatspresseinfo: Künstler ziehen in die Speicherstadt

tina fritsche tina.fritsche at gmx.de
Thu Apr 26 23:17:05 CEST 2007


Hallo, dieser Text kam heute aus der Senatspressestelle. Wer die PM als pdf
inklusive Fotos haben will, soll mir kurz mailen, dann schick ich das Ding
zu. 
Ciao :Tina 


26. April 2007/kb26
Künstler ziehen in die Speicherstadt – Mäzen ermöglicht günstige Mieten

„Die Anziehungskraft des Ortes ist enorm“

Inmitten der Speicherstadt haben erstmals Hamburger Künstler Quartier
bezogen. Auf insgesamt rund 600 qm Arbeitsfläche stehen künftig neun
Ateliers in der Größe zwischen 40-60 qm in den ehemaligen Lagerböden im
Speicherblock V am Brooktorkai zur Verfügung.
Die Räume wurden von der HHLA aufwendig unter Einbeziehung des
Denkmalschutzamtes hergerichtet: Trennwände wurden eingezogen, Elektrizität,
Heizungen und Wasseranschlüsse gelegt. Die Ateliers konnten den Künstlern zu
günstigen Konditionen weit unterhalb vergleichbarer Raummieten angeboten
werden, da es der Kulturbehörde gelungen war, einen Mäzen zu gewinnen, der
sechs Jahre lang die Hälfte der Mietkosten von acht Euro pro Quadratmeter
übernimmt. Bereits im Juni vergangenen Jahres fand eine Ausschreibung des
Vereins „Ateliers für die Kunst“ statt, dessen Beirat, bestehend aus
Künstlern und Kunstvermittlern
aus den Bewerbungen eine Auswahl traf. Hamburgs Erster Bürgermeister, Ole
von Beust, sagte: „Eine Vielzahl von einzigartigen Veranstaltungen und
Museen zieht schon jetzt begeisterte Touristen und Hamburger Bürger in die
Speicherstadt. Ich freue mich, dass mit den neuen Ateliers nun auch die
bildende Kunst die historische Speicherstadt mit kreativem Geist belebt.“
„Um Hamburg als Stadt der bildenden Kunst weiter zu profilieren, brauchen
wir ausreichend Atelierflächen zu günstigen Mieten in zentralen Lagen“, so
Kultursenatorin Prof. Dr. Karin v. Welck. „Die Anziehungskraft dieses Ortes
für Künstler ist enorm. Ich danke vor allem dem Mäzen, der diesen neuen
Schaffensort für Künstler ermöglicht hat. Mein Dank gilt ebenso dem Vorstand
der HHLA, der die Speicherräume so attraktiv herrichten ließ, dass sich hier
die Energie und die Kreativität der Künstler entfalten kann.“ Die
Kultursenatorin betonte, dass die neuen Ateliers in der historischen
Speicherstadt mit dazu beitragen werden, ein lebendiges und kreatives
Viertel zu schaffen, das deutlich mache,welche kulturellen Chancen und
Möglichkeiten sich hier verwirklichen lassen. „Der Anfang ist gemacht und
wird schon bald positive Effekte für die Künstler selbst wie auch für die
Stadt nach sich ziehen.“
Dr. Roland Lappin, Vorstandsmitglied der Hamburger Hafen und Logistik AG
(HHLA),
sagte: „Mit dem erstmaligen Umbau von Speicherböden zu Ateliers wird das
Nutzungscluster in der Speicherstadt konsequent erweitert. Die Marktsignale
für hochwertige Atelierflächen in der Speicherstadt sind durchweg positiv.“

Folgende Künstler haben die Ateliers bezogen:
- Lili Fischer
- Barbara-Kathrin Möbius (Zeichnungen, Malerei)
- Kyung-Hwa Choi (Zeichnungen) und Nikolaus Valsamakis (Malerei)
- Peter Boué (Zeichnungen)
- Corinna Altenhof (Malerei)
- Erdmute Prautzsch (Malerei)
- Sonja Weckenmann (Zeichnungen)
- Alexander Raymond (Malerei)




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