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Kuenstlergespraeche Schloss Bleckede am Sonntag, den 15. Juni, 14h
Eva Birkenstock
evabirkenstock at yahoo.com
Sat Jun 7 16:56:27 CEST 2008
Kuenstlergespraeche in Bleckede
Thomas Baldischwyler (D)
Falke Pisano (NL)
Mirjam Thomann (D)
Sonntag, den 15. Juni 2008, 14h
Ort: Schloss Bleckede, Ateliers, Schlossstr. 10, 21354
Bleckede
In der Kuenstlerstaette Schloss Bleckede sind derzeit
Thomas Baldischwyler, Falke Pisano und Mirjam Thomann
zu Gast. Wir moechten Sie hiermit herzlich einladen,
am Sonntag, den
15. Juni, um 14h bei einem oeffentlichen
Kuenstlergespraech Einblicke in die kuenstlerische
Arbeit der jetzigen Stipendiaten zu gewinnen.
Thomas Baldischwyler (D, *1974) produziert je nach
Thema und Kontext Musik, Collagen, Filme, Skulpturen,
Installationen sowie diese begleitende Texte und
bedient auch obskure, anachronistische Medien wie die
Hinterglasmalerei. Halbwissenschaftliche, seine
Arbeiten begleitende Texte, gelegentlich in
kunsthistorisch anmutendem Gewand mit Bildern
ausgestattet und historischen Referenzen versehen,
verknuepfen die in den Ausstellungen beteiligten
Elemente in einer diffusen, aber dennoch unbestreitbar
evidenten Weise miteinander.
Die kuenstlerischen Arbeiten von Falke Pisano (NL,
*1978) entstehen aus einem Interesse am Denken in
Sprachgebilden. In Videos und Vortrag-Performances
versucht sie, unter bewusster Auslassung einer
gegenstaendlichen Nachempfindung von Skulpturen, das
"Wesen" ihrer Vorlagen mit den Mitteln von Sprache und
Text herauszuarbeiten. Hierbei spielt die Umsetzung
von Ideen eine zentrale Rolle, die vermeintlich
abgeschlossene Systeme durchdringen und nicht zuletzt
auf die Moeglichkeiten von Konstruktivismus und
Formalismus als Modelle einer potentiellen
Wirklichkeit verweisen.
Mirjam Thomann (D, *1978) beschaeftigt sich mit
Raeumen, Zwischenraeumen, Architektur, Gebaeuden und
dem Verhaeltnis, das diese zum Betrachter oder eher
dem nicht nur kognitiv, sondern auch physisch
gedachten Besucher eingehen. Sie untersucht die
Bereiche, die sonst zwar sichtbar, aber meist
unbeachtet sind und als Scharniere massgeblichen
Einfluss auf die Rezeption und die moeglichen
Bewegungen im Raum haben. Eingaenge, Ecken,
Durchgaenge oder Tueren werden so von einem
selbstverstaendlichen oder notwendigen Raumelement zum
eigentlichen Gegenstand der Untersuchung und durch
gezielte, oft zurueckhaltende Eingriffe in die
Struktur der Raeume markiert.
Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich
bitte an die Halle für Kunst Lueneburg eV:
HALLE FÜR KUNST Lüneburg eV
Postfach 2128
D-21311 Lüneburg
Fon: +49 4131 402001
Fax: +49 4131 721344
info at halle-fuer-kunst.de
www.halle-fuer-kunst.de
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