[echo] ITS OKAY TO HANG AROUND / filme gegen vollbeschäftigung Mittwoch 09.01. 21h LINDA
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Mon Jan 7 11:53:28 CET 2008
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ITS OKAY TO HANG AROUND / filme gegen vollbeschäftigung
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filme: 1ST & HOPE / DONT NEED YOU - THE HERSTORY OF RIOT GRRRL (beide USA,
2006, OF)
wann: MITTWOCH, 9.1.2008 / einlass ab 20 uhr / beginn pünktlich um 21 uhr
wo: GALERIE LINDA, hein hoyer strasse
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nächster film: 23.1.08.: THE DECLINE OF WESTERN CIVILIZATION (1981) OF
In den 90er Jahren nannte man sie Slacker oder Generation X: Junge Menschen, die
sich ohne Antrieb, Ziele oder Ideale durchs Leben treiben lassen, Arbeit meiden
und bestenfalls das machen, was ihnen Spass macht.
Und so schön es sich auch in den Zeiten von Globalisierung und
Massenarbeitslosigkeit abhängen lässt, der Typus des eher langweiligen
Antihelden geistert bereits seit den 60er Jahren durch verschiedene Filme, die
aber aufgrund ihrer eher unaufgeregten Inhalte oft zu Unrecht in Vergessenheit
geraten sind.
Die Filmreihe IT'S OKAY TO HANG AROUND möchte einige dieser Filme in 14 tägigem
Abstand präsentieren um damit die Idee eines richtigen Leben im falschen nicht
in Vergessenheit geraten zu lassen. Darüber hinaus werden aus Motivationsgründen
Dokumentationen präsentiert, die sich mit dem Do-It-Yourself Gedanken
auseinandersetzen und die Möglichkeiten eigener Kreativität und Spontanität,
gerade auch im Bereich der Punk-Bewegung, aufzeigen.
Der Filmclub beginnt das neue Jahr mit einem Gender-Bending-Double-Feature
(GBDF) rund um weiche Männer und harte Frauen.
In dem Skateboardfilm 1ST & HOPE begleiten wir ein paar Skater aus Los Angeles,
die den Tag damit rumkriegen, durch ihre Stadt zu rollen. Während
Skateboardfahren sich heutzutage immer weiter von seinen Surf-Wurzeln entfernt
und im Rahmen seiner zunehmenden Popularisierung zur reinen Marketingmaschine
für pseudocoole Jungs verkommt, verzichtet dieser Film bewusst auf spektakuläre
Tricks. Vielmehr zeigt er, wieso Skateboarding von angesagten Stadtsoziologen
und Künstlern ein ums andere mal als Paradebeispiel für eine selbstbestimmte und
kreative urbane Praxis angeführt wird, denn im Laufe ihres Tages auf dem
Rollbrett werden verschiedene architektonische Elemente en passant von den
Skatern ihrer ursprünglichen Funktion entrissen und offenbaren ein ganz neues
Potential. Und um das ganze für den Betrachter noch angenehmer zu gestalten, hat
der Musiker Beck extra einen entspannten Soundtrack dazu eingespielt.
Während sich die Skateboardkultur schon immer recht maskulin präsentiert hat und
das weibliche Geschlecht hauptsächlich in Form sog. Betties toleriert, ist die
Musikszene da zum Glück schon ein Stück weiter. Verdanken tut sie dieses unter
anderem Musikerinnen wie Kathleen Hanna und Allison Wolfe, die zusammen mit
Gleichgesinnten in den 90ern ein weitverzweigtes Netzwerk knüpften und Stück für
Stück eine eigene Szene bestehend aus Konzerten, Fanzines, Lesungen etc.
aufbauten. Es ging ihnen dabei nicht nur um die Musik, sondern um eine
kulturelle Gegen-Bewegung mit feministischen und emanzipatorischen Inhalten, von
denen das jährlich an unterschiedlichen Orten stattfindende Ladyfest nur ein
Ergebnis ist.
Die Filmemacherin Kerri Koch hat die Ursprünge und Geschichte des Riot Grrrl
Movements dokumentiert und präsentiert sie mit Hife von altem Archivmaterial und
aktuellen Interviews der involvierten Künstlerinnen und Künstlern.
Privatveranstaltung / Einlass ist immer ab 20 Uhr / Beginn um 21 Uhr
ITS OKAY TO HANG AROUND wird gefördert vom Ministerium für Arbeit und Soziales
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Vorankündigung:
»SINTI UND ROMA« Fotos von Christina Sandrock
Eröffnung: Freitag, 11. Januar 2008 | 20:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 11.- 21. Januar 2008
Öffnungszeiten:
Fr, 11.01. ab 20 Uhr | Sa, 12.01. 16:30 - 00:00 Uhr (ABENDFLOHMARKT )
| So 13.101. 15-19 Uhr | So 20.01. 15-19 Uhr
Portraitreihe "Überlebende des NS-Regimes"
Zu sehen sind Sinti und Roma. Alle waren zwischen 1938 und 1945 in deutschen
Konzentrationslagern inhaftiert. Sie sind nach dem Krieg alle in Deutschland
und Österreich geblieben und haben verschiedene Berufe ausgeübt und
Familien gegründet.
Die BRD erkannte die Sinti und Roma 1981 als Verfolgte des Nazi-Regimes an.
Siehe auch: http://www.christina-sandrock.de/
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Samstag 12.01. Abendflohmarkt in der Linda Anmeldung/Fragen an h-tschi at web.de
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LINDA* Hein-Hoyer-Str.13 20359 Hamburg www.chezlinda.de info at chezlinda.de
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