[echo] Vol # 4 - Nostalgia (1971)
FRISE PRESSE
presse at frise.de
Tue Sep 18 12:30:07 CEST 2007
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Das Künstlerhaus Hamburg, F for Frise und das Abbildungszentrum
Arnoldstrasse 26, 22765 Hamburg-Ottensen
laden ein / You are cordially invited :
Vol # 4 - Shahrukh, Kommentar als selber was
Mittwoch, 19.9.2007, 20:30 Uhr
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"Als ich das erste Mal in Nostalgia von Frampton saß,
hab ich sofort verstanden, warum alle sagten, früher
im alten Arsenal in Charlottenburg sei er viel besser
gekommen. Dass dieses Picobello diesem mehrfachen
Blick von außen in diesem 70er-New-York-Film nicht
unbedingt Gutes tut."
>>> nostalgia (1971) von Hollis Frampton <<<
Wir zeigen im Rahmen einer Privatveranstaltung Nostalgia
von Hollis Frampton in einer kopierten Version von leider
minderer (technischer) Qualität. Das Textbuch liegt parat.
Ein Vorfilmchen gibt es auch, und vielleicht ein überraschendes
Nachspiel.
In Nostalgia zeigt sich Frampton als Altmeister der brennenden Leinwand.
Nach einem fulminanten Auftakt lodern Flammen. Zerstörerische Kräfte
vernichten Kunstschätze, unser Ego, jegliches Handwerk, unser Begehren.
Bleiben uns letztendlich nur unsere Erinnerung und das Negativ?
"We are pulled between anticipation and memory.
Bill Simon
"Each image is an echo of the narration that came before."
Dale Hannon
"The tone throughout is dry and ironic."
Lux London
"There is no possibility of being lost in any illusion."
Yoel Meranda
"Ordinarily, only opera singers make art with their mouth."
Hollis Frampton
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Vol # 4 - Shahrukh, Kommentar als selber was
Eine Ausstellung und Veranstaltungsreihe zu Kommentaren
Ist es möglich, Kommentare als etwas Eigenes zu zeigen? Oder versinkt der
Kommentar dann sofort in Unabhängigkeit, geht unter vor lauter Autonomie?
Wir sagen Nein.
Erst allein durch seine Hebung auf den Sockel, glänzt und spiegelt er
voller
Bezüglichkeit.
Zeigt sich der Kommentar ohne das, worauf er bezogen ist,
erweitert er dieses dann noch?
Und wenn der Kommentar die Aufgabe hat, das zu sagen, was verschwiegen
artikuliert war, zum ersten Mal zu sagen, was schon gesagt worden ist -
wie ist
dies dann ohne das Artikulierte, ohne das, was gesagt worden ist?
Achtung, außerdem haften dem Commentor weiterhin die Erfindung, die
Hirngespinste, Erdichtung und Lüge an. Und er ziehe es vor, so zu tun,
als gäbe
es diese Arbeiten bereits, und ein Résumé, einen Kommentar vorzulegen.
Was also, wenn das Kommentierte nur eine Schimäre ist?
In der Ausstellung gibt es Arbeiten und Eingriffe
von Markus Binner, Boris Kahnert, Jochen Lempert,
Lars Nowak, Eva Riekehof u.a.
Fotos zu Fotos, Texte als Arbeiten zu Arbeiten, Plakate zu Plakaten,
eine Beleuchtungssituation zum Raum, u.a.
Bezugnahmen sind eigene Arbeiten und Trophäen der Kunstgeschichte bzw.
Lieblinge der Appropriation-Gemeinde; im Kommentar 2. Ordnung wird
das Unbeabsichtigte be- und angemerkt und offen gelegt; das populäre
Umfeld darf nicht fehlen, die Räumlichkeiten auch nicht. Und die Frage,
aus welcher Zeit gesprochen wird.
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Vol # 4 - Shahrukh, Kommentar als selber was
05. bis 26. September 2007
Jeden Mittwoch ab 19 Uhr geöffnet.
Beginn des Begleitprogramms jeweils ab 20.30 Uhr
FRISE Künstlerhaus Hamburg und Abbildungszentrum
Arnoldstr. 26, 22765 Hamburg, www.frise.de/fake
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Vorschau
Am 26. September, zum Abschluss des vierten Volume, eine Live-Kommentierung
der beiden Musiker von Hunger, Jörg Hochapfel und Christoph Rothmeier.
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