[echo] geopoet ereignisse: "globalokal" im Künstlerhaus einseins - Ausstellungseinladung
Andreas Peschka
andreas.peschka at geopoet.de
Thu Aug 2 11:25:47 CEST 2007
geopoet ereignisse: "globalokal" im Künstlerhaus einseins -
Einladung zur
Ausstellung
"globalokal"
Eröffnung: 07.08.2007 19.00 Uhr
vom - bis
08.08. - 28.08.2007
Öffnungszeiten:
NUR:
Fr. + Sa. 15.00 - 18.00 Uhr
im
Künstlerhaus eins eins
Lübbersmeyerweg 11
22549 Hamburg
www.kuenstlerhaus-einseins.de
dort unter Kontakt auch eine Anfahrtskizze
An den Samstagen ist der Künstler anwesend.
Sie sind herzlich eingeladen!
Globalokal
Während jedes Detail unserer Welt damit vollgesogen zu sein scheint, daß es woanders herkommt, ist es doch so, daß es durch Hiersein da ist.
Die Ausstellung funktioniert als Ausarbeitung eines "P-Projekt" genannten Vorhabens, das1996 als MailArt erstmalig realisiert wurde:
Denn "globalokal" war die Eigenschaft, die jenem Schwarm von Punkten, eigentlich von kleinen auf ein Papier gezeichnenten Kreuzchen, zugedacht war, den ich damals per Post um den Erdball verteilte. Auf diese Weise (denn zwei Punkte definieren kugelgeometrisch genau einen Großkreis) initiierte ich ein freies System freier Meridiane.
Dieses Projekt wartet auf eine weitere Realisierung mit den Möglichkeiten des www.
Hier, in der Ausstellung, sollen zunächst andere globalokal funktionierende Teile meiner bisherigen Arbeit zusammengetragen und gesichtet werden. Ich möchte also nicht einfach eine ausgearbeitete Installation vorweisen, sondern mir eine Wirk-Stätte schaffen, wo ich mir das werkimmanente ,Biotop' des anstehenden neuen P-Projektes lokalglobal vergegenwärtigen kann.
. geographische Flecken, spots, patches,
. Fingerabdruck-Stempelklone,
. alpha und omega; alpha & omega - Nanostaub in goldenen Lettern
. Pattern flimmernde Identitäten Parkett
. Fotos allsky all-earth
. allover Kritzel; Himmel von außen
Daß diese Sichtung vor und mit anderen, zeigend, im Gespräch, evtl. per Vortrag stattfindet, ist ganz im Sinne des Projektes. Die Realisierung beginnt mit dem für den Aufbau vorgesehenen Zeitraum, wird am Eröffnungstage akut und kommt bei Anwesenheit des Künstlers an den Samstagen der Ausstellungszeit zum Tragen. Die Ausstellung verändert während der Ausstellungsdauer meinen Überlegungen entsprechend ihr Aussehen.
Für die Arbeit nutze ich bewußt den etwas abgelegenen Ausstellungsraum des Künstlerhauses 11.
Obwohl kein Detail der Welt sich auf Zukünftiges festlegen läßt (auch Pläne ändern sich, auch ein Berg ist ein Plan) ist meine biographische Rückschau auf das angestrebte Internetprojekt hin angelegt. Offline. Eine Retrospektive ist die Ausstellung nicht. Meine Absicht füllt die mitgebrachten Gegenstände mit Zukunft und macht sie unbestimmter. Als erstes werde ich ein Feld delokalisiernder Globen installieren sowie Areale in mobili treibender Bojen. Beides für die Ausstellung neu produziert. Sodann kommen die Gegenstände aus meinem Fundus ins Spiel.
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Das "KÜNSTLERHAUS eins eins" ist zu einem Stand-
ort für gegenwärtige Kunst im Hamburger Westen
geworden. Seit der Fertigstellung 2001 leben und
arbeiten 11 Künstler in 10 Wohnateliers.
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Andreas Peschka
GEOPOET
Lüner Weg 67
21337 Lüneburg
geopoet at gmx.de
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