RE: [echo] Senatspresseinfo: Künstler ziehen in die Speicherstadt
m. chevalier
stummmedia at yahoo.de
Fri Apr 27 17:04:34 CEST 2007
"Zeichnungen, Malerei, Zeichnungen, Malerei,
Zeichnungen, Malerei, Malerei, Zeichnungen,
Malerei..."
Ahhh, der discrete Charme des Mäzenatentums im
aristokratische 18. Jhd. Stil!
--- tina fritsche <tina.fritsche at gmx.de> schrieb:
> Hallo, dieser Text kam heute aus der
> Senatspressestelle. Wer die PM als pdf
> inklusive Fotos haben will, soll mir kurz mailen,
> dann schick ich das Ding
> zu.
> Ciao :Tina
>
>
> 26. April 2007/kb26
> Künstler ziehen in die Speicherstadt Mäzen
> ermöglicht günstige Mieten
>
> Die Anziehungskraft des Ortes ist enorm
>
> Inmitten der Speicherstadt haben erstmals Hamburger
> Künstler Quartier
> bezogen. Auf insgesamt rund 600 qm Arbeitsfläche
> stehen künftig neun
> Ateliers in der Größe zwischen 40-60 qm in den
> ehemaligen Lagerböden im
> Speicherblock V am Brooktorkai zur Verfügung.
> Die Räume wurden von der HHLA aufwendig unter
> Einbeziehung des
> Denkmalschutzamtes hergerichtet: Trennwände wurden
> eingezogen, Elektrizität,
> Heizungen und Wasseranschlüsse gelegt. Die Ateliers
> konnten den Künstlern zu
> günstigen Konditionen weit unterhalb vergleichbarer
> Raummieten angeboten
> werden, da es der Kulturbehörde gelungen war, einen
> Mäzen zu gewinnen, der
> sechs Jahre lang die Hälfte der Mietkosten von acht
> Euro pro Quadratmeter
> übernimmt. Bereits im Juni vergangenen Jahres fand
> eine Ausschreibung des
> Vereins Ateliers für die Kunst statt, dessen
> Beirat, bestehend aus
> Künstlern und Kunstvermittlern
> aus den Bewerbungen eine Auswahl traf. Hamburgs
> Erster Bürgermeister, Ole
> von Beust, sagte: Eine Vielzahl von einzigartigen
> Veranstaltungen und
> Museen zieht schon jetzt begeisterte Touristen und
> Hamburger Bürger in die
> Speicherstadt. Ich freue mich, dass mit den neuen
> Ateliers nun auch die
> bildende Kunst die historische Speicherstadt mit
> kreativem Geist belebt.
> Um Hamburg als Stadt der bildenden Kunst weiter zu
> profilieren, brauchen
> wir ausreichend Atelierflächen zu günstigen Mieten
> in zentralen Lagen, so
> Kultursenatorin Prof. Dr. Karin v. Welck. Die
> Anziehungskraft dieses Ortes
> für Künstler ist enorm. Ich danke vor allem dem
> Mäzen, der diesen neuen
> Schaffensort für Künstler ermöglicht hat. Mein Dank
> gilt ebenso dem Vorstand
> der HHLA, der die Speicherräume so attraktiv
> herrichten ließ, dass sich hier
> die Energie und die Kreativität der Künstler
> entfalten kann. Die
> Kultursenatorin betonte, dass die neuen Ateliers in
> der historischen
> Speicherstadt mit dazu beitragen werden, ein
> lebendiges und kreatives
> Viertel zu schaffen, das deutlich mache,welche
> kulturellen Chancen und
> Möglichkeiten sich hier verwirklichen lassen. Der
> Anfang ist gemacht und
> wird schon bald positive Effekte für die Künstler
> selbst wie auch für die
> Stadt nach sich ziehen.
> Dr. Roland Lappin, Vorstandsmitglied der Hamburger
> Hafen und Logistik AG
> (HHLA),
> sagte: Mit dem erstmaligen Umbau von Speicherböden
> zu Ateliers wird das
> Nutzungscluster in der Speicherstadt konsequent
> erweitert. Die Marktsignale
> für hochwertige Atelierflächen in der Speicherstadt
> sind durchweg positiv.
>
> Folgende Künstler haben die Ateliers bezogen:
> - Lili Fischer
> - Barbara-Kathrin Möbius (Zeichnungen, Malerei)
> - Kyung-Hwa Choi (Zeichnungen) und Nikolaus
> Valsamakis (Malerei)
> - Peter Boué (Zeichnungen)
> - Corinna Altenhof (Malerei)
> - Erdmute Prautzsch (Malerei)
> - Sonja Weckenmann (Zeichnungen)
> - Alexander Raymond (Malerei)
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