No subject
Sat Aug 18 03:57:02 CEST 2007
(2006)
I.D. Card - Nurit Sharett (2003)
Golem - Shahar Carmel, Adi Kaplan, Noam Kaplan, Itai Onik, Yonatan Vinitzki
(2006)
INSERT 2: THE ISRAELI CENTER FOR DIGITAL ART HOLON
Nur noch bis kommenden Sonntag, dem 6. Mai 2007 wird als INSERT 2 die Arbeit
des Israeli Center for Digital Art im Untergeschoss des Kunstvereins in
Hamburg vorgestellt. Neben der Dokumentation vergangener
Ausstellungsprojekte des Israeli Centers anhand von Publikationen, Postern
und Zeitschriften, ist das Mobile Archive, ein Archiv, das mittlerweile über
1.200 Videos von israelischen sowie internationalen Künsterinnen und
Künstlern umfasst, als offene Videobibliothek installiert. Die Präsentation
des Archivs vor Ort ermöglicht es, die Videoarbeiten sowie vergangene
Ausstellungsprogramme des Israeli Centers, die in Form von Filmpaketen
zusammengefasst sind, in eigener Auswahl anzuschauen.
In einem weiteren Raum ist eine Variation der bereits in Israel
präsentierten Ausstellung Forbidden Games zu sehen. Die Videospielindustrie,
eine der führenden Industriezweige weltweit, produziert Reality-Spiele,
Gemeinschafts- und Strategiespiele, wobei das Kriegsspielgenre am weitesten
verbreitet ist. Insbesondere das verstärkte Aufkommen von Termini wie Achse
des Bösen oder Krieg gegen den Terror in Medienwelt und Politik führte zu
einer zunehmenden Popularität und Verbreitung dieses Genres. So entwickelten
westliche Computerspielunternehmen unzählbare Kriegsspiele, die von einer
klaren Dichotomie von Gut und Böse bestimmt sind. Die Ausstellung
Forbidden Games hingegen zeigt Videospiele und Flashanimationen, die
unabhängig von der Unterhaltungsindustrie von Aktivisten, Akademien und
ideologischen Gruppierungen aus Syrien, den palästinensischen Gebieten,
Israel und den USA entwickelt und verbreitet wurden. Die in der Präsentation
gezeigten Spiele weisen somit antithetische Narrationen auf und stehen in
Opposition zu den in den westlichen Medien präsentierten Realitätsbildern.
Die Ausstellung konfrontiert mit gegenwärtigen politischen Verhältnissen des
Krieges zwischen der westlichen und der islamischen bzw. arabischen Kultur
und der Repräsentation dieser in den Computerspielen beider Welten.
Darüber hinaus wird untersucht, welchen Einfluss die Spielindustrie als
dominantes Ideologie- und Propagandainstrument auf Jugendliche in westlichen
Gesellschaften hat. Auswirkungen, die bislang unzureichend hinterfragt
wurden.
Die Konzeption der Präsentation wurde in enger Kooperation zwischen Eva
Birkenstock (Kunstverein in Hamburg), Eyal Danon und Galit Eilat (Israeli
Center for Digital Art) entwickelt.
Aktuelle Ausstellung im Obergeschoss nur noch bis Sonntag, 6. Mai 2007
THIS PLACE IS MY PLACE BEGEHRTE ORTE
Yael Bartana, Ursula Biemann, Armin Linke, Dan Perjovschi, Marjetica Potrc,
Sean Snyder und Yuk King Tan
Letzte Führung am kommenden Donnerstag, den 3. Mai um 18 Uhr mit Corinna
Koch
Öffnungszeiten
Eintritt
Dienstag Sonntag 11 18 Uhr
5,-, 3,- ermäßigt
Donnerstag 11 21 Uhr
Mitglieder frei
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