[echo] WO DER KRIEG WOHNT
Karin Haenlein
presse at feldfuerkunst.net
Wed May 21 18:23:18 CEST 2008
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
wie aus der Presse in den letzten Tagen zu entnehmen war, bereiten wir
gerade unsere Veranstaltungs- und Performancereihe „WO DER KRIEG
WOHNT“ vor. Zu aller erst möchten wir klarstellen, dass wir betreffend
unseres Flyers „Marinemaler“ einen Fehler gemacht haben, den wir mit
unserer Presserklärung vom 21.05.08 öffentlich eingestehen.
Presseerklärung 21.5.08
feld für kunst e.V. erklärt:
Im Rahmen unserer Veranstaltungs- und Performancereihe „Wo der Krieg
wohnt“ haben wir auf Flyern folgende Falschmeldung verbreitet:
„Marinemaler: Hamburg. Wie von der Pressesprecherin der Reederei F.
Laeisz, Frau Jungheinrich, zu erfahren war, werden die Gebrüder Schües
dem Internationalen Maritimen Museum am 25. Juni zwölf Gemälde aus der
Sammlung Göring überreichen. Unter den Künstlern befinden sich u.a.
Johannes Holst, Carl Saltzmann, Claus Bergen, Willy Stöver und Adolf
Bock.“
Diese Meldung ist falsch und von uns frei erfunden worden. Weder die
Reederei F. Laeisz, noch die Herren Nikolaus W. Schües und Nikolaus H.
Schües sind oder waren jemals im Besitz von Gemälden aus der Sammlung
Göring.
Wir entschuldigen uns hiermit in aller Form bei der Reederei Laeisz
und den Herren Nikolaus W. Schües und Nikolaus H. Schües für diese
Falschmeldung.
feld für kunst e.V.
der Vorstand“
Des Weiteren gilt was auch vorher galt, wir machen weiter mit unserem
Programm
„Wo der Krieg wohnt“ beginnend am 6.06. auf dem Jungefernstieg.
feld für kunst zeigt WO DER KRIEG WOHNT
Im Zuge von Imageaufwertung und Eventpolitik überlässt die Stadt
Hamburg die Deutung und Darstellung von Krieg und Seefahrt einem
privaten Militariasammler und unterstützt ihn dabei mit öffentlichen
Geldern.
Feld für kunst nimmt dies zum Anlass, den Krieg, insbesondere den
Krieg auf den Meeren, in seiner geschichtlichen und gesellschaftlichen
Dimension auf künstlerische Weise zu beleuchten. Im Mittelpunkt steht
der Mensch und seine Verhältnis zum Krieg: was sind die Ursachen und
das Wesen von Gewalt, und in welcher Weise werden Kriegserlebnisse
vermittelt und verarbeitet.
Teil 1 – im Vorfeld
6.6.08_12:00 Uhr: »High Noon«, eine ballistische Performance am
Jungfernstieg
6.6.08_ 18:30 Uhr: »Krieg als Dienstleistung«, Vortrag von Rolf
Uesseler,
Linda e.V., Hein-Hoyer-Str.13
Teil 2 - Felder
13.6.08_18:30 Uhr: »Krieg als Massenkultur“, Vortrag von Mark
Terkissidis,
Kino Lichtmesz, Gaußstr.25
15.6.08_15:00 Uhr: »Mobile Versorgung», Performance in der HafenCity.
Teil 3 - Aufklaren
20.6.08_18:30 Uhr: »Deutsche Kriegsausstellung«, Vortrag von Britta
Lange,
Linda e.V., Hein-Hoyer-Str.13
20.6.08_22:00 Uhr: »An der Front, die Bilder«, Projektionen,
Deichtorhallen
Teil 4 – Achtung!
25.6.08_ Eröffnung Internationales Maritimes Museum: » Heldenfriedhof«,
Intervention vor dem Museum
29.6.08_Familientag im Internationalen Maritimen Museum: »
Heldenfriedhof«
Intervention vor dem Museum
Teil 5 – Sichten
18.7.08_18.30 Uhr: Was haben wir gesehen? - Resümee von Felix Axter
und Ulrike Bergermann, Linda e.V.
Hein-Hoyer-Str.13
Aktuelle Zeiten und weitere Informationen auf unserer Website: www.feldfuerkunst.net
Für Anregungen, Beteiligungen, Mithilfe und kritische Gedanken sind
wir offen und gerne zu haben!
feld für kunst
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