[echo] Verwirrte Hamburger Politiker?
bloemeke at hoheluftbruecke.com
bloemeke at hoheluftbruecke.com
Thu Dec 13 11:48:15 CET 2007
Nicht, dass wir das schon wussten, aber ist es doch gut zu wissen,
dass die Sozialhilfe gekürzt werden sollte, um die Menschen in Arbeit
zu bringen, der Kündigungsschutz beseitigt werden sollte, damit neue
Arbeitsplätze entstehen und der Mindestlohn eine Gefahr für die
Wirtschaft ist, während die Inflation, die Butter auf dem Brot kostet:
Neiddebatte? O.k. Neiddebatte, ich bin dafür!
Mark
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Landesverband Hamburg
Colonnaden 25
20354 Hamburg
T.: +49 40 / 30 38 10 49
F.: +49 40 / 30 38 10 59
E-Mail: LV-HH at wirtschaftsrat.de
Pressemitteilung
Der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates Hamburg, Dr. Andreas
Mattner, plädiert angesichts der aktuellen Diskussion um
Managergehalte und Mindestlöhne für eine Versachlichung der Diskussion.
„Schwarze Schafe dürfen nicht zum Maßstab werden“
erklärte Mattner im Hinblick auf die von Kanzlerin Merkel auf dem CDU-
Parteitag kritisierten „Fantasieabfindungen“ deutscher Manager. Die
erfreuliche Entwicklung der deutschen Wirtschaft sei auf die
erfolgreiche Arbeit der Unternehmerinnen und Unternehmer
zurückzuführen. Es müsse den Unternehmern überlassen werden, wie sie
die Früchte ihrer Arbeit aufteilten. Die Höhe der Gehälter werde in
den meisten Fällen auch von den Arbeitnehmervertretern mitbestimmt.
Sie könnten ihren Einfluss über den Aufsichtsrat geltend machen.
Mattner glaubt an eine fehlgeleitete Neiddiskussion: „Die Große
Koalition möge sich besser Gedanken machen über die Vermögensbildung
von Arbeitnehmern“, hier gäbe es Defizite.
Gleichwohl räumte Mattner ein, dass Manager sich der Diskussion
stellen und damit einem falschen Bild in der Öffentlichkeit vorbeugen
sollten. Überzogene Einzelfälle dürften nicht zum Maßstab werden,
diese zu verhindern, sei Aufgabe von Aufsichtsräten, die mit
Arbeitnehmervertretern besetzt seien.
Dies gelte für alle Bereiche der Gesellschaft, schließlich wende sich
auch niemand gegen Megagehälter oder Abfindungen von Fußballern und
Tennisspielern.
Klar sprach sich der Landesvorsitzende gegen gesetzliche Regelungen
zur Festlegung von Mindest- oder Höchstgrenzen von Löhnen und
Gehältern aus. Gefordert seien hier die Tarifpartner die Verantwortung
wahrzunehmen. Gleichzeitig müsse die Entlastung der Arbeitnehmer
weiter vorangetrieben werden. Deutliche Preisanstiege, vor allem aber
steigende Steuern und Abgaben, hätten in den letzten Jahren zu einem
Rückgang der realen Nettomonatslöhne geführt. Dabei gelte es auch, das
System der Umverteilung zu überdenken. Anders als vielfach in der
öffentlichen Diskussion behauptet, seien es die höheren Einkommen, die
den Sozialstaat finanzierten.
Mattner: „Es lohnt sich auch, ein Auge auf den Staat zu werfen. Denn
nur wenn dieser seiner Aufgabe nachkommt, wachstumsfreundliche
Rahmenbedingungen zu schaffen, können mehr Arbeitsplätze und damit
auch mehr Wohlstand für alle geschaffen werden.“
Dr. Andreas Mattner
Landesvorsitzender
(See attached file: pm 121207 mindestlohn.pdf)
_______________________________
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Landesverband Hamburg
Colonnaden 25/ II. Stock; D-20354 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 - 30 38 10 49
Telefax: +49 (0)40 - 30 38 10 59
www.wirtschaftsrat.de
..........................................................................................
Amtsgericht Berlin-Charlottenburg: VR 20970 B
Steuernummer: 27/620/55570
More information about the echo
mailing list