[echo] Konferenz in L ü neburg: New Frontiers in Arts Sociology

Bahari Ndogo bahari1 at gmx.de
Thu Mar 8 10:00:47 CET 2007


New Frontiers in Arts Sociology: Creativity, Support and Sustainability

Konferenz des ESA Research Network for the Sociology of the Arts
Lüneburg und Hamburg 28. März - 1. April 2007


Vorveranstaltung (Prequel) am 27. März:
In Kooperation mit dem British Council Germany findet am Dienstag, den 27.
März um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion in deutscher Sprache zum Thema "Kunst
und Klimawandel - Wechselwirkungen von Kunst/Kultur und Politik/Natur" im
Glockenhaus in Lüneburg statt. Die Vorträge der Künstler und Kuratoren David
Haley (UK) und Samuel Fleiner (DE) und der Nachhaltigkeitsexperten Julien
Knebusch (FR) und Dirka Grießhaber (DE) werden moderiert von Jörgpeter
Ahlers (Rundfunkjournalist, NDR). An dieser Prequel-Veranstaltung können
alle Interessierten kostenfrei teilnehmen. Eine Stunde vor der
Podiumsdiskussion findet in der benachbarten Halle für Kunst in Lüneburg die
Eröffnung der inhaltlich ergänzenden Kunstausstellung "Everything will be
fine / Alles wird gut" statt.

Die internationale Tagung mit Plenarsitzungen, Vorträgen, Workshops und
Roundtable-Diskussionen wird am 28. März um 18.00 Uhr feierlich im
Fürstensaal des Lüneburger Rathauses durch den Universitätspräsidenten Prof.
Dr. Sascha Spoun, den Oberbürgermeister der Stadt Lüneburg Ulrich Mädge und
den Konferenzorganisator und Komitee-Vorsitzenden Prof. Dr. Volker Kirchberg
(Universität Lüneburg) eröffnet.

In den Sitzungen der Konferenz vom 29. März bis 1. April 2007 auf dem Campus
Rotes Feld der Universität Lüneburg werden schwerpunktmäßig Vorträge zu den
Themen Kreativität, Kunstförderung und Nachhaltigkeit präsentiert. Wir
begrüßen dazu wichtige Vertreter der internationalen Kunst- und
Kultursoziologie. In Schlüsselvorträgen und Podiumsdiskussionen treten auf:
Victoria D. Alexander, Angela McRobbie, David Haley und David Inglis aus
Großbritannien, Hans Abbing und Hans Dieleman aus den Niederlanden, Helmut
K. Anheier, Richard A. Peterson und Richard D. Lloyd aus den Vereinigten
Staaten, Andy Bennett aus Kanada, Bernard Lahire aus Frankreich, Pier Luigi
Sacco aus Italien und Andreas Reckwitz aus Deutschland.

Entsprechend der drei Hauptthemen stellen wir die Frage, wie weit Kunst
gesellschaftliche Verantwortung übernehmen kann und übernimmt: Die
künstlerischen Quellen kreativen Handelns in der postindustriellen
Gesellschaft stehen im Mittelpunkt des Bereichs Kreativität.

Kunstförderung steht im problematischen Spannungsfeld von staatlichen,
marktorientierten und privaten Interessen. Des Weiteren wird unter dem
Stichwort Nachhaltigkeit gefragt, ob und wie Kunst Verantwortung für die
ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen der vergangenen und
gegenwärtigen Missetaten übernehmen kann und will. Inhalte, Produktion,
Vermittlung und Rezeption der Künste beeinflussen, manipulieren oder
bestimmen unser gesellschaftliches Leben und werden von diesem wiederum
bestimmt. Insbesondere Ökologie und Ethik sind immer wichtiger werdende
Dimensionen in unserer Gesellschaft, deren Wirkungen auf und über die Kunst
in dieser Konferenz diskutiert und interpretiert werden.

Begleitend zur Konferenz wird es ein Kunstprogramm mit Performances und
Ausstellungen unter dem Titel "Everything will be fine / Alles wird gut"
geben. Kuratoren der Ausstellungen sind Sacha Kagan (Universität Lüneburg)
und Bettina Steinbrügge (Halle für Kunst Lüneburg e.V.). Vom 27. März bis
zum 15. April können die Ausstellungen zum Thema Nachhaltigkeit in der Halle
für Kunst und auf dem Universitätsgelände am Rotenbleicher Weg (im
Konferenzzeitraum), auf dem Campus Scharnhorststraße im Kunstraum der
Universität Lüneburg sowie im Hörsaalgang (in Zusammenarbeit mit dem British
Council Germany) und in der Zentralbibliothek (ab 03. April in
Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro des Studentenwerks Braunschweig) besucht
werden. 

Die internationale Konferenz findet in englischer Sprache statt. Anmeldungen
zur Konferenz können über die Internetseite http://www.new-arts-frontiers.eu
erfolgen, auf der auch nähere Informationen sowie das detaillierte
Konferenzprogramm abrufbar sind.

Bei Fragen stehen die Konferenzmitarbeiter jederzeit per Email über
info at new-arts-frontiers.eu zur Verfügung. 




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