AW: [echo] Arbeitslosengeld II: Auswirkungen auf die Künstler
Tom Thiel
th-th at gmx.de
Thu Feb 1 19:35:36 CET 2007
Leider hast Du einen nicht funktionierenden Link eingestellt. Was nun?
Tom Thiel
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: echo-bounces at soundwarez.org [mailto:echo-bounces at soundwarez.org] Im
Auftrag von Giulia Follina
Gesendet: Donnerstag, 1. Februar 2007 14:27
An: echo at soundwarez.org
Betreff: [echo] Arbeitslosengeld II: Auswirkungen auf die Künstler
Liebe Kollegen und Interessierte!
Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit, klicken Sie die unten
stehende URL zur Petition und lesen Sie sich die Begründung durch.
Danach entschliessen Sie sich solidarisch, gegen die entwürdigende
Situation der Schauspieler in Deutschland, folgende Petition zu
zeichnen.
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AUFRUF ZUR ZEICHNUNG
Die berühmte Praktikums-Petition ('Generation Praktikum'), die große
Wellen in Presse und Fernsehen geschlagen hat, hatte 47.000
Mitzeichner/innen. Wenn wir eine ähnliche Zahl erreichen, können
wir sicher sein, dass es auch um unser Thema eine öffentliche Diskussion
geben wird.
Der Kollege Uwe Michael Wiebking (Schauspieler aus Hamburg) hat beim
Deutschen Bundestag eine Petition eingereicht:
'Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Auswirkungen der
Einführung der Grundsicherung für Arbeitssuchende auf Künstler
(Schauspieler, Sänger, Tänzer etc.) überprüft werden. Ferner sollen die
verschärften Anspruchsvoraussetzungen für das Arbeitslosengeld I seit
dem 01.01.2005 aufgehoben und die alte Rechtslage wieder in Kraft
gesetzt werden.'
Sie können diese Petition unterstützen, indem Sie auf
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/Bundestag/view_petition.asp?
PetitionID=369
die Petition mitzeichnen. Außerdem gibt es dort ein Diskussionsforum, in
das man weitere Ideen, Kritik usw. eingeben kann.
"Ich bin zwar nicht der Meinung, dass es der Weisheit letzter Schluss
ist, die Bemessungszeit auf drei Jahre zu verlängern, weil das wieder
einen Rattenschwanz an Administration hinter sich her zieht: - Wer
bestimmt, wer Künstler ist? - Was muss man ""einreichen"", um zu
""beweisen, dass man Künstler ist? usw. Denn wer möchte nicht
Anspruch auf die verlängerte Bemessungszeit haben... Aber ich
unterstütze den ersten Teil der Petition! Ich finde, der Bundestag
sollte sich damit auseinandersetzen, was er freiberuflichen
Schauspielern zumutet, indem er ihnen auf der einen Seite den Stempel
der Abhängigen Beschäftigung aufdrückt (sie also nicht in die KSK
läßt), ihnen aber die Rechte der abhängig Beschäftigten nicht
gewährt. Schauspieler müssen zwar in die
Arbeitslosenversicherungskasse einzahlen, haben aber aufgrund der Art
Ihrer Beschäftigung keinen Anspruch auf Leistungen. Das ist auch
Sozial-Mißbrauch (und zwar von Amtes wegen) und muss dringend
geändert werden." - Sören Fenner [theaterjobs.de]
Giulia Follina
Bahrenfelder Str 322
22765 Hamburg
040 5113426
GFollina at t-online.de
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