[echo] Senat: Förderkonzepte für die freie Kunstszene und die freie Musikszene

Mathias Lintl inselvision at yahoo.de
Tue Dec 18 14:07:26 CET 2007


Tag zusammen,
das kam heut von senatspressestelle. bzgl. letzten satz sollte man mal 
nachhacken
mathias
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*Mit der Weiterentwicklung des Leitbildes „Wachsende Stadt“ positioniert 
sich Hamburg im Wettbewerb mit Europas Metropolen*

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Aus den Maßnahmen ...:

II. Handlungsfeld Kultur und Kreativwirtschaft:

• Weiterentwicklung des Medien/IT-Clusters zur Stärkung thematischer 
Subcluster, Förderung der Film- und Fernsehbranche sowie zur stärkeren 
Nutzung der Kreativwirtschaft als Impulsgeber.

• Identifikation potenzieller Kreativviertel und Konzept zu deren Förderung.

• Steigerung der internationalen Präsenz der Kulturfabrik Kampnagel 
durch Ausweitung internationaler Koproduktionen, Intensivierung des 
überregionalen Marketings und Nutzung von Freiflächen.

• Weiterentwicklung des Phoenixviertels mit der Sammlung Falckenberg und 
Schaffung von Atelierflächen

• Stärkung des jungen Theaters in der Gaußstraße durch Konzept für die 
räumliche Zusammenführung der Theaterakademie in das Gaußstraßengelände

*• Förderkonzepte für die freie Kunstszene und die freie Musikszene
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18. Dezember 2007/bwf18

*Mit der Weiterentwicklung des Leitbildes „Wachsende Stadt“ positioniert 
sich Hamburg im Wettbewerb mit Europas Metropolen*

Der Senat wird das Leitbild „Metropole Hamburg - Wachsende Stadt“ um 
eine Talentstrategie ergänzen, um die Attraktivität der Stadt für 
kreative und hoch qualifizierte Talente weiter zu erhöhen. So soll die 
erfolgreiche Entwicklung Hamburgs der letzten Jahren fortgesetzt werden.

Das Leitbild „Wachsende Stadt“ hat das Handeln von Politik und 
Verwaltung Hamburgs in den letzten fünf Jahren geprägt und eine 
Aufbruchstimmung erzeugt. In vielen Bereichen nimmt Hamburg eine 
Spitzenstellung in Deutschland ein. So hat Hamburg im Vergleich mit den 
größten deutschen Städten in den vergangenen Jahren den höchsten Zuwachs 
des Pro-Kopf-Einkommens und weist neben München derzeit den stärksten 
Bevölkerungszuwachs auf. Die Zahl der Erwerbstätigen ist auf den 
höchsten Stand seit Jahren gestiegen und auch beim Akademikerzuwachs 
liegt Hamburg bundesweit an der Spitze.

Dieses Wachstum stellt Hamburg aber auch vor die Herausforderung, dem 
drohenden Fachkräftemangel frühzeitig zu begegnen. So wird für die 
Metropolregion Hamburg aufgrund von Wirtschaftswachstum, 
fortschreitender Akademisierung, Verrentung sowie natürlicher 
Fluktuation bis 2012 ein Bedarf von bis zu 100.000 hoch qualifizierten 
Fachkräften aus allen Fachrichtungen geschätzt.

Mit der jetzt beschlossenen Weiterentwicklung des Leitbilds reagiert 
Hamburg auch auf den fortschreitenden Wandel zu einer wissensbasierten 
Gesellschaft. Hamburg wird die strukturellen Voraussetzungen für einen 
innovativen und leistungsfähigen Technologiestandort weiter verbessern 
und sein besonderes Profil als kreative Metropole mit Flair erhalten und 
ausbauen. Zur frühzeitigen Talentgewinnung und ‑entwicklung wird Hamburg 
seine Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen gezielt einsetzen. Aber 
auch über ihr Marketing soll die Metropole im Grünen stärker als Ort der 
technologischen Kompetenz, kreativen Entfaltung und kulturellen Vielfalt 
wahrgenommen werden.

Diese Weiterentwicklung des Leitbildes „Wachsende Stadt“ ist langfristig 
ausgelegt und wird viele Politikbereiche - von Wirtschaft über 
Wissenschaft, Bildung, Integration, Kultur, Stadtentwicklung und das 
Marketing - berühren. Durch den heutigen Senatsbeschluss werden die 
Fachbehörden beauftragt, entsprechende Arbeitsaufträge im Rahmen des 
erweiterten Leitbildes zu erfüllen. Das politische Handeln wird so 
weiterhin auf ein qualitatives und quantitatives Wachstum ausgerichtet, 
um Hamburg im internationalen Standortwettbewerb der Regionen 
erfolgreich positionieren zu können.

Der Senat hat in vier Handlungsfeldern den Fahrplan zur Umsetzung der 
Talentstrategie festgelegt:

I. Handlungsfeld Technologie und Innovation:

Eine Stärkung der technologischen Basis ist sowohl für das Wachstum der 
Wirtschaft direkt als auch für die Talententwicklung und ‑gewinnung von 
entscheidender Bedeutung. Kreative Köpfe suchen Metropolen mit besonders 
hoher wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Dynamik. Der Senat wird 
daher die Stärkung von Technologie und Innovation in Hamburg zur 
Priorität machen. Dafür wird der Senat erstmals eine 
ressortübergreifende, von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik gemeinsam 
getragene Innovations- und Technologiestrategie erarbeiten. Ziel ist, 
eine Erhöhung der FuE-Leistungen, die Identifikation und Förderung 
aussichtsreicher Schwerpunkte, eine Stärkung des Technologietransfers 
sowie eine verbesserte Wahrnehmung der technologischen 
Leistungsfähigkeit der Region.

II. Handlungsfeld Kultur und Kreativwirtschaft

Die Hamburger Medien- und IT-Wirtschaft nimmt im engen Zusammenspiel mit 
der Kulturwirtschaft eine führende Position in Deutschland ein. Hiervon 
gehen auch wichtige Impulse an die anderen Wirtschaftsbereiche der Stadt 
aus. Der Senat wird einerseits Hamburgs Potenziale im 
kreativ-künstlerischen Bereich im Rahmen des Cluster-Ansatzes besser 
erschließen. Andererseits werden kreative Viertel und Szenen die nötigen 
Freiräume und Förderung erhalten.

III. Handlungsfeld Talententwicklung und ‑gewinnung

Hamburg muss seine Talente frühzeitig ausbilden und gewinnen. Bereits im 
Kindergarten und in der Schule muss durch das Wecken von Interesse für 
technische Berufe einem Talentengpass entgegengewirkt werden. Darüber 
hinaus kommt neben der dualen Ausbildung den Hochschulen eine 
entscheidende Rolle als Magnet und Ausbildungsort für Talente zu, um 
begabte Schüler aus Hamburg und von außerhalb an Hamburg zu binden.

IV. Handlungsfeld Talentansprache

Dem absehbaren Talentengpass wird zusätzlich durch eine gezielte 
Anwerbung von Studierenden und Berufseinsteigern begegnet. Um die 
Attraktivität Hamburgs für die zumeist jungen Talente zu vermitteln, 
werden neue Akzente in der Außendarstellung gesetzt: Hamburgs hoher 
Freizeitwert, das Nachtleben und kreative Viertel sowie die 
wirtschaftliche und technologische Dynamik der Region werden stärker in 
den Mittelpunkt rücken.

Wirtschaftssenator Uldall: „Der entscheidende Faktor für das 
wirtschaftliche Wachstum und den Aufbau von Beschäftigung sind die 
Menschen. Das gilt für Wissenschaftler, die neue Entwicklungen 
vorantreiben, für Unternehmer und Fachkräfte, die in ihren Märkten 
starke Positionen entwickeln sowie für Künstler und alle Menschen, die 
eine liebenswerte Vielfalt des Lebens entwickeln. Hamburg muss in diesem 
Sinne alle Talente mobilisieren.“

Wissenschaftssenator Jörg Dräger: „Die Erweiterung des Leitbildes ist 
eine gesamtstädtische und langfristige Aufgabe, bei der alle Behörden an 
einem Strang ziehen. Ohne Talente, Technologie und Toleranz kommt eine 
wachsende Metropole wie Hamburg nicht aus. Mit seinem heutigen Beschluss 
stärkt der Senat die Anziehungskraft und Innovationsfähigkeit Hamburgs 
im internationalen Wettbewerb.“

Aus den Maßnahmen:

I. Handlungsfeld Technologie und Innovation:

• Erarbeitung einer Innovations- und Technologiestrategie für Hamburg, 
die technologische Zukunftsfelder und einen Schwerpunktcluster definiert 
sowie Förderinstrumente enthält.

II. Handlungsfeld Kultur und Kreativwirtschaft:

• Weiterentwicklung des Medien/IT-Clusters zur Stärkung thematischer 
Subcluster, Förderung der Film- und Fernsehbranche sowie zur stärkeren 
Nutzung der Kreativwirtschaft als Impulsgeber.

• Identifikation potenzieller Kreativviertel und Konzept zu deren Förderung.

• Steigerung der internationalen Präsenz der Kulturfabrik Kampnagel 
durch Ausweitung internationaler Koproduktionen, Intensivierung des 
überregionalen Marketings und Nutzung von Freiflächen.

• Weiterentwicklung des Phoenixviertels mit der Sammlung Falckenberg und 
Schaffung von Atelierflächen

• Stärkung des jungen Theaters in der Gaußstraße durch Konzept für die 
räumliche Zusammenführung der Theaterakademie in das Gaußstraßengelände

• Förderkonzepte für die freie Kunstszene und die freie Musikszene

III. Handlungsfeld Talententwicklung und ‑gewinnung:

• Schul- und Kindergartenförderung: Entwicklung von Maßnahmen, um mehr 
Interesse für Technik und Naturwissenschaft zu wecken und 
Bildungspotenziale zu erschließen.

• Zielgruppengerechter Ausbau und Nutzung der Master-Studienplätze.

• Förderung des unternehmerischen Denkens und Vermittlung von 
Schlüsselqualifikationen für Unternehmensführung und -gründung im Studium.

• Förderung von Unternehmensgründungen aus den Hochschulen durch 
hochschulnahe Gründerberatung und Bereitstellung von Gründerflächen an 
den Hochschulen.

• Masterplan Zentralcampus: Konzept zur baulichen Gestaltung des Campus 
Von-Melle-Park und Campus Bundesstraße

IV. Handlungsfeld Talentansprache:

• Übergreifendes Talentstadtmarketing:

- allgemein durch Darstellung Hamburgs als innovative und dynamische 
sowie lebendige, urbane und lebenswerte Metropole;

- spezifisch durch nach Talentzielgruppen differenzierte 
Kommunikationsstrategien;

- Erfolgskontrolle der Maßnahmen.

• Vermarktung des Luftfahrtclusters zur Darstellung des Technologie- und 
Innovationsstandortes Hamburg.

• Akquisition oder Ausbau nationaler und internationaler Schüler- und 
Studierendenwettbewerbe.

• Bewerbung um die Universiade 2015

Rückfragen:

Janis Eitner

Pressestelle der Behörde für Wissenschaft und Forschung,

Tel: 040 / 428 63-2322, Fax: 040 / 428 63-3722

Email: pressestelle at bwf.hamburg.de

Arne von Maydell

Behörde für Wirtschaft und Arbeit

Tel: 040 / 428 41-30 15, Fax: 040 / 428 41-481

Email: arne.maydell at bwa.hamburg.de

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