[echo] Einladung zur Ausstellung: Die Sonde, die Reise,
Aufnahmen vom Plasma - Andreas Peschka, geopoet
Andreas Peschka
geopoet at gmx.de
Tue Sep 4 18:01:25 CEST 2007
Andreas Peschka
geopoet
Einladung zur Ausstellung:
"Die Sonde, die Reise,
Aufnahmen vom Plasma"
Vernissage
mit einem einführenden Vortrag
am Samstag, 08.September 2007,
um 17 Uhr in der Küsterscheune Betzendorf
Öffnungszeiten (zwei Wochenenden):
Samstag, 08.09.2007, 15 - 19 Uhr
Sonntag, 09.09.2007, 15 - 19 Uhr
Samstag, 15.09.2007, 15 - 19 Uhr
Sonntag, 16.09.2007, 15 - 19 Uhr
Einladung zur Sonntagsrunde, offen für jeden.
Sonntag, 16.09.2007, um 17 Uhr
mit Andreas Peschka:
Der Computer als Medium der Kunst - In den Monitor wie aus dem Fenster schauen. Aber was für ein Fenster soll das nun sein?
Vortrag und Gespräch
"So wie ich schon meinen Bleistift in die Tiefe der Blattfläche hineingeführt habe, in den weißen, als unendlich gefühlten Raum jener Öffnung Blatt, so führe ich nun den E-Stift in den Raum jenseits der Monitorscheibe. Das ist jedoch nicht dasselbe. Das Blatt war eine unverstellte Öffnung, der feine, räumliche Tanz der Bleistiftspitze und die weitergreifenden Räumlichkeiten, die dadurch entstanden, bewegten sich in derselben Öffnung, sie waren im selben Medium. An der Spitze des Bleistiftes entstand direkt das Amalgam der weißen Papierfläche mit jener viskosen geistigen Transparenz, in der die Zeichnung schweben konnte. Nun finde ich mich mit den Enden unterschiedlicher Steuerinstrumente (e-Stift, Maus, Tastatur) verknüpft. Allein, dass die zeichnende Hand mit dem Stift nicht mehr vor Augen und über dem Bild ist, macht aus Zeichenbewegungen indirekte Operationen. Statt der Stiftspitze taucht ein Läufersymbol flüchtig, wandelbar, ferngelenkt unter der Monitorscheibe auf. Es gehorcht. Es macht. Es ist weit weg.
Obwohl ich zu diesen satt farbigen Zeichnungen die Möglichkeiten des e-Paintings nutze - die Simulation von Malmedien, das Samplen von Bitmaps, das Arbeiten mit mehreren Ebenen etc. -, entstehen keine Malersatz-Technik-Plagiate. Die unterschiedlichen Spuren, die mein Agieren mit dem Tablett-Stift erzeugt, werden zu komplexen Kräften, viskosen Räumen und haltlosen Dickichten. Die Herkunft aus der Arbeit mit dem Computer wird nicht verleugnet, aber ich gebe auch den Klischees in den Erwartungen an elektronisch erstellte Kunst nicht nach. Meine Konzepte dominieren. Und zwar bis hin zur "Fassung" der "Plasmen"-Drucke durch eine Acrylglaslaminierung, die für die Plasmen unverzichtbar ist." Andreas Peschka
Andreas Peschka
GEOPOET
Lüner Weg 67
21337 Lüneburg
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