[echo] 5.5.07 - Aktionstag zur Gleichstellung behinderter Menschen
Chrisdian Wittenburg
chrisdian at gmx.net
Fri May 4 14:30:11 CEST 2007
Liebes Echo, liebe Freunde des Rampensommer!
Rampensommer 2007 - Das Finale (Erster Teil)
Findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Das ist Grund genug auf eine andere Veranstaltung zum
5. Mai 2007 in Hamburg
Europäischer Aktionstag für die Gleichstellung und gegen die Diskriminierung
behinderter Menschen
hinzuweisen:
Im und um das Zentrum Borgfelde (Rauhes Haus) in der Jungestraße 7a
(direkt beim U- und S-Bahnhof Berliner Tor)
17.00 Uhr: Essen und Trinken, Klönen und Quatschen
18.00 Uhr: Film: „In was für einer Gesellschaft wollen wir leben“
18.30 Uhr: „Wachsende Stadt – schrumpfende Behindertenhilfe“
Vortrag von Gerlef Gleiss; anschließend Diskussion
20.00 Uhr: KLABAUTER-THEATER spezial zum 5. Mai
Eine Veranstaltung der Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte
Menschen sowie vieler behinderter Menschen und ihrer Verbände und
Einrichtungen aus Hamburg
Näheres und Kontakt: info at autonomleben.de
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Zum Vormerken:
Vers- und Kaderschmiede: Polittbüro, Steindamm 45, Telefon: 040-280 55 467
23. Mai 2007, 20.00 Uhr: ERWIN RIESS TRIFFT ROLF BECKER
"Erwin Riess gehört zweifellos zu den bedeutendsten Dramatikern der
deutschsprachigen Gegenwartsliteratur." Das stimmt, aber konnte er deswegen
ins "Polittbüro" gelockt werden? Riess besitzt "Talent zur griffigen Polemik
und satirischen Zuspitzung", er ist ein Meister der "sprachlichen und
formalen Gestaltung", ein "Könner der Gattung Essay" und ein "marxistisch
versierter Denker". Kommt er deshalb in die Vers- und Kaderschmiede? Nein,
nicht nur, ohne die Elbe hätte er sich nie von Wien nach Hamburg locken
lassen: "Als Reiseziel nicht in Frage kommen für Riess Städte ohne
schiffbare Flüsse, denn seit seiner Kindheit liebt er- abgesehen von einigen
wenigen Menschen- nichts so sehr wie die Binnenschifffahrt." Da hatten wir
etwas zu bieten.
Die Kunstfigur Herr Groll ("sie hat viele Züge von mir"), Rollstuhlfahrer
wie Erwin Riess, hält sich übrigens gern in Manhattan auf. Dort trifft er
Herrn Tritt, den Dozenten:
Groll: Ich nehme an, Sie sind beruflich in New York, wahrscheinlich besuchen
Sie einen Kongress?"
Tritt: So ist es. Ich vertrete die Österreichische Gesellschaft für
Soziologie bei einem internationalen Symposium über die sozialen Folgekosten
der Abwesenheit von Hochhäusern im ländlichen Raum. Was aber, lieber Freund,
führt Sie nach New York? Ich glaubte Sie zur Kur im Rehabilitationszentrum?
Groll: Der Welt bestes Rehabilitationszentrum heißt Manhattan ...
Solche Dialoge, aber auch die (behinderten-)politischen Essays von Erwin
Riess sind echte Steilvorlagen für die Schauspielkunst von Rolf Becker.
Veranstaltet von "Autonom Leben" und der "Vers- und Kaderschmiede".
Mit Unterstürzung des AK Ver.di Behindertenpolitik Hamburg
und der Hamburger Landeszentrale für politische Bildung
Karten: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro, für behinderte Menschen: 5 Euro
Erhältlich auch bei Verdi /DGB
Das Polittbüro ist über eine Rampe zugänglich, aber es steht nur eine
gemietete Behindertentoilette zur Verfügung
Am 24. Mai, 20.00 Uhr In der barrierefreien ‚Galerie der Schlumper’ (Neuer
Kamp) liest Erwin Riess aus seinem neuen Roman "Der letzte Wunsch des Don
Pasquale"
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