[echo] mittwoch
Ole Frahm
ole.frahm at gmx.net
Tue Mar 4 01:43:45 CET 2008
Giwi Margwelaschwili
zu Gast auf der
Fleenet-Insel
Lesung und Gespräch
Das Gespräch führen Prof. Dr. Aleksandre Kartozia und Frank Tremmel
Am 5. März um 20.00
„Ich bin eine Buchperson. Das bedeutet, dass ich eigentlich nur in einem
Buch zu Hause bin, nur zwischen zwei Deckeln richtig existiere und statt
einer Telefonnummer eine Seitennummer habe.“
Margwelaschwili Giwi: Muzal. Ein georgischer Roman, Frankfurt a.
Main/Leipzig 1991, S. 7.
„Das Leben ist nicht der Ort, an dem man leben kann.“
Marina Zwetajewa
Giwi Margwelaschwili, wurde 1927 als Sohn georgischer Emigranten in
Berlin
geboren. Seine Mutter starb, als er vier Jahre alt war. Sein Vater
lehrte
Philosophie und Orientalistik. 1946 wurde er zusammen mit seinem Sohn
vom
sowjetischen Geheimdienst NKWD entführt. Der Vater wurde ermordet, Giwi
Margwelaschwili in Sachsenhausen interniert, anschließend nach Georgien
verschleppt. Erst 1987 konnte er nach Deutschland ausreisen. Ihn
begleitete
eine Unzahl von in der Emigration auf Deutsch geschriebenen Romanen und
Erzählungen. 1994 erhielt er die deutsche Staatsbürgerschaft und ein
Ehrenstipendium des Bundespräsidenten. 1995 erhielt er
den »Brandenburgischen Literatur- Ehrenpreis« für sein Gesamtwerk,
2006 die
Goethe-Medaille. Er ist Mitglied des P.E.N. und lebt in Berlin. Werke
u.a.: »Muzal – ein georgischer Roman«, »Das böse Kapitel«, »Kapitän
Wakusch«, »Der ungeworfene Handschuh«.
Am 5. März um 20.00
Fleetstreet-Theater. Admiralitätsstraße 71, 20450 Hamburg . Tel: 3999
3883
Karten unter: bestellung at fleetstreet.Hamburg.de oder 0171 851 3635
Eine Veranstaltung von Lile e. V. www.lile.de
Weitere Infos: www.giwi-margwelaschwili.de
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