[echo] Er ö ffnung am Montag, 3.9.2007 19 Uhr: Candida H ö fer- Kunstpreis Finkenwerder 2007

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Sat Sep 1 17:15:28 CEST 2007


Einladung zur Eröffnung der Ausstellung

Candida Höfer- Kunstpreis Finkenwerder 2007

am Montag, 3. September 2007 um 19 Uhr im Kunsthaus Hamburg.



Die Fotografin Candida Höfer, geb. 1944 in Köln, die zu den profiliertesten
deutschen KünstlerInnen gehört, erhielt im Juli 2007 den renommierten
Kunstpreis Finkenwerder, der von der Airbus Deutschland GmbH und der
Baugenossenschaft Finkenwärder gestiftete Preis, der in Zusammenarbeit mit
dem Kulturkreis Finkenwerder alle zwei Jahre verliehen wird. Die
international bekannte Fotografin wurde damit für ihr Lebenswerk geehrt.
Höfer ist nach der Hamburger Malerin Almut Heise, dem Bildhauer George
Rickey und dem Maler Neo Rauch die vierte Preisträgerin. Sie nahm im Jahre
2002 an der documenta 11 in Kassel teil und vertrat neben Martin
Kippenberger Deutschland auf der 50. Biennale in Venedig 2003.
 
Candida Höfer gehört neben Andreas Gursky, Thomas Struth, Thomas Ruff, Axel
Hütte zu der Gruppe von Becher-Schülern, die zur internationalen
fotografischen Avantgarde der Gegenwart avancierten. Bekannt wurde sie mit
den Fotografien von Innenräumen, mit denen sie in den 80er Jahren begann.
Sie schuf umfangreiche Serien zu öffentlichen Räumen wie Hörsälen,
Bibliotheken, Cafés, Konzertsälen, Museen, Sporthallen, Foyers und anderen
Innenräumen. Die Abwesenheit von Menschen ist das augenfälligste Merkmal der
Fotografien von Candida Höfer. Diese erhalten dadurch eine ganz eigene
Präsenz, die über die funktionale Bedeutung der Räume hinausgeht. Ein
weiterer wesentlicher Gestaltungsfaktor ihres Werks ist das Licht, das den
Bildern oft eine nahezu malerische Qualität gibt. Höfer setzt in ihren
Bildern auf das intensive langsame Sehen im Gegensatz zum schnellen Konsum
der Bilderfluten in den Medien. Sie gibt dem Betrachter die Freiheit, in
ihren Bildern mit eigenen Augen Strukturen und latente Bedeutung zu
erkennen. Sie zwingt nicht, überwältigt nicht, lässt jedoch bei aller
Objektivität und Distanz Sympathie und Ironie einfließen. Ebenso wird das
Medium Fotografie thematisiert, die Frage nach der Wirklichkeit,
Zeitlichkeit und Dauer eines Bildes.
 
Zur Ausstellungseröffnung am 3. September 2007 spricht der Leiter der
Liebermann-Villa am Wannsee, Berlin, Dr. Martin Faass.
Es erscheint ein Katalog mit Texten von Senatorin Karin von Welck und der
Kunsthistorikerin Hanna Hohl, € 8,--.

Die Ausstellung ist zu sehen vom 4.September- 14. Oktober 2007
Öffnungszeiten: Dienstag- Sonntag 11-18 Uhr


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20095 Hamburg

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