[echo] Lesung Kerstin Grether/Jens Friebe: 18.5.
cordula.ditz at hamburg.de
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Thu May 17 10:36:52 CEST 2007
18.05. FLEET - STREET THEATER, Admiralitätsstr. 71, Hamburg
Lesung mit Musik:
Kerstin Grether und Jens Friebe lesen und
präsentieren passende CDs . Außerdem gibt’s die erste Präsentation
des außergewöhnlichen Zuckerbabys-Hörspiel (www.eichborn-lido.de)
PopLit-Lesung
KERSTIN GRETHER &Wo Pop mit voller Wucht auf Leben trifft und dann Neues entsteht, Unerhörtes und auch Unverschämtes – über diesen ständig neuen Urknall berichten Kerstin Grether und Jens Friebe in ihren aktuellen Werken Zungenkuss und Wochenenden. Die beiden Autoren leben Rockn’Roll und schreiben mit Verve, Leidenschaft und Seele darüber. Am Freitag, den 18. Mai lesen sie bei Fleetstreet und überraschen uns auch noch mit einem musikalischen Leckerli, ganz frisch und unerhört!
Zungenkuss
von Kerstin Grether
Über Pop schreiben bedeutet, sich zu verwandeln. Sie fängt im Alter von 15 Jahren damit an. Ihre Texte sind witzig, präzise, anrührend und poetisch. Die ehemalige SPEX-Redakteurin Kerstin Grether schreibt die Frauen in die Musikgeschichte zurück. Darüber wurde sie selbst zu einer Ikone der Popkultur-geschichte ihrer Generation. Sie bespricht die kosmetischen Bilderwelten des Pop, berichtet von rockigen Begegnungen mit Kultstars, definiert die deutschsprachige Popmusik nach ihrem Geschmack. Am Ende ihrer Musikgeschichten findet sie zu ihren persönlichen Anfängen zurück: Wie fühlt sich ein jugendliches Dorfmädchen, wenn es auf die komplizierten Seelen moderner Großstadt-Bohemiens trifft? Wenn man etwa im Gespräch mit Blixa Bargeld Dandy; für eine Droge hält. Mit Nick Cave plaudert, als kenne man das Leben. Ob Kurzge-schichte, Interview, Essay oder Rezension: Das vorliegende Buch formt Originaltexte aus 16 Jahren zu einer langen Erzählung, in der magische Momente wie ein Regen von Sternschnuppen aufscheinen und ganz nebenher die Entwicklung einer außer-gewöhnlichen jungen Frau dokumentiert wird.
Wochenenden von Jens Friebe
Immer wenn es am schönsten wird, hört die Woche auf, bzw. die Woche ist meist am schönsten, wenn sie aufhört. Es liegt nahe, den Rest einfach zu überspringen. Wenn das im echten Leben schon nicht geht, dann wenigstens in dessen schmeichelhafter Aufzeichnung. Jens Friebe schrieb deshalb das Jahr 2006 hindurch jeden Dienstag auf www.52wochenenden.de über seine Wochenenden, ähnlich wie er es schon früher in der taz-Kolumne "Ausgehen und Rumstehen" getan hat. Schaulustige können so das Wachsen einer Sammlung autobiographischer Miniaturen bezeugen, die später auch gebunden erscheinen werden. Ähnlichkeiten zwischen Figuren dieses Tagebuchromans im Schnellvorlauf und echten Personen sind verblüffend. Ein Großteil der Texte spielt in Berlin, doch Kenner der Stadt und ihrer Szene haben beim Lesen keinen Vorsprung, den die anderen nicht leicht aufholen können. Band- und Clubnamen sind Schall und Rauch, und Schall und Rauch gehören allen.
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