[echo] Fwd: Call for Participation - Praxis-Workshop "Doing
intersectionality ...", Hamburg, November 2008
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Fri Aug 1 22:53:19 CEST 2008
---------- Forwarded message ----------
From: Spirgatis, Martina <Martina.Spirgatis at wiso.uni-hamburg.de>
Date: 2008/6/26
Subject: WG: Call for Participation - Praxis-Workshop "Doing
intersectionality ...", Hamburg, November 2008
To: "Spirgatis, Martina" <Martina.Spirgatis at wiso.uni-hamburg.de>
*Martina Spirgatis M.A. *
für das Organisationsteam "Intersektionalität"
Kontakt: martina.spirgatis at wiso.uni-hamburg.de
Tel. 0106-2831672 od. 04535 290233
------------------------------
*Von:* Spirgatis, Martina
*Gesendet:* Do 26.06.2008 15:42
*An:* Spirgatis, Martina
*Betreff:* Call for Participation - Praxis-Workshop "Doing intersectionality
...", Hamburg, November 2008
Guten Tag,
Ende November 2008 veranstaltet die AG "Intersektionalität" der *GK Frauen-
und Geschlechterforschung, Gender und Queer Studies* in Hamburg den zweiten
Workshop zum Thema "Intersektionalität".
**
*Thematisch richten wir uns diemal ausdrücklich gerade auch an
Praktiker_innen, also jene, die in ihrer täglichen Arbeit mit Fragen von
Verschiedenheit und Differenz zu tun haben.*
Den *Call for Participation* finden Sie am Ende dieser Mail sowie als pdf im
Anhang.
*Über Ihr Teilnahme und Mitwirkung an diesem Workshop würden wir uns sehr
freuen!*
Mehr Informationen zum Workshop finden sie in Kürze auf
www.genderstudies-hamburg.de
Bitte leiten Sie diese Mail auch an Ihre Kolleg_innen und andere
Interessierte weiter. Dafür schon jetzt herzlichen Dank!
Eventuelle Mehrfach-Versendung bitten wir zu entschuldigen.
**
**
*Martina Spirgatis M.A. *
für das Organisationsteam "Intersektionalität II"
Kontakt: intersektionalitaet at wiso.uni-hamburg.de
od. martina.spirgatis at uni-vision.de (Tagungsmanagement)
Tel. 040-52103864 od. 0106-2831672
* *
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**
*C a l l f o r P a r t i c i p a t i o n *
Workshop
*?Doing intersectionality" - *
*Über das Recht auf Verschiedenheit und den Umgang mit Differenz
***
Hamburg, 28. ? 30. November 2008
?Intersektionalität' gewinnt als theoretische und empirische
Analyseperspektive in den Gender und Queer Studies zunehmend an Bedeutung.
Die Gemeinsame Kommission (GK) bietet Wissenschaftler_innen, Studierenden,
Praktiker_innen, politischen Aktivist_innen und Künstler_innen im Rahmen
mehrerer Workshops Gelegenheit zu Austausch und Diskussion über zentrale
Aspekte von Verschiedenheit und Intersektionalität. Von dieser
Auseinandersetzung erhoffen wir uns Anregungen und Impulse für die
Teilnehmer_innen und die Hamburger Gender und Queer Studies.
*Im Rahmen des zweiten Workshops* möchten wir Menschen, die in beruflichen,
politischen, künstlerischen sowie wissenschaftlichen Zusammenhängen oder
?privat" mit Verschiedenheit und Intersektionalität zu tun haben, Raum
zur Vorstellung und Diskussion ihrer Erfahrungen und Gedanken geben.
Im Anschluss an die Keynote am Freitagabend thematisiert der Workshop -
zeitlich aufeinander folgend - vier Schwerpunkte eines ?doing
intersectionality":
- *Panel I: ?Normativität"* ? Wie wird auf internationaler (EU) und
nationaler Ebene mit Verschiedenheit / Differenz und damit verbundenen
möglichen Diskriminierungen umgegangen? Welche normativen
Implementierungen von Vielfalt / Verschiedenheit gibt es? Was bringt das
Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)? Für welche Bereiche ist es
nutzbar? Im ersten Panel möchten wir diesen Fragen anhand von praktischen
Beispielen nachgehen.
- *Panel II: ?Ökonomie"* ? ?Managing Diversity' gehört mittlerweile zum
guten Ton in Unternehmen; es gibt inzwischen sogar das Berufsbild ?Diversity
Manager". Allerdings ist ein Verwertungsinteresse der Unternehmen oft recht
deutlich erkennbar. Der Debatte um die ?richtige" Umsetzung von Konzepten
des Diversity Management, deren Reichweiten, Problemen und Risiken, wollen
wir in diesem Panel Raum geben.
- *Panel III*: *?Herrschaftskritik"* ? Kann Intersektionalität als
herrschaftskritische Methode in der politischen und sozialen Arbeit genutzt
werden? Lassen sich Macht- und Herrschaftsstrukturen damit wirksam
angreifen? Wie könnte das Konzept umgesetzt werden? In diesem Panel
erweitern wir die Perspektive des vorherigen Panels und fragen danach, was
politische Initiativen, NGOs und Einzelne in ihrer Arbeit tun (können).
- *Panel IV*: *?Subjektivität"* ? Wie gehen Menschen mit Diversität um -,
sei es in beruflichen, politischen, künstlerischen, wissenschaftlichen
Kontexten, sei es in ihrer eigenen Person? Wie erleben sie alltägliche
Rassimen, Sexismen, Hegemonialität, Herrschaft ? oder üben diese selbst
aus? Was bedeuten Differenzen für die Identität? In diesem abschließenden
Panel fragen wir nach der Bedeutung von Verschiedenheit und
Intersektionalität für das Subjekt.
Ziel des Workshops ist es, Umgangsweisen mit und Perspektiven auf
Verschiedenheit und Intersektionalität auf unterschiedlichen Ebenen und
in verschiedenen Kontexten kritisch zu diskutieren. Mit diesem Call for
Participation möchten wir Praktiker_innen, politische Aktivist_innen,
Künstler_innen, Wissenschaftler_innen und Studierende herzlich zur
Mitwirkung einladen.
Wir freuen uns über Vorschläge für Beiträge. Bitte senden Sie eine
kurze *Skizze
*Ihres Beitrags / Ihrer Idee sowie *Informationen* zu Ihrer Person* *bis zum
* 15. September 2008 *an folgende E-Mail-Adresse:
*intersektionalitaet at wiso.uni-hamburg.de***
bzw. postalisch an
*Hochschulübergreifende Koordinationsstelle Frauenstudien / Gender Studies,
Rothenbaumchaussee 19, 20148 Hamburg,** Stichwort ?Intersektionalität"*
Die Gemeinsame Kommission kann auswärtigen Referent_innen Reisekosten in
uni-üblicher Höhe erstatten (Reisepreis mit DB-Bahncard 50); eine
kostenfreie Hotel-Unterbringung ist möglich.
*Informationen* zum Workshop finden Sie unter *
www.genderstudies-hamburg.de***
Inhaltliche oder organisatorische *Fragen* richten Sie bitte an *
intersektionalitaet at wiso.uni-hamburg.de*
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