AW: [echo] Politik für Verwirrte?
Barbara Lang
barbara-lang at nexgo.de
Fri Dec 14 12:09:23 CET 2007
Hallo echo,
auf das Geschriebene will ich hier nicht eingehen,
mich aber für den Link bedanken, der mitgeliefert wurde.
Da habe ich beim Stöbern einen Text von Enno Schmidt gefunden,
der letztes Jahr beim Wir sind woanders Symposium zu Gast war,
zum Thema: Begründung des Grundeinkommens aus der Kunst.
Diesen Link gebe ich also heute in die Runde:
http://www.initiative-grundeinkommen.ch/content/blog/Die%20Begruendung%20des
%20Grundeinkommens%20aus%20der%20Kunst.pdf
mit 'nem fröhlichen Gruß
Barbara
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: echo-bounces at soundwarez.org [mailto:echo-bounces at soundwarez.org] Im
Auftrag von Trakl
Gesendet: Donnerstag, 13. Dezember 2007 14:03
An: echo at soundwarez.org
Betreff: Re: [echo] Verwirrte Hamburger Politiker?
Es liegt in der Natur des eben auf maximalen
Profit ausgelegten Kapitalismus, alle Kosten zu reduzieren.
Wer sich damit begnügt, einfach "gerade genug zum
Leben zu haben", kommt unter die Räder der
Menschen, die immer mehr haben wollen.
Die Gesellschaft leidet nicht unter denen, die
nicht arbeiten wollen, sondern unter denen, die
ihr Geld arbeiten lassen, ohne viel zu tun. Für
dieses Geld müssen andere arbeiten, aber kosten dürfen sie nichts.
Schlimm ist, dass gerade in diesen Zeiten soziale
und künstlerische Arbeit an Wert verliert, wenn
sie nicht Teil der Imagepflege eines Unternehmens
ist, oder sich in den Markt eingliedern kann (z.
B. in die irrationalen Kunstmärkte).
Was wir erleben ist ein ganz normaler Zyklus der
Geschichte, zuletzt wurde die Ungleichheit
bereinigt durch Roosevelt im "New Deal" und durch
Erhards Soziale Marktwirtschaft. Dies
funktioniert aber nur, wenn die Wirtschaft
Wachstumspotential hat (sprich, nach einer
Rezession). Die Geschichte zeigt, dass nur Not
und Krieg die Menschen wieder aus der Krise
führen können. Diese Logik kann nur durchbrochen
werden, wenn sich alle Menschen darüber im Klaren
sind. Dieser Zustand ist kein Naturgesetz,
sondern kann jederzeit beeinflusst werden!
Arbeit wird es nie mehr genug geben, die
Produktivität ist einfach zu hoch. Die
Vollbeschäftigung ist in unserer Gesellschaft
nicht mehr möglich, das sagen alle renommierten
Wirtschaftswissenschaftler. Hören will das aber
kein Politiker. Daher ist ein konsequente Schritt zum Beispiel dieser:
www.unternimm-die-zukunft.de
Wer kritisch bleiben, sich evtl. auch
journalistisch betätigen will, dem empfehle ich außerdem www.politblog.net
Nicht aufgeben!
At 11:48 13.12.2007, you wrote:
>Nicht, dass wir das schon wussten, aber ist es doch gut zu wissen,
>dass die Sozialhilfe gekürzt werden sollte, um die Menschen in Arbeit
>zu bringen, der Kündigungsschutz beseitigt werden sollte, damit neue
>Arbeitsplätze entstehen und der Mindestlohn eine Gefahr für die
>Wirtschaft ist, während die Inflation, die Butter auf dem Brot kostet:
>Neiddebatte? O.k. Neiddebatte, ich bin dafür!
>Mark
Tristan von Neumann
www.myspace.com/TristanVonNeumann
www.1000jahremusik.de
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