[echo] Trottoir, Fr. 12.1. target: autonopop open mic.

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Wed Jan 10 12:34:53 CET 2007


trottoir
zeitgenössische kunst tag und nacht
hamburger hochstraße 24
(am hein-köllisch-platz, st. pauli)
http://www.trottoir-hh.de


Tobias Still, Rahel Puffert, und Michel Chevalier
»target: autonopop open mic.«

Freitag, 12. Januar 2007
Beginn: 21:00 Uhr



 Tobias Still, Rahel Puffert, und Michel Chevalier eröffnen eine Diskussionsrunde zu verschiedenen, nicht verbindlichen Themen wie z. B.:

"Blockierte Erfahrungen"
"Die AG Bildende Kunst"
"Verstärkt Kunst Leichtgläubigkeit?"
"Trojanische Pferde"
"Geht es um was?"
"Survivor"
"Artists Pension Trust und andere Kartelle"
"XV. Biennale de Paris"
"Die Kunstverein Arbeitsgruppe"
"The Thing, Hamburg"
"Sollte die Kunstwelt endlich demokratisiert werden?"
"Street Art und andere Little Freedoms"
"Auf die eigene Schulter klopfen: kulturelle Produktion/Konsum/Unterricht/ "Verwaltung"
"Wer gehört zur Hambourgeoisie?"
"Radikalität ist keine Form der Erfahrung"
"Utopia Light"
"Märkte, Privateigentum, Arbeitsteilung..."
"Overview of recent (de)mobilizations"
"was X sagt und was X tut"
"was X sagt und wovon X lebt"
"Alternativen zur Netzwerklogik"
"Kunstverein Generalversammlung 27.11.06"
"Who wins when artists compete?"
"Gutes-Gewissen-Generatoren"
"Vereinnahmung"
"Theorie Karaoke"
"Romantic Conceptualism and the New Pastoral"
"Wie es schrumpft ... von Politik zu Mikropolitik zu Nanopolitik"
"Leaving the artworld... so that galleries and collectors can continue to call the shots"
"Gatekeepers"
"Politische Kunst in friedlicher Koexistenz mit dem Kunstmarkt?"
"The tyranny of structurelessness"
"Symbolische Gewalt"
"Da kann ja jeder kommen"
"Formalismus: moderner Quietismus, heute."
"Public relations or aesthetic innovations?"
"Exodus: den Kapitalismus nachhaltiger machen"
"Das leiden an einem negativen Zustand wird zur Wut auf den, welcher ihn ausspricht."


Zum Projekt target: autonopop

Hat sich in den letzten Jahren im Kunstbetrieb etwas fundamental verändert? Oder, sagen wir: seit den 70er Jahren, seit dem Beginn der nun dreissig-Jahre-alten Krise des westlichen Kapitalismus? Haben sich Mechanismen eingestellt, die den Möglichkeitsbereich für KünstlerInnen/KritikerInnen/KuratorInnen einengen?

target: autonopop beantwortet all diese Fragen mit ja und zielt auf den kommerziellen Kunstbetrieb, seine Produkte und den vermeintlich weniger marktorientierten kunstinstitutionellen Kontext.

target: autonopop untersucht die Verzahnung von Galerie und Institution, ihre vereinnahmenden und repressiven Einsätze, ihre Resistenz gegenüber jedweder Kritik mit realen Konsequenzen.

Visuelle, soziale und historische Forschungen ergänzen ein nicht nur theoretisches Projekt: das dem Kunstbetrieb implizite Dogma von Anti-Oppositionalität und Ambivalenz nachzuzeichnen und zu kritisieren.

target: autonopop hat seit 2004 interveniert/ausgestellt in Frankfurt, Berlin, Paris, Montréal, Marseille, Stuttgart, und Hamburg.

http://www.targetautonopop.org




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