[echo] Dorothee Joachim bei pp projects, 6. u. 10. Juni 2008

pp projects pfertner at gmx.de
Fri May 30 00:42:25 CEST 2008


Ein Teil Hamburgs scheint ja -Gott sei Dank- im Fieber für die Mark- 
Rothko-Retrospektive in der Kunsthalle zu sein. Bei pp projects gibt  
es eine weitere zeitgenössiche Position dazu, die ich Ihnen  
wärmstens ans Herz legen möchte.

Geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Galerie pp projects,

am Freitag, den 6.Juni 2008 um 19:00 sind Sie und Ihre Freunde  
herzlichst eingeladen zur Eröffnung der Ausstellung bei pp projects:

Dorothee Joachim: Nordlicht
6. Juni - 19. Juli 2008


Dorothee Joachim: ###, Pigmente und Acryl auf Holz, 22 x 25,5 bzw. 30  
x 35 cm, 2005/2008

Die Künstlerin wird anwesend sein.

Am Dienstag, den 10. Juni um 20:00 treffen sich Ludwig Seyfarth  
(Kritiker/Kurator) und Dorothee Joachim zu einem Gespräch in der  
Ausstellung. Auch hierzu sind Sie herzlich eingeladen.

In der ersten Ausstellung in ihrer Geburtstadt Hamburg zeigt die in  
Köln lebende Künstlerin eine auf den Raum bei pp projects bezogene  
Installation mit Arbeiten aus den Jahren 2005 bis 2008.

"Farbe zu sich selbst kommen lassen – auf diese Formel könnte man  
eine wesentliche Qualität der Bilder von Dorothee Joachim bringen.  
(...) Im Laufe ihrer langjährigen künstlerischen Konzentration auf  
das Phänomen Farbe hat sie ein Malverfahren entwickelt, das in sehr  
weitgehendem Maße den Mitteln und Bedingungen des Malens das Terrain  
überlässt. (...) Die Bilder entstehen im Verlauf eines langen,  
gleichermaßen von Disziplin wie Offenheit, von Systematik wie  
Intuition geprägten Prozesses. In ihrer jüngsten Werkgruppe der  
Arbeiten auf Holz beschränkt Dorothee Joachim ihre malerischen  
Eingriffe auf die Handlung des bloßen horizontalen Aufstreichens  
dünnflüssiger Farblösung auf den senkrecht an der Wand hängenden  
Bildträger. Es bleibt dem Zusammenwirken von Farbpigment,  
Bindemittel, Wasser, Bildgrund und Schwerkraft überlassen, wie sich  
die Pigmente auf dem Bild anordnen und anlagern. Das stetig  
wiederholte, bei einigen Bildern bis zu über hundert Mal vollzogene  
gleichmäßige Auftragen, Fließenlassen und Trocknenlassen sind  
Vorgänge, bei denen es vor allem auf das Geschehenlassen von etwas  
ankommt, das sich selbst beziehungsweise den Naturgesetzen gehorcht.  
(...)"
(aus: Thomas von Taschitzki, Gelassenheit der Farbe, in: Dorothee  
Joachim, Der innere Raum, Kunst aus NRW, Aachen-Kornelimünster, 2007)

Den Dokumentarfilm „Schuss ins Blau“ von Christian Bau  
präsentieren wir (möglicherweise in Anwesentheit des Filmemachers)  
im Laufe der EM 08. „Der Film zeigt, was (eigentlich) nicht  
zusammengehört: Fußball und Kunst".

Im Kabinett wird wie immer der Ausblick auf die kommende Ausstellung  
zu sehen sein: Dagmar Bremer, Hamburg.

Mit den besten Grüßen

pp   Peter Pfertner

pp projects
galerie     espressobar cantina
Wexstr. 38, 20355 Hamburg

Mo-Fr 10 -18, Sa 12-15 u. n. Vereinbarung
tel +49 (0)40.23818841
mobil +49 (0)176.63059362
pfertner at gmx.de

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