[echo] Lebenslust ¿ und sexuelle Befreiung ¿ : Sonntag, 23.3.2008 ab 14 Uhr in Halle 13
Mathias Lintl
inselvision at yahoo.de
Mon Mar 24 22:38:16 CET 2008
hallo heiner
weder beim grillen & chillen noch bei der finissage von katharina jensen
hab ich dich gesehen.
da ich seit 16 jahren das netz nutze freut es mich immer, wie
emanzipiert dies medium für allumfassende recherche genutzt wird und
daher bedanke ich mich für deinen sekundär-quellen-beitrag.net
ich, der die ausstellung möglich machte, hab zuerst das thema und dann
person im auge.
heiner,
less das vorwort zum katalog und selbst du wirst neue akzente entdecken.
dann wirst du auch verstehen, warum die aussstellung genau an diesen
platz stattfand.
katalog erscheint im sommer.
mathias
..
..
Heiner Metzger schrieb:
> auch seltsam:
>
> nach der otto-mühl retrospektive in der privaten sammlung von
> dr.falckenberg im jahre 2004 scheint sich harburg/wilhelmsburg zum
> otto muehl fanstadtteil zu entwickeln .
>
> hier ein artikel zu der damaligen ausstellung:
> http://www.abendblatt.de/daten/2005/06/25/451682.html
>
> Mit einer Handbewegung wischt die Künstlerin alle Vorwürfe gegen Muehl
> vom Tisch: „Muehl hat die Kommune für Frauen erfunden", schwärmt sie.
> „Es ist absolut paradiesisch, den ganzen Tag Malen und Tanzen."
> Deshalb kann sie sich auch nicht richtig von der Kommune trennen,
> obwohl sie aus familiären Gründen an Wilhelmsburg gebunden ist.
> „Alles, was ich hier zeige, habe ich in der Kommune gelernt,"
>
> was sie "gelernt" hat, kann eine betrachtung der bilder ergeben:
> http://www.katharinajensen.com/
>
> schon toll, wenn männer kommunen für frauen erfinden.
>
> und zu den "vorwürfen gegen otto muehl" hier der artikel eines
> "ehemaligen kommunemitglied":
>
> http://www.re-port.de/Die%20Diktatur%20der%20freien%20Sexualitaet.html
>
> daraus:
>
> ANDREAS SCHLOTHAUER:
>
> DIE DIKTATUR DER FREIEN SEXUALITÄT - VOM ENDE EINER 'SEKTE'
>
> Aus AGPF AKTUELL I/92 vom 15.1.92
>
> ...DER PROZESS
>
> Das Gerichtsverfahren gegen Otto Mühl - ein Schöffengericht unter dem
> Vorsitz von Richterin Jelinek - begann am 13. November 1991 in
> Eisenstadt (Burgenland). Nach fast vier Jahren öffentlicher Lüge,
> Verhöhnung der Opfer und Verleumdung der ihn anzeigenden
> Ex-KommunardInnen: "Sie waren doch alle über 14 ... In unserer
> Gemeinschaft wurde niemand zu irgendetwas gezwungen, gepreßt oder
> genötigt. Am allerwenigsten zum Beischlaf mit dem Chef. Zum Nötigen
> hat mir glatt die Zeit gefehlt bei all den Freiwilligen" [Krone
> 4.11.90] gab Mühl bereits vor Prozeßbeginn die meisten seiner Vergehen
> zu. (Noch in der Anklageschrift vom 31.5.91 hatte es geheißen: "Der
> Beschuldigte Mühl gibt an, mit einer Vielzahl von Frauen der Kommune
> nach Vollendung ihres 14. Lebensjahres geschlechtliche Beziehungen
> unterhalten zu haben. Ihm sei jedoch keine derartige Führungsposition
> zugekommen und es habe ein Autoritätsverhältnis zu den Jugendlichen im
> Sinne des § 212 StGB nicht bestanden." [AS]) Sogar den Mißbrauch von
> Unmündigen (unter 14 Jahren) gestand Mühl nun. Lediglich die Anwendung
> physischer wie psychischer Gewalt leugnete er. Leicht gebeugt, fast
> untertänig präsentierte sich Otto Mühl in seinem taubengrauen Anzug
> mit dezent gestreifter Krawatte dem Gericht. Dem Blitzlichtgewitter
> der zahlreichen Photographen stellte er sich ohne spürbare Erregung.
> Devot und höflich-unbeteiligt antwortete er dem Gericht, wenn er
> gefragt wurde. Kaum vorstellbar, daß dieser unscheinbare ältere Herr
> charismatischer Führer oder gar totalitärer Herrscher einiger hundert
> Erwachsener gewesen sein soll. Mühl, auch jetzt noch Meister der
> Verstellung. Ein Mann der Gegenwart mit der Fähigkeit des Vergessens.
> Der zweite Tag des Prozesses war der Tag der Opfer. Die Presse und
> andere Zuhörer waren des Saales verwiesen und sahen lediglich wie die
> Mädchen "verängstigt den Gerichtssaal betraten und ihn heulend wieder
> verließen" [Standard 15.11.91]. Auch Mühl mußte - auf Wunsch der
> Zeuginnen - die meiste Zeit außerhalb des Gerichtssaales verbringen.
> Auf den Gängen und im Zeugenzimmer waren die Mädchen einem subtilen,
> psychischen Druck ausgesetzt. Mühl-treue KommunardInnen schrieben ihre
> Unterhaltungen mit und gaben die Notizen an den Anwalt Mühl's (E.
> Wegrostek) weiter, versuchten einzelne in Gesprächen zu beeinflußen
> etc. Nach mehreren Verwarnungen sah sich Richterin Jelinek zum Schutz
> der Zeuginnen gezwungen, vier Gendarmen auf den Gängen zu verteilen.
> (Nicht umsonst lautete das Fazit von Inspektor Frühstück in der
> Sachverhaltsanzeige des Landesgendarmeriekommando vom 23.1.90: "Aus
> den Befragungen der ehemaligen Mitglieder und auch bei den Befragungen
> der Noch-Mitglieder gewinnt man den Eindruck, daß sie unter starkem
> psychischen Druck stehen und vor irgendjemand Angst haben.") Nach den
> bewegenden Schilderungen der sieben, von Mühl mißbrauchten Mädchen
> folgte - unter Ausschluß der Öffentlichkeit - die Video-Vorführung
> eines Zusammenschnittes verschiedener Selbstdarstellungsabende am
> Friedrichshof. Neben Gewalttätigkeiten Otto Mühl's war mehrfach seine
> Frau Claudia zu sehen, wie sie minderjährige Buben vor einem
> enthusiastischen Publikum zum Oralverkehr nötigte. "Ich habe die Filme
> gesehen, sie übertreffen alles Bisherige", sagte die Richterin
> anschließend. "Die Buben wollten das nicht, sie haben geweint. Die
> sind für ihr Leben geschockt. Es war ihr Bub, ihr eigener Bub und
> seine Stiefmutter!" (Einer der Jungen ist der Sohn von Otto Mühl und
> Claudia's Schwester.) Staatswanwalt Rabong meinte, noch unter dem
> Eindruck der Zeugenaussagen und Videovorführung stehend, in seinem
> Plädoyer: "Ich habe schon viele große Prozesse erlebt, aber noch in
> keinem hat mich das Schicksal der Opfer so bedrückt wie in diesem.
> Mühl hat Terror ausgeübt. Was ein KZ ist, wissen wir aus der
> Geschichte. Was die Mädchen am Friedrichshof mitmachen mußten, war
> genauso schrecklich. Otto Mühl hat mit Menschen experimentiert, er hat
> sie manipuliert. Er war als Künstler so sensibel, daß er zu wissen
> glaubte, wenn ein Mädchen 'nein' sagte, es tatsächlich 'ja' meinen
> müsse. Die Jugendlichen waren nicht freiwillig dort, er hatte ihnen
> die Eltern genommen und damit die Möglichkeit die Kommune zu
> verlassen. Sie hatten keine Chance." Rabong forderte das Gericht auf,
> die mögliche Höchststrafe von 10 Jahren auszuschöpfen. Rechtsanwalt
> Steinbauer, der Vertreter einer Zeugin hob sehr sachkundig in seinem
> Plädoyer die subtile Methodik der psychischen Gewalt hervor. Sein
> Resümee: "Was wir hörten und sahen war nur die Spitze des Eisberges".
> Tatsächlich waren die 2 Tage nur ein kleines Fenster in die
> Vergangenheit. Ein dumpfer Schatten Kommuneleben der letzten Jahre zog
> in Form von Erinnerungs- und Gefühlsfetzen durch den nüchtern
> eingerichteten Gerichtssaal. Es war schwer, nicht betroffen zu sein,
> Mühl gelang dies. Kaum eine menschliche Regung während der zwei Tage,
> ganz offensichtlich sah er sich zu Unrecht dorthin gesetzt. Sicher, er
> habe mit den minderjährigen Mädchen geschlafen, aber sie hätten dies
> freiwillig getan, ja er habe sich kaum vor den Gelüsten der Teenager
> retten könne. Er als Künstler sei so sensibel, daß er merke, wenn
> jemand nicht wolle. Haben die Prozeßtage eines gezeigt, dann ist es
> die tiefe Gefühl- und Beziehungslosigkeit Mühl's. Mitgefühl,
> Einfühlungsvermögen oder gar Mitleid sind ihm anscheinend fremd. Erst
> die weitgehende Nicht-Existenz solcher Gefühle ermöglichte ein System
> psychischen Terrors, wie es in der Kommune jahrelang bestand. Die
> tiefe geistige Isolation der KommunardInnen bei engster körperlicher
> Nähe war besonders für die heranwachsenden Kinder grausam. Eine
> Erfahrung der Welt außerhalb des Friedrichshof-Mauern (bzw. Gomera)
> war verboten, die Handlungsalternative des Auszugs bestand für sie
> nicht. Sie waren schutzlos und dadurch in einem permanenten Zustand
> psychischer Destabilität. Körperliche Gewalt reichte als gelegentliche
> Drohung, die gegenseitige Kontrolle und Bespitzelung war genug. Die
> fehlende Solidarität und die unterentwickelte Fähigkeit des Mitfühlens
> von Seiten der erwachsenen KommunardInnen sind eine schwere Schuld.
> Immer wieder sah ich während des Prozesses nicht nur Otto Mühl und
> Bernd Stein vor ihren RichterInnen, sondern auch mich und hunderte
> anderer Erwachsener, die wir einerseits Opfer und andererseits
> Mittäter an den Kindern geworden sind. Mittäter durch unsere
> selbstbezogene Unfähigkeit die Notlage anderer sehen zu wollen und zu
> können. Vielleicht war es gerade diese späte gegenseitige Bezeugung
> von Sympathie, Mitgefühl und Solidarität der erschienen ZeugInnen, die
> ein wenig das erlittene Unrecht heilen kann. Nach Jahren der tief
> vergrabenen Verletzungen endlich gegenüber höheren RichterInnen den
> absolut herrschenden Mühl zu konfrontieren; verschüttete Schmerzen
> zuzugeben und eine Antwort zu fordern. Die tiefe Bewegung und der
> Wahrheitswille der ZeugInnen prallte von einem selbstgerechten, sich
> nur formal schuldig fühlenden Mühl ab. Nach all den Jahren der
> Nicht-Ethik, der Nicht-Wahrheit, der Nicht-Gerechtigkeit, den Jahren
> der totalen "künstlerischen und spielerischen Freiheit" eines Menschen
> war die Erfahrung von abstrakt gesetzten,
> gesellschaftlich-traditionellen Werten eine grundlegende Erfahrung.
> Mag das Urteil von 7 Jahren Haft für einen Außenstehenden
> unverständlich ja allzu streng erscheinen, so sei gesagt: das, was
> Mühl vor Gericht erfahren hat und noch in seiner Haft erfahren wird,
> war menschlicher als das, was er selbst all die Jahre anrichtete.
> Verglichen mit der Summe der Jahre, welche die Bewältigung der
> Mühl'schen Psychoterrorherrschaft die Kinder und Jugendlichen kostet
> und kosten wird, sind diese 7 Jahre eine milde Strafe. Für einen, in
> seiner Kritik ins Destruktive neigenden ehemaligen Linken wie mich,
> war es eine bleibende Lektion in Demokratie. Der Wille zur Kritik und
> zum Zweifel an gegenwärtigen Mißständen ist ohne das Vertrauen in die
> bestehenden demokratischen Errungenschaften ohne Basis. Die Erfahrung,
> nach fast 4 Jahren des Bemühens um Aufklärung, die öffentliche Fassade
> des Psycho-Terror-Systems Friedrichshof zerstört zu haben, hat meine
> kritische Wahrnehmung mit einem konstruktiven Bemühen verbunden.
> Diejenigen Kunstszene-Sympathisanten Mühl's (C.L. Attersee, J.C.
> Ammann, J. Hoet, U. Krinzinger, H. Nietsch, O. Oberhuber, K.
> Oberhuber, H. Szeemann u.a.), die vor dem Prozeß mit einer gemeinsam
> unterschriebenen Erklärung an die "mediale Fairneß" der Presse
> appellierten und die nach dem Prozeß feuchte Augen angesichts der
> 'Härte' des Staates gegenüber Mühl und seinen verantwortlichen Frauen
> hatten, seien gefragt, wo ihr Mitgefühl in den Jahren zuvor war, als
> diese Personen wichtige emotionale Grundlagen der Kommunekinder durch
> Dummheit und Selbstsucht zerstörten und wann ihr Appell an Mühl
> erfolgte, nachdem seit 1988 die Mißstände veröffentlicht waren.
> Glaubten sie etwa Mühl's Worten? "Ein Künstler lebt freier und setzt
> sich andere Maßstäbe als der Rest der Menschheit. Der Künstler als
> Mensch ist frei und nicht mit herkömmlichen Maßstäben zu messen. Ich
> habe niemandem Schaden zugefügt." [Basta 9/91] Hermann Nietsch
> verglich Mühl sogar mit Egon Schiele und meinte: "Erotik war dort (am
> Friedrichshof) ein Spiel, das war eine Großfamilie, in der es
> Streitigkeiten gab. In die sollte sich der Staat nicht einmischen.
> Hüten wir uns vor einer sich verselbständigen Justiz." [Basta 9/91]
> Vielleicht sollten wir uns ebenso vor der Weltfremdheit von einigen
> Künstlern und Kunstmanagern hüten, die da meinen: "Am Friedrichshof
> sind alternative Lebensformen zwei Jahrzehnte lang gelebt worden, von
> dort sind wichtige Impulse für die österreichische und internationale
> Kunst ausgegangen." (Dann geht wohl Bhagwan als großer Sammler von
> Rolls-Royce und Edel-Kleidern in die Geschichte ein.) Nur Günter und
> Anni verweigerten sich ihren Künstlerkollegen, aus gutem Grund, sie
> waren mehrmals einige Tage am Friedrichshof bzw. in Gomera und hatten
> hinter die Fassaden geblickt. Sie schreiben: "Die Kunst ist frei oder
> sollte frei sein. Der Künstler aber hat als Mensch die gleiche
> moralische und soziale Verpflichtung und ist mit gleichen Maßstäben zu
> messen wie jeder andere Mensch.“ (Profil 91/46,s. 86)
>
>
> Am 20.03.2008 um 07:56 schrieb Mathias Lintl:
>> Ende mit Kaffee und Kuchen.
>> Sonntag, 23.3.2008 ab 14 Uhr in Halle 13
>> HH-Wilhelmsburg
>>
>> ----------------------------------------------------
>>
>> Lebenslust und sexuelle Befreiung
>> Katharina Jensen stellt erstmals aus
>>
>> Von Ernst Brennecke
>>
>> Wilhelmsburg. Wenn der Name Otto Muehl fällt, dann wird die
>> Erinnerung an wilde Aktionskunst der 60er-Jahre wach, aber auch an
>> Prozesse und Verurteilungen wegen Vergewaltigung und Missbrauch sowie
>> an die Kunst-Kommunen in Österreich, auf Gomera und in Portugal.
>> Die jetzt zwischen Wilhelmsburg und der portugiesischen „Art Life
>> Algarve"-Kommune hin und her pendelnde Malerin Katharina Jensen
>> stellt zum ersten Mal ihre Bilder öffentlich aus: in der Halle 13 in
>> Wilhelmsburg. Zu sehen sind expressive weibliche Akte, die
>> ausschließlich Lebensfreude und -lust vermitteln, aber auch für
>> sexuelle Befreiung und Erfüllung stehen.
>> Mit einer Handbewegung wischt die Künstlerin alle Vorwürfe gegen
>> Muehl vom Tisch: „Muehl hat die Kommune für Frauen erfunden",
>> schwärmt sie. „Es ist absolut paradiesisch, den ganzen Tag Malen und
>> Tanzen." Deshalb kann sie sich auch nicht richtig von der Kommune
>> trennen, obwohl sie aus familiären Gründen an Wilhelmsburg gebunden
>> ist. „Alles, was ich hier zeige, habe ich in der Kommune gelernt,"
>> fügt sie noch hinzu.
>> Das ist vor allem ein klarer Stil und das Vermögen, mit möglichst
>> vielen Materialien gestalten zu können. So wirken die Bilder aus der
>> Entfernung wuchtig wie mit Öl gemalt. Erst wenn man näher herantritt,
>> ist zu erkennen, dass die meisten Arbeiten aus raffiniert verwendeten
>> Stoffen bestehen. Selbst aus einem Feudel ist noch ein
>> bemerkenswertes Porträt entstanden.
>> Die ausgestellten Bilder wirken in sich geschlossen, gezielte
>> Verzeichnungen und damit neu erfundene Flächen sorgen für
>> ausdrucksstarke Charakterisierungen. Das ist eine eigene Klangfarbe
>> in der Kunst. Schade, dass diese Arbeiten bisher nicht in der
>> Öffentlichkeit zu sehen waren und jetzt nur durch einen Zufall zu
>> sehen sind.
>> Wilhelmsburg, Halle 13, Neuhöfer Straße 23, 14. bis 23. März,
>> freitags bis sonntags von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Vernissage heute 19
>> Uhr.
>>
>> Harburger Anzeigen und Nachrichten, 13.3.2008
>>
>> ------------------------------------------------------
>> Halle 13 - Neuhöfer Straße 23 - 21107 Hamburg
>> mit Bus 13 bis Veringstraße Mitte - www.halle-dreizehn.de
>> Die Ausstellung wird unterstützt von KuBaSta e.V. Kunst Bauen
>> Stadtentwicklung
>> _______________________________________________
>> echo mailing list
>> echo at soundwarez.org
>> http://soundwarez.org/mailman/listinfo/echo
>>
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Mathias Lintl
Dipl. Umweltwissenschaftler
Kunst Bauen Stadtentwicklung e.V.
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