[echo] Auch 2008 gilt das Motto: vom Hinterconti ins Interconti!
Heiner Metzger
post at heinermetzger.de
Tue Jan 8 16:19:36 CET 2008
du meinst sicher michel und tim,
und sonst habe ich von dir nichts gehört, solange ich da war.
macht nichts, dafür schreibst du ja umso anregender.
- und diese mail gehört eigentlich auf die internliste ....
aber so ists ja evtl. auch gut, es geht ja auch um inhaltlisches
grüße
von
heiner
Am 08.01.2008 um 15:56 schrieb raimund kollegger:
>
> Digg war gestern im Elektrohaus, St. Georg
>
> Digg:
>
> Liebe Karin,
>
> euer Treffen im Elektrohaus hat mich leider nur in dem bestätigt,
> was so offensichtlich ist. Vor allem wenn man eure interne Diskussion
> um das wenige Geld von außerhalb betrachtet. Christoph war der
> einzige, der versucht hat darauf hinzuweisen, dass die Kulturbehörde
> von euch Öffentlichkeitsarbeit einfordert, die von Außen, sage ich
> mal vorsichtig, als Propaganda wahrgenommen werden kann und
> möglicherweise auch wird. Ignorierend habt ihr versucht euch die
> Kuschelecke warm zu reden, um euch gegen die Kälte von außen
> zu schützen und euch in dem Bewusstsein zu stärken, dass es nur,
> wenn ihr nahe genug zusammenrückt, weiter Geld von KB gibt
> und zwar nur dann, denn auflösen hieße kein Geld von KB.
> Nur das warum und wofür ihr zusammenrückt, seid ihr euch,
> hatte ich den Eindruck, schuldig geblieben. Michael hatte mal kurz
> eingewendet, dass es vielleicht um so etwas wie Diskurs gehen
> könnte. Gerade diese Kernfrage habt ihr völlig ignorieret, als wenn
> die meisten gar nicht wüssten, was das bedeutet. Aber genau hier
> fehlt mir jegliches Verständnis für euer Verhalten in eurer internen
> Diskussion und eurem Auftreten in der Öffentlichkeit. Intern geht
> ihr über strukturelle und diskursive Fragen hinweg. Wenn man
> gerne eine gemeinsame Position zu Gaßner, Fleck und Kumpanen
> hätte, dann sollte man da die ganze Energie reinstecken und nicht
> diese schwachsinnige Selbstdarstellungsnummer “Wir sind woanders
> next 2008” abziehen. Tom ist zwar ein netter Kerl, aber in diesem
> Thema nicht jemand der zwischen den Stühlen steht, sondern ihr Agent.
> Dass die meisten, nicht alle, es nicht so sehen und sich lieber auch
> gerne in die Container zwängen lassen würden, wurde klar.
> Und das ist das Beliebige, für das ihr ganz schön viel heizen
> müsst, damit euch in dieser Gruppe warm wird. Ihr habt ja
> illustre Interpretationen abgegeben, was denn euer Symposientitel
> “Wir sind woanders” bedeuten soll, aber außer dem didaktischen
> Hinweis, dass ihr woanders seid als die anderen, sind, würde ich
> meinen, auch nicht so schöne Interpretationen möglich, die aber einige
> Problem erklären und warum ihr euch nicht so gerne damit beschäftigt.
> Ihr weist natürlich auf eine Definitionsfrage hin, offenbart aber
> damit
> gleichzeitig, dass ihr es selber nicht genau wisst und ihr eine
> Nebelfrage nur dazu benutzt um Nebelsuchende, die potenziellen
> Besucher, neugierig zu machen. Also eine billige PR-Nummer, die
> ihr dann im so genannten Symposium nur insofern einlöst, als dass
> man danach über die Geografie von Hamburg sehr gut bescheid weiß.
> Ein Symposium ein Symposium zu nennen, ohne eine grundlegende
> Frage in den Raum zu stellen, an die sich noch weiter Fragen
> anschließen
> können, ist kein Symposium, sondern vielleicht ein Event. Also äfft
> ihr nur das nach, was euch die großen vormachen. So entpuppt sich
> das Woanders und das Wir, eher als Umweg um dahin zu kommen,
> wo das Wir scheinbar hin möchte – nämlich da wo die Anderen sind
> und nehmt dafür in Kauf, euch damit dahin stecken zu lassen, wo
> euch die anderen haben wollen – metaphorisch: in den Container,
> rein in den Karton und brav verschnürt, fertig abgepackt für
> die Leitkultur-Propagandamaschine.
>
> Das soll nun wirklich keine Weisheit sein, oder gar eine Wahrheit.
> Ich finde nur, dass ihr euch vor ernstzunehmenden Stellungnahmen
> zu den offensichtlichen Verhältnissen drückt und eure Glaubwürdigkeit,
> im wahrsten Sinne des Wortes, verkauft. Ich habe keinen moralischen
> Standpunkt, von dem aus irgend etwas falsch oder richtig wäre.
> Ich sehe nur, dass ihr in die heiklen Fragen nichts investiert und
> wie die ANDEREN nur Wind macht und das mit der Luft von der KB.
> Wenn ihr schon so gerne das Planspiel der Anderen im Anderswo
> spielen wollt, dann ein Vorschlag. Veranstaltet doch 2008 einen
> Versteigerungsevent der heißen könnte: Dieselbe Kunst woanders.
> oder: Kunst diesseits vom Jenseits. oder: Kunst außerhalb der
> Container.
> So eine Versteigerung bringt zusätzliches Geld in die Kassen und
> mit dem meisten Geld von der KB steigert ihr fleißig um eure Kunst
> und reinvestiert es in die Versteigerung 2009 oder ähnliches. Mit so
> einer Versteigerungsnummer, das kennt man doch, bekommt man
> völlig unangestrengt PR und kann gleichzeitig das ausgegebene Geld
> wieder umsetzen, wie in einem Durchlauferhitzer. Die Kunst erhält
> gleichzeitig eine Wertsteigerung und verzinst das ausgegebene Geld.
> Ein Rezept, wie es alle machen die wissen wie der Hase läuft, oder?
> Na ja, wie soll einer wie ich, aus dem schwarzen Loch kommend,
> ernst genommen werden. Da ich das nicht voraussetzen kann
> und ich nicht möchte, dass das gesagte ganz im düsteren Loch
> verschwindet, bin ich vielleicht etwas heftig und ungerecht. Verzeih
> mir, wenn das eine oder andere etwas zu zynisch geraten ist.
>
> +++
>
> Armin Digging ist zurzeit Vorsitzender im Aufsichtsrat der
> Kunsthalle Black Hole in Liverpool. Er legt großen Wert darauf
> nur mit "Digg" angesprochen zu werden und stammt aus einem
> Provinznest in Styria, wohin er niemals zurückkehren möchte,
> aller höchstens zynisch.
>
>
>
>
>
> Am 04.01.2008 13:24 Uhr schrieb "Karin Haenlein" unter
> <karinmissypaule at googlemail.com>:
>
>> Sehr geehrter Herr Kollege,
>> vielen Dank für diese interessante Stellungnahme! Wie Recht Sie
>> haben, das P
>> von Perversität fehlte noch in Ihren Ausführungen, finde ich.
>> Vielleicht könnten Sie oder Mr. Digg, digging in the big morast
>> off Hamburger
>> Kulturpolitik mir das Wort Preraphaeliten erklären- Beizeiten.
>> Unserer, von Ihnen so gut beschriebenen Situation sehr wohl
>> bewusst und auch
>> deshalb während des WSW#1 und #2 oft angesprochenen Problems,
>> würde ich Sie
>> ernsthaft fragen wollen:
>> Wie machen Sie es denn so? Also graben ist schon ein guter Anfang,
>> bzw. eine
>> immerwährende Aufgabe, umgraben, ausgraben etc.
>> Und wie sieht die Praxis aus, hier und anderswo in Britannien, im
>> Black Hole?
>> Mir bereiten solche, Ihre Schriften sehr viel Spaß, dank Mme
>> Sollfrank kann
>> man daran teilhaben ohne sich direkt zu kennen.
>> Ich frage mich dann, wie machen es die anderen? Haben sie einen
>> gut bezahlten
>> Job in der Werbung und schuften für nicht so viel Geld wie der
>> Chef/die Chefin
>> oder leben sie nach dem Bild des Bohémiens, der sich von Eltern,
>> Großeltern,
>> Mäzenen unterstützen lässt oder bezahlen die Künstler, wenn sie
>> ausstellen
>> wollen oder hat da jemand große Fähigkeiten, an MITTE-L zu kommen,
>> um mal nach
>> Ihren Worten zu sprechen. Her mit diesen Talenten, wir können Sie gut
>> gebrauchen und die Stadt natürlich auch!
>> Am Montag findet im Elektrohaus ein Treffen der Häuser statt, die
>> sich dem
>> Praeferiat hingegeben haben, zur Besprechung, weitere Perversitäten
>> ausdenkend, etc.
>>
>> Ich möchte Sie hiermit einladen, dazu zu stoßen im Sinne von to dig.
>> Montag, den 7. Januar 19:00 Uhr im Elektrohaus, St. Georg
>>
>> Karin
>> missyimpossible
>> feld für kunst
>>
>>
>> Am 03.01.08 schrieb raimund kollegger <r.kollegger at arcor.de>:
>>>
>>> Die Preraphaeliten, oder:
>>> Das Prekariat arbeitet fuer das Praeferiat
>>>
>>> Ich bin dankbar fuer diesen Kommentar und moechte einen eigenen
>>> dazu beitragen.
>>>
>>> Weitgehend moechte ich ueber die Darstellung der Verhaeltnisse
>>> uebereinstimmen, aber betonen, dass die so genannten "OFF"-
>>> Raeume aus der eben so genannten "OFF"-Szene schon seit langem
>>> nach der Pfeife des von mir so genanntem Praeferiats tanzen.
>>>
>>> Und dabei moechte ich die Verantwortung mal umkehren und die
>>> Frage nach der Eigenreflektiertheit der "OFF"-Szene stellen,
>>> die so gerne das Wort "Prekariat" in den Mund nimmt und sich
>>> selbst darin (wieder) widerspiegeln moechte.
>>>
>>> Zwei Sparmaßnahmen der Kulturbehoerde Hamburg haben in den
>>> letzten Jahren die "OFF"-Szene erschuettert. Einmal wurde das
>>> "Hamburgstipendium" von zehn auf fuenf an der Zahl zusammen-
>>> gekuerzt und zum anderen erst vor kurzem die Subvention der
>>> ach so subversiven "OFF"-Szene um sage und schreibe FUENFZIG
>>> Prozent reduziert. Nun haben sich zwar die jeweils Betroffenen
>>> lauthals zur Wehr gesetzt und erreicht, dass die Hamburg-
>>> stipendien mit privaten Sponsoren wieder auf zehn aufgestockt
>>> wurden und fuer die "OFF"-Raeume ein Fond fuer private Sponsoren
>>> gegruendet wurde, wovon glaube ich bis heute von tatsaechlichen
>>> Mitteln noch nicht viel die Rede ist, aber die Kulturbehoerde
>>> hat sich dabei erfolgreich aus der Affaere gezogen.
>>>
>>> Zu dem kommt, dass seit dem die "OFF"-Szene sich in einigen
>>> Selbstdarstellungen in "OFF"-Prekariats-Veranstalungen fleißig
>>> von der Kulturbehoerde unterstuetzen laesst und sich gerne an
>>> solchen Stadtteil-Propagandaveranstaltungen von Wilhelmsburg,
>>> Veddel, Große Bergstraße, City-Nord bis zur Hafencity beteiligt.
>>>
>>> Es ist Toll, dass sich aus dem ECHO-Verteiler das THING-Forum
>>> entwickeln konnte. Aber auch hier hat sich die Kulturbehoerde
>>> als Retter und Unterhalter profiliert, obwohl sie gerade die
>>> Prekaere Situation mit geschaffen hat, unter der die "OFF"-Szene
>>> zu leiden scheint.
>>>
>>> So hat sich, moechte ich behaupten, eine Hassliebe von der
>>> "OFF"-Szene zur Kulturbehoerde entwickelt, wobei die Kulturbehoerde
>>> mit Zuckerbrot und Peitsche die "OFF"-Szene weiter und weiter
>>> zaehmt und fuer ihre Propaganda-Zwecke funktionalisiert. Ja, sie
>>> findet in ihr sogar die Bestaetigung ihrer Kulturpolitik und
>>> verbucht die forcierte und von ihr unterstuetzte populistische
>>> Oeffnung der "OFF"-Szene als ganz großen PR-Erfolg.
>>>
>>> Was heißt das nun?! Ich wuerde meinen, man koennte das dialektische
>>> Kulturpolitik im klassischen Sinne der Aufklaerung nennen, nur
>>> mit verkehrten Vorzeichen. Bringe die ach so wichtige und beliebte
>>> Kultur durch Subventionskuerzungen in Noete und du erntest Dank
>>> von Links, Rechts und von DER MITTE. Die MITTE-L fuer das elitaere
>>> Kunstgekluengel kann man ja wo anders benoetigter und besser
>>> einsetzen.
>>> Und hier wird nicht unterschieden zwischen Mainstreamkultur und
>>> "OFF"-Szene, ganz alleine der Vektor MITTE-L fuer die MITTE steht
>>> im Vordergrund. Nach der Subventionskuerzung (MITTE-L-Kuerzung und
>>> Kulturkuerzung), die man gerade fuer die "OFF"-Szene im Verhaeltnis
>>> zum Budget vergleichsweise als laecherlich nennen kann, bringt man
>>> die "OFF"-Szene in existentielle Noete und erntet unterm Strich
>>> einen Sparerfolg fuer den das mediale Fuer und Wider nur einen
>>> guenstigen PR-Erfolg garantiert. Das ist aber nur die Butter, die
>>> Sahne kommt erst. Die dadurch in die vermeintliche Enge getriebene
>>> "OFF"-Szene ihrerseits, nachdem sie logischerweise schon zum
>>> Medienecho beigetragen hat und ihre kleinen Pfruende mehr oder
>>> weniger verteidigt hat, moechte auf ihre prekaere Situation
>>> aufmerksam
>>> machen. Wie macht sie das, oder wenn wir schon von MITTE-LN
>>> sprechen,
>>> womit macht sie das? – Mit MITTE-LN von der Mitte, der
>>> Kulturbehoerde!
>>> Also wird das Gesparte in das Gesparte reinvestiert. Und siehe da:
>>> verursache durch MITTE-L-Kuerzung die Prekarisierung der "OFF"-Szene
>>> und finanziere die prekaere Selbstdarstellung dieser und wie von
>>> Zauberhand wird aus dem WENIGER – MEHR. So machte man aus der
>>> "OFF"-Szene eine PR- oder Propaganda-Maschine, quasi umsonst.
>>> Und uebrig bleiben die GETRIEBENEN im Auftrag der Kulturbehoerde,
>>> ...Fonds und sonstiger MITTE-L-Interessen und die dort hin
>>> manoevrierte MITTE-L-MAESSIGE weil MITTE-L-LOSE "OFF"-Szene hat
>>> sprichwoertlich zwischen den Mahlsteinen ihre Zaehne verloren und
>>> leidet an prekaerem Glaubwuerdigkeitsverlust und ist ihrer
>>> existentiellen
>>> Basis keinen Schritt naeher gerueckt.
>>>
>>> Ganz im Gegenteil, sie hat wesentlich dazu beigetragen, das
>>> Praeferiat
>>> gegenueber dem Prekariat zu staerken. Dazu kann man der "OFF"-Szene
>>> keinen bewussten Vorwurf machen, außer dass man wenig ueber eine
>>> selbst-
>>> reflektierte Haltung in dieser praeferierten (perforierten, sh.
>>> performative Praxis) Prekarisierung erfaehrt und dieser noch weniger
>>> Differenziertes entgegen zu setzen hat.
>>>
>>> Langer Rede kurzer Sinn: In diesem Sinne moechte ich der "OFF-Szene
>>> Hamburgs den "Orden der Preraphaeliten" vergeben! In diesem Sinne
>>> hat
>>> der zuletzt vergebene Preis für das HA seine Entsprechung
>>> gefunden!!!
>>>
>>>
>>> +++
>>>
>>> Armin Digging ist zurzeit Vorsitzender im Aufsichtsrat der
>>> Kunsthalle Black Hole in Liverpool. Er legt grossen Wert darauf
>>> nur mit "Digg" angesprochen zu werden und stammt aus einem
>>> Provinznest in Styria, wohin er niemals zurueckkehren moechte,
>>> aller hoechstens entpreraphaeliert.
>>>
>>>
>>>
>>> Am 02.01.2008 12:38 Uhr schrieb "cornelia sollfrank" unter
>>> <cornelia at snafu.de>:
>>>
>>>>>
>>>>> hiermit erlaube ich mir einen kommentar aus dem THING-forum
>>>>> (http://
>>>>> thing-hamburg.de <http://thing-hamburg.de> ) auf diese liste zu
>>>>> kopieren:
>>>>>
>>>>> kulturstiftung des bundes foerdert "subvision"
>>>>> 01.01.2008 | 23:15 Uhr | Alter: 12 Stunden
>>>>>
>>>>> Von: Virginia Craven
>>>>>
>>>>> Oh My Lord, Kulturstiftung des Bundes!
>>>>>
>>>>>
>>>>> Hattest Du Dich anfangs durch kritische, urbanistische Projekte
>>>>> profiliert (Ersatzstadt, shrinking cities), widmest Du Dich
>>>>> jetzt dem
>>>>> Gegenteil: Nun foerdert Du lieber solche Vorhaben, wie sie noch
>>>>> vor
>>>>> kurzem in den Initiativprojekten kritisiert worden waren.
>>>>>
>>>>>
>>>>> Mit dem Festival "subvision" in Hamburg wurde die Latte des fuer
>>>>> foerderungswuerdig erklaerten Verachtenswerten wieder etwas tiefer
>>>>> gelegt: hier werden Bundesmittel in ein Projekt gesteckt, das
>>>>> Kunst
>>>>> fuer die Aufwertungsinteressen der Hamburger Immobilieninvestoren
>>>>> instrumentalisiert. "In der HafenCity Hamburg findet das
>>>>> Festival in
>>>>> einem Areal von Schiffscontainern statt. " heißt es ganz
>>>>> unverbluemt
>>>>> in der Presseerklaerung der Kulturstiftung des Bundes, die mit dem
>>>>> Begriff *Off* getagged wurde. UEber Hundert
>>>>> "Kuenstlerinitiativen aus
>>>>> der ganzen Welt" will man in dieser prekaeren Architektur
>>>>> unterbringen, deren ostentativer Flexibilismus dieselbe
>>>>> Kernaussage
>>>>> gegenueber den "nicht-etablierten kuenstlerischen Strategien"
>>>>> formuliert, wie man sie schon an anderer Stelle im Hamburger Hafen
>>>>> erprobt hat: UEber Jahre wurde Asylbewerbern in der Hansestadt
>>>>> durch
>>>>> Unterbringung in Containerschiffen unmissverstaendlich
>>>>> klargemacht,
>>>>> dass ihre Anwesenheit in Hamburg nicht erwuenscht ist, und so
>>>>> scheint
>>>>> man auch mit der "internationalen Perspektive" der "Off-Kunst"
>>>>> in der
>>>>> Hafencity nur ein kurzes Techtelmechtel im Sinn zu haben.
>>>>>
>>>>>
>>>>> Als Spezilist fuers subversiv-Visionaere hat sich der
>>>>> Kuenstlerische
>>>>> Leiter der Veranstaltung, Martin Koettering, offenbar in seiner
>>>>> Funktion als Praesident der HfbK profiliert. Die dort von ihm
>>>>> hintergangenen streikenden StudentInnen hatten den unsolidarischen
>>>>> Institutsleiter naemlich mit "nicht-etablierten kuenstlerischen
>>>>> Strategien" zum Ruecktritt aufgefordert, was der Geschmaehte
>>>>> beleidigt
>>>>> mit Nachtmalverbot und dem Einsatz von Wachdiensten in der
>>>>> Bildungseinrichtung beantwortete.
>>>>>
>>>>>
>>>>> Ein odeur von Vorteilsnahme verbreitet darueberhinaus die
>>>>> Tatsache,
>>>>> dass der kuenstlerische Beirat der subvision-Veranstaltung,
>>>>> Hubertus
>>>>> Gassner, als Direktor der Hamburger Kunsthalle bis vor wenigen
>>>>> Wochen
>>>>> der Vorgesetzte von Jurymitglied Dr. Christoph Heinrich, damals
>>>>> Chef
>>>>> der Galerie der Gegenwart, war...
>>>>>
>>>>>
>>>>> transparency international, uebernehmen Sie!
>>>>>
>>>>>
>>>>> meint Ihre
>>>>>
>>>>>
>>>>> Virginia Craven
>>>>>
>>>>>
>>>>>
>>>>> Mehr dazu:
>>>>>
>>>>> www.kulturstiftung-des-bundes.de/main.jsp
>>>> <http://www.kulturstiftung-des-bundes.de/main.jsp>
>>>>>
>>>>> Wo es heisst:
>>>>>
>>>>>
>>>>> subvision
>>>>>
>>>>>
>>>>> *Kunst *Festival *Off
>>>>>
>>>>> Weltweit haben sich abseits der großen Kunstmessen und -biennalen
>>>>> neue Formen kuenstlerischer Aktivitaeten und
>>>>> Vermittlungsstrategien
>>>>> entwickelt. Diese Kuenstlerinitiativen, Produzenten-Galerien oder
>>>>> artist run spaces arbeiten jenseits des etablierten Kulturbetriebs
>>>>> dennoch erfolgreich und oeffentlichkeitswirksam. Die drei großen
>>>>> Hamburger Kunstinstitutionen - Hamburger Kunsthalle,
>>>>> Deichtorhallen
>>>>> und die Hochschule fuer bildende Kuenste - wollen ueber Hundert
>>>>> dieser
>>>>> Kuenstleriniativen aus der ganzen Welt nach Hamburg einladen.
>>>>> In der
>>>>> HafenCity Hamburg findet das Festival in einem Areal von
>>>>> Schiffscontainern statt. Eine kuratorische Arbeitsgruppe
>>>>> kombiniert
>>>>> Projekte und Initiativen der bildenden Kunst mit vergleichbaren
>>>>> Ansaetzen aus Architektur, Zeitschriften, Internet, Film, Mode und
>>>>> Design. Vor allem durch seine internationale Perspektive
>>>>> verspricht
>>>>> das Festival vielfaeltige Einblicke in Qualitaet und
>>>>> Stellenwert nicht-
>>>>> etablierter kuenstlerischer Strategien im Kulturbetrieb.
>>>>>
>>>>>
>>>>> Kuenstlerische Leitung: Martin Koettering
>>>>>
>>>>> Kuratoren: Brigitte Koelle, Tim Voss
>>>>>
>>>>> Kuenstlerischer Beirat: Hubertus Gassner, Robert Fleck
>>>>>
>>>>> Mitwirkende: Hamburger Kunsthalle, Deichtorhallen Hamburg,
>>>>> Hochschule
>>>>> fuer Bildende Kuenste Hamburg
>>>>>
>>>>> Termine:
>>>>>
>>>>> 27.08.2008 - 07.09.2008 HafenCity, Hamburg Ausstellung
>>>>>
>>>>> Kontakt:
>>>>>
>>>>>
>>>>> subvision GmbH
>>>>>
>>>>> MKG Steintorplatz
>>>>>
>>>>> 20099 Hamburg
>>>>>
>>>>> _______________________________________________
>>>>> echo mailing list
>>>>> echo at soundwarez.org
>>>>> http://soundwarez.org/mailman/listinfo/echo
>>>
>>>
>>>
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>>> echo mailing list
>>> echo at soundwarez.org
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