[echo] Blinzelbar: Frei. 16. Mai 21:00 - Kathrin Wildner & Jens Röhm stellen ihr Projekt "Maximal Dazwischen" - urbane Leerstellen vor:
Heiner Metzger
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Tue May 13 16:54:05 CEST 2008
Blinzelbar - Große Bergstraße 156 - Hamburg
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Freitag, 16. Mai 2008, 21 Uhr:
Kathrin Wildner & Jens Röhm stellen ihr Projekt "Maximal Dazwischen"
- urbane Leerstellen vor:
"Maximal Dazwischen" ist eine Untersuchung zum Begriff der urbanen
Brache als materiellem und gedanklichem Raum.
Brache, ein Begriff aus der Landwirtschaft, bezeichnet das nicht
bestellte Feld, das zur Regenerierung des Bodens saisonal ungenutzt
bleibt. Innerhalb der Stadt finden sich Brachflächen zwischen
funktionalen Gebäuden, aber auch architektonische Einbauten selbst
können zu temporären Randzonen werden. Diese Leerstellen sind Teil
ökonomischer und kultureller Prozesse, die sich eben in Gestalt und
Nutzung der Stadt darstellen.
Materialien
Ausgangspunkt der Untersuchung waren offene Interviews mit
KünstlerInnen, StadtplanerInnen und TheoretikerInnen zum Komplex
Stadt. Wir befragten sie zu ihren individuellen Ansichten von
städtischem Raum und urbaner Brache, wo diese Räume in Hamburg
verortet werden und welche Bespielungen dieser Leerstellen denkbar
sind. Weitere Teile jedes Interviews waren die Beschreibung des Fotos
einer archetypischen urbanen Brachlandschaft und das Einzeichnen von
Brachen und Verdichtungsorten (nach ihren jeweils eigenen Kriterien)
in eine Stadtkarte von Hamburg.
Exkursionsorte in Hamburg:
Bahrenfeld | City Nord | Große Bergstraße | Moorfleet | Stadion
(Volkspark)
Die Arbeit bestand zu diesem Zeitpunkt aus der szenischen Sound-
Montage der Brachengespräche (Brachen-Dialoge), zwei Videos
(Exkursionen I – V und Begriffe) und einer Karte von Hamburg (Orte auf
die der Blick gerade nicht fällt vs. verdichtete Orte).
Originalsite: www.gflk.de
mehr: http://www.artcommunicationprojects.de/kioer/files/index_projekt_frame.php?id=11
im Rahmen von:
Mi. 7. - 17. Mai 2008
Interaktive Installation
"hinten, dahinter" von Ulrich Mattes - acp
Öffnungszeiten: Mo - Sa 16 - 20:00 Uhr
Der Verschiebebahnhof des Modellwesens ist die Grundfigur der
Installation: Modelle dienen der Vereinfachung und ersten Annäherung
an einen Sachverhalt, sie dienen aber auch der Banalisierung oder
klammheimlichen Entfernung von Sachverhalten, um dahinterliegende
Bedürfnisse zu verschleiern und in belanglosen
„Hochglanzbegrifflichkeiten“ nicht zu fassende Wünsche und Utopien mit
ästhetischen Mitteln zu diskreditieren. Dem tritt die Arbeit hinten,
dahinter entgegen. Schon diese Einladungskarte lässt erahnen, dass
hier keine Frontalpräsentation zu erwarten ist. Die kleinen
Europaletten zum Abreißen werden zur Teilnahme an den Gedankenspielen
vor Ort gebraucht. Alle um die Zukunft der Quartiersentwicklungen
Besorgten sind herzlich eingeladen, auf zwei horizontal als
Spielflächen in den Raum gespannten Segeln mitzuwirken. Künstlerinfos: http://www.ulrich-mattes.de
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Blinzelbar
Große Bergstraße 156
22767 Hamburg
www.hierunda.de/blinzelbar.html
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