[echo] Verwirrte Hamburger Politiker?

Trakl trakl at mayn.de
Thu Dec 13 14:03:16 CET 2007


Es liegt in der Natur des eben auf maximalen 
Profit ausgelegten Kapitalismus, alle Kosten zu reduzieren.
Wer sich damit begnügt, einfach "gerade genug zum 
Leben zu haben", kommt unter die Räder der 
Menschen, die immer mehr haben wollen.
Die Gesellschaft leidet nicht unter denen, die 
nicht arbeiten wollen, sondern unter denen, die 
ihr Geld arbeiten lassen, ohne viel zu tun. Für 
dieses Geld müssen andere arbeiten, aber kosten dürfen sie nichts.
Schlimm ist, dass gerade in diesen Zeiten soziale 
und künstlerische Arbeit an Wert verliert, wenn 
sie nicht Teil der Imagepflege eines Unternehmens 
ist, oder sich in den Markt eingliedern kann (z. 
B. in die irrationalen Kunstmärkte).

Was wir erleben ist ein ganz normaler Zyklus der 
Geschichte, zuletzt wurde die Ungleichheit 
bereinigt durch Roosevelt im "New Deal" und durch 
Erhards Soziale Marktwirtschaft. Dies 
funktioniert aber nur, wenn die Wirtschaft 
Wachstumspotential hat (sprich, nach einer 
Rezession). Die Geschichte zeigt, dass nur Not 
und Krieg die Menschen wieder aus der Krise 
führen können. Diese Logik kann nur durchbrochen 
werden, wenn sich alle Menschen darüber im Klaren 
sind. Dieser Zustand ist kein Naturgesetz, 
sondern kann jederzeit beeinflusst werden!

Arbeit wird es nie mehr genug geben, die 
Produktivität ist einfach zu hoch. Die 
Vollbeschäftigung ist in unserer Gesellschaft 
nicht mehr möglich, das sagen alle renommierten 
Wirtschaftswissenschaftler. Hören will das aber 
kein Politiker. Daher ist ein konsequente Schritt zum Beispiel dieser:

www.unternimm-die-zukunft.de


Wer kritisch bleiben, sich evtl. auch 
journalistisch betätigen will, dem empfehle ich außerdem www.politblog.net

Nicht aufgeben!


At 11:48 13.12.2007, you wrote:
>Nicht, dass wir das schon wussten, aber ist es doch gut zu wissen,
>dass die Sozialhilfe gekürzt werden sollte, um die Menschen in Arbeit
>zu bringen, der Kündigungsschutz beseitigt werden sollte, damit neue
>Arbeitsplätze entstehen und der Mindestlohn eine Gefahr für die
>Wirtschaft ist, während die Inflation, die Butter auf dem Brot kostet:
>Neiddebatte? O.k. Neiddebatte, ich bin dafür!
>Mark


Tristan von Neumann

www.myspace.com/TristanVonNeumann
www.1000jahremusik.de


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