[echo] Fwd: Puppe Hoffnung

judith haman moxnox at hierunda.de
Fri Jan 26 18:57:41 CET 2007



Anfang der weitergeleiteten E-Mail:

> Von: stilla seis <seis- at t-online.de>
> Datum: 26. Januar 2007 15:47:11 MEZ
> An: <Gabi.Hermsdorf at zentrum-der-welt.de>, <ostsigns at aol.com>, 
> <moxnox at hierunda.de>, <zimmermann.waltraud at t-online.de>
> Betreff: Puppe Hoffnung
>
> Ein Abend mit Gästen
>
> Zum Holocaustgedenktag am Samstag, den 27.01.07
> lädt die Freie Theaterproduktion “Puppe Hoffnung“
> um 20:00 Uhr zu einem Abend mit Gästen ein,
> im Kulturhaus 73, Schulterblatt 73, 20357 Hamburg.
> Eintrittspreis: 1 €
>
> Es geht um das ’Was’ der Geschichte und
> um das ‘Wie’ künstlerischer Strategien.
> Der Historiker Olaf Kistenmacher ist freier Mitarbeiter des
> Museumsdienstes Hamburg in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
> und hält einen kurzen Vortrag zur Historie des 27. Januar 1945.
>
> Anschließend werden ausgewählte Szenen aus „Puppe Hoffnung“ gezeigt.
> Alle Beteiligten stellen sich nach einer Pause dem Publikum zur 
> Diskussion,
> die von Burkhard Plemper moderiert wird.
>
> Aus der Verbindung von historischem Gedenktag und künstlerischer Arbeit
> leitet sich die Frage nach dem jeweiligen Umgang mit der Geschichte ab.
> “Puppe Hoffnung” startet am selben Ausgangspunkt wie die Forschung
> und bezieht sich auf historische Dokumente, kommt dann aber zu einem
> völlig andersartigen Ergebnis.
>
> Zum Tragen kommen wird am diesem Abend auch das unterschiedliche Profil
> der Forscher- und Künstlerpersönlichkeiten.
> Stünde am Ende des gemeinsamen Gesprächs  m e h r  als ein nur
> achselzuckendes Nebeneinander von Künstlern und Historiker,
> wäre viel erreicht. Ergäbe sich auch mit dem Publikum ein Dialog über 
> den
> Umgang mit Fakten und über die Art des Gedenkens, wäre es ein großer 
> Erfolg;
> gerade bei einem Thema, wo der Grat zwischen persönlicher Meinung,
> politischer Instrumentalisierung und unerträglicher Lüge derart schmal 
> ist.
>
>
>
> “Puppe Hoffnung”
>
> 03.02 Premiere
> 05.02 – 07.02 und 09.02 Aufführungen
> 10.02 Derniere
> Beginn jeweils 20:00 Uhr
> im Kulturhaus 73, Schulterblatt 73, 20357 Hamburg.
> Eintritt: 9 € , 7 € , 5 €
>
> Im Mittelpunkt des Stückes steht der 15 jährige Artur.
> Seine Hoffnung manifestiert sich in einer Puppe
> und lässt ihn überleben im Konzentrationslager Neuengamme
> und im Vernichtungslager Sobibor.
>
> Die Inszenierung ist thematisch und in ihren künstlerischen Mitteln
> ungewöhnlich:
> “Puppe Hoffnung“ bringt das anspruchsvolle Thema der 
> nationalsozialistischen
> Konzentrationslager auf die Bühne und geht dabei Sparten übergreifend 
> vor.
> Die Gruppe der beteiligten Künstler besteht aus drei Schauspielern, 
> einem
> Musiker und einer Bildenden Künstlerin.
> Gemeinsam formen sie ein innovatives Bühnenstück, das in seiner
> Vielgestaltigkeit ansprechend ist, gleichzeitig ist sein historischer 
> Gehalt
> von größter Genauigkeit.
>
>
> "Puppe Hoffnung", das sind:
> Maria Pajeken, Sprecherin und Moderatorin - Schauspiel
> Maria Vrijdaghs, Engagement zuletzt Landesbühne Sachsen-Anhalt - 
> Schauspiel
> Wolfgang Linnenbrügger, Engagements u.a. am Ernst-Deutsch-Theater -
> Schauspiel
> Michael Verhovec, Komponist und Musiker u.a. am Thalia Theater - Musik
> Eva Borcherding, Bildende Künstlerin, Autorin - Text, Bühne, Regie
>
> Information: http://www.puppe-hoffnung.de
> Kontakt und Buchungen: Eva Borcherding,
> Eickhoffweg 28, 22041 Hamburg
> Telefon: 040 – 656 40 46
> E-Mail: info at puppe-hoffnung.de <mailto:info at puppe-hoffnung.de>
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