[echo] Videoscreening mit Jessica MacCormack Sonntag 25.11.07, 19.30 Uhr

Nina Köller nk at aktualisierungsraum.org
Wed Nov 21 20:20:44 CET 2007


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Aktualisierungsraum Hamburg


Videoscreening und Diskussion mit
Jessica MacCormack

Sonntag. 25.11.07.
19.30 Uhr.



Am kommenden Sonntag präsentiert der Aktualisierungsraum einen  
Diskussionsabend mit der kanadischen Künstlerin Jessica MacCormack,  
die eines ihrer letzten Projekte vorstellen wird. MacCormack selbst  
beschreibt ihre Arbeit als „Kombination aus verschiedenen Elementen  
von Interaktivität, Performance, Intervention, Installation und Video  
zur Erforschung des sozialen Raums, die die Legitimierungsstrategien  
untersucht, die bei der Identitäts-, der Gender- und der  
Klassenformierung in sozialer Interaktion und Kunst eine  
entscheidende Rolle spielen.“ Sie hat über einen längeren Zeitraum in  
Montréal gearbeitet, wo sie Mitglied unterschiedlicher Performance- 
Kollektive war (Performance Chiks, Playground), individuelle und  
kollaborative Arbeiten realisierte und an KünstlerInnenräumen  
beteiligt war. Derzeit arbeitet MacCormack in Weimar, wo sie an der  
Bauhaus-Universität studiert.
Obwohl ihre Arbeiten ein breites Feld unterschiedlicher Medien unter  
sich zusammenfassen, hat sich Jessica MacCormacks Produktion in  
vielerlei Hinsicht auf Aspekte der partizipatorischen Arbeit mit  
Gruppen bezogen, auf die Reflexion der Möglichkeiten und  
Antagonismen, die hier im Verhältnis zum sozialen Status der  
TeilnehmerInnen auftreten. Indem sie die im Sommer diesen Jahresin  
Winnipeg und Kingston (Canada) realisierte Arbeit mit ihren  
gegenwärtigen Projekten in Weimar gegenüber stellt, stellt sie eine  
konkrete Verbindung zwischen unterschiedlichen Gemeinschaften her und  
öffnet so ihre Auseinandersetzung in Richtung der Diskussion im  
deutschen Kontext.
MacCormack selbst beschreibt die Arbeit, die sie im  
Aktualisierungsraum vorstellen wird wie folgt:

„Ich werde eine Serie von Videos zeigen, die im Sommer 2007 in der  
Zusammenarbeit mit Frauen in Gefängnissen und/oder Kriminalisierten  
entstanden sind. Das erste Projekt wurde mit Frauen des Isabel  
MacNeil House (‚low security’ Bundesgefängnis) in Kingston, Canada.  
Die zweite Gruppe von Videos entstand in Zusammenarbeit mit Frauen  
des Crossing Communities Art Project in Winnipeg, einem Zentrum, das  
sich engagiert für marginalisierte Frauen und Jugendliche, die  
inhaftiert sind oder Gefahr laufen inhaftiert zu werden, indem sie  
soziale, ökonomische und kulturelle Entwicklungen im Medium der Kunst  
einbezieht. Zuletzt werde ich meine neuesten Animationen zeigen, die  
sich mit den Menschenrechtsverletzungen in der Jugendvollzugsanstalt  
Weimar/Ichtershausen auseinandersetzt.“

Mehr Informationen unter http://crossingcommunities.org/

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.



Der Aktualisierungsraum wird gefoerdert durch die Stiftung Kunstfonds  
und die Hamburgische Kulturstiftung.


Aktualisierungsraum
Talstrasse 17
20359 Hamburg

www.aktualisierungsraum.org

Oeffnungszeiten
Dienstags und Samstags 16 - 19 Uhr
und nach Vereinbarung



AKTUELLE AUSSTELLUNG NUR NOCH BIS SAMSTAG, 24.11.2007:

Katrin Bahrs
Ruth May
Susanne M. Winterling

"Kostbaarheden en Bijzondere Vruchten"

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Space for Actualisation


Video screening and discussion with
Jessica MacCormack


Sunday. 25.11.07.
7.30 pm.


The Space for Actualisation in Hamburg is happy to present an evening  
of screening and discussion with the Canadian artist Jessica  
MacCormack, who will speak about one of her most recent projects.  
MacCormack has been describing her work as „combining various  
elements of interactivity, performance, intervention, installation  
and video to explore social spaces, examining concepts of legitimacy  
as they relate to identity, gender and class formation within social  
interactions and art.“ She has been working in Montréal, where she  
was part of different performance collectives (Performance Chiks,  
Playground), produced individual work as well as collaborations and  
was involved in artist run centres. Currently MacCormack is situated  
in Weimar, where she studies at the Bauhaus-University.
Though working in different media, Jessica MacCormack has, in many  
respects, focussed on working with different communities and  
reflecting on the capacaties and antagonisms of participatory  
artistic practices in relation to their social status. In contrasting  
the work she did in Winnipeg and Kingston (Canada) with her current  
environment of production, Weimar, she establishes a concrete  
relation between different communities, which opens up the work in  
direction of the German context. MacCormack describes the work she  
will present at the Aktualisierungsraum as follows:

„I will be presenting a series of videos made during the summer of  
2007 in collaboration with women in prison and/or dealing with  
criminalization. The first project was made with the women at the  
Isabel MacNeil House (low security federal prison) in Kingston,  
Canada. The second group of videos were made in collaboration with  
women at Crossing Communities Art Project in Winnipeg, a center which  
engages marginalized women and youth who are imprisoned or at risk of  
imprisonment in social, economic and cultural development through the  
arts. Lastly, I will screen my most recent animation addressing human  
rights violations ocurring at Weimar/Ichtershausen Juvenile Prison.“

More information http://crossingcommunities.org/



The Space for Actualisation is kindly supported by Stiftung  
Kunstfonds and Hamburgische Kulturstiftung.


Space for Actualisation
Talstr. 17
20359 Hamburg

www.aktualisierungsraum.org

Opening Hours
Tuesday and Saturday 4–7 pm
and by appointment


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